BlaBlaCar LogoDas französische Startup BlaBlaCar wagt den Schritt in das Fernbus-Geschäft in Deutschland! Was viele Reisende erfreut, wird beim Münchener Startup Flixbus zumindest für ein paar schlaflose Nächte sorgen. Denn: Flixbus bedient zur Zeit 95 % des deutschen Fernbus-Marktes und das französische Unternehmen möchte dieser Monopolstellung nun mit dem Ableger BlaBlaBus den Kampf ansagen.

Dabei profitiert das Unternehmen von der großen Bekanntheit durch die Mitfahrzentrale BlaBlaCar und kann nach eigenen Angaben auf einen großen Kundenstamm von 65 Millionen Kunden in 22 Ländern zurückgreifen. Ab Frühjahr sollen die – roten – Busse rollen und bis zum Ende des Jahres 2019 sollen bereits 60 Städte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg mit dem neuen Fernbus-Angebot angesteuert werden.

Das BlaBlaBus-Konzept

Das Konzept ähnelt sehr dem des Münchener Unternehmens: BlaBlaBus setzt zukünftig nicht auf eigene Busse, sondern vermittelt die Fahrten an selbstständige Busunternehmen, die dann im Namen von BlaBlaBus ihre Passagiere von A nach B chauffieren. Der Ticketkauf kann über die bereits vorhandene Plattform (Webseite oder App) vorgenommen werden und auch eine Kombination aus Mitfahrgelegenheit und Fernbus-Angebot soll die Kunden locken!

Der harte Kampf im Fernbus-Geschäft

In der Vergangenheit war es für Fernbus-Anbieter fast nicht möglich und vor allem nicht einfach, Fuß auf dem Markt zu fassen. Postbus und Megabus sind nur zwei Beispiele, die den großen Kampf gegen Flixbus in der Vergangenheit verloren haben. Doch BlaBlaBus scheint gut vorbereitet zu sein und harter Wettbewerb ist im französischen Startup kein Fremdwort – BlaBlaBus ist bereits auf den französischen Straßen unterwegs und liefert sich einen ausgeglichenen Kampf um die Kunden mit Flixbus. Für Reisende kann die Konkurrenz-Situation nur von Vorteil sein – es wird spannend!