Neues Jahr, neues Glück – das gilt bislang leider nicht für die Corona-Fallzahlen. Da diese auch im neuen Jahr besorgniserregend bleiben, einigt sich die Bundesregierung am späten Dienstagabend auf eine Verlängerung des Lockdowns bis vorerst 14. Februar, der weiterhin die Schließung von Hotels, Restaurants und Geschäften als Folge hat. Außerdem wird das Tragen von medizinischen Masken zur Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Auf welche weiteren Beschränkungen Ihr Euch einstellen müsst, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Noch einmal striktere Maßnahmen

An eine Lockerung der Corona-Maßnahmen zum 31. Januar, wie noch vor zwei Wochen beschlossen, ist nun nicht mehr zu denken. Ganz im Gegenteil: Die Kanzlerin einigt sich zusammen mit den Länderchefs auf eine Verlängerung des Lockdowns bis vorerst Mitte Februar. Die geltenden Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung auf maximal eine weitere, nicht im Haushalt lebende Person, sind weiterhin gültig. Neu ist: Das Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-, KN95- oder FFP2-Maske) wird zur Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften sowie die Vorgabe, Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen, sofern es die Tätigkeiten zulassen. Damit will die Bundesregierung nicht nur die hohen Infektionszahlen senken, sondern vor allem auch die Verbreitung der mutierten Viren verhindern. In Landkreisen und Regionen mit hohen Infektionszahlen können weiterhin zusätzliche Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen verhängt werden, einen bundeseinheitlichen Beschluss hierzu gibt es allerdings nicht.

Einreise mit Testpflicht

Für Einreisende aus Risikogebieten nach Deutschland gibt es eine Testpflicht, die bedeutet, dass Einreisende sich bis zu 48 Stunden vor oder direkt nach der Ankunft in Deutschland testen lassen müssen. Die zehntägige Quarantänepflicht bleibt ebenso bestehen wie die Möglichkeit diese durch ein zweites, negatives Testergebnis am fünften Tag nach der Einreise zu verkürzen. Reisende müssen sich außerdem an eine digitale Einreiseanmeldung halten.

Schulen und Kitas bleiben weiterhin geschlossen

Der Lockdown, der einst bis zum 31. Januar angesetzt war, wird nun bis 14. Februar verlängert. Geschäfte sowie Schulen und Kitas bleiben weiterhin geschlossen. Welche Maßnahmen mit den neuen Beschlüssen unter anderem gelten, seht Ihr hier in der Zusammenfassung:

  • private Zusammenkünfte mit nur einer weiteren, nicht im eigenen Haushalt lebenden Person, gestattet
  • weiterhin Schließung von Hotels, Restaurants und Geschäften
  • keine Präsenzpflicht in Schulen und Kitas vor dem 15. Februar
  • medizinische Maskenpflicht (OP-, KN95 oder FFP2- Maske) in ÖPNV & Geschäften
  • Vorgabe, Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen, sofern es die Tätigkeiten zulassen

Die Beschränkungen der letzten Monate haben bereits Wirkung gezeigt, jedoch gibt es mittlerweile auch neue Herausforderungen, wie die neuartigen Virusmutationen, zu bewältigen. Wann wieder gelockert wird, hängt weiterhin von der Sieben-Tages-Inzidenz ab. Die Zahl der Neuinfektionen soll auf unter 50 pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen sinken, so das Ziel von Bund und Ländern. Solange die Fallzahlen allerdings weiterhin so hoch bleiben, ist an eine Lockerung auch im neuen Jahr vorerst nicht zu denken.

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