ICE Deutsche Bahn

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Mit dem Sparticket ein echtes Schnäppchen ergattern und super günstig die Bundesrepublik durchqueren ist für viele nicht der einzige Grund, mit der Deutschen Bahn zu reisen. Worüber die Geldbeutel der Passagiere sich freuen, ist für Enak Ferlemann – den Bahnbeauftragten der Bundesregierung – ein echtes Problem. Dieser spricht sich aktuell gegen das Preissystem der Deutschen Bahn aus und fordert, die Rabattpreise zu streichen. Grund für Ferlemanns Forderung ist, dass sich die Kosten mit dem aktuellen Preissystem der Deutschen Bahn nicht decken ließen.

„Im Fernverkehr steigen die Passagierzahlen zwar, aber die Gewinne sinken. Ich bin überrascht darüber, wie viele Rabatte angeboten werden.“

Kritik an Sparpreis-Streichung

Nicht nur Bahnkunden dürften von der geforderten Streichung der Rabattaktionen und Sparpreise unerfreut sein. Auch die Fahrgastvereinigung Pro Bahn kritisiert den Plan des Bahnbeauftragten und weist darauf hin, dass dieser Schachzug der Deutschen Bahn Kunden kosten könnte. Zudem sieht Karl-Peter Naumann, Sprecher von pro Bahn, die finanzielle Misere nicht in den Sparpreisen begründet, sondern durch das günstige und stetig wachsende Angebot der Konkurrenten.

Deutsche Bahn hoch verschuldet

Die Deutsche Bahn AG ist ein zu 100 % bundeseigenes Unternehmen und derzeit hoch verschuldet. So fordert Ferlemann eindringlich, dass sich der Vorstand der Deutschen Bahn auch mit dem Thema Ticketpreis beschäftigt und seine Rabatt-Aktionen überprüft und umgestaltet. Dass dieses Vorhaben nicht nur auf Zuspruch stößt, ist klar. Ob und wie der Plan umgesetzt werden kann und was Euch als bahnreisende Schnäppchenjäger erwartet, wird sich erst zeigen. Bis dahin und darüber hinaus freue ich mich natürlich weiterhin darauf, Euch die günstigsten Bahnreisen zu präsentieren!