Flixbus expandiert in die USA

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Der Münchner Fernbusanbieter FlixBus Mobility wird Ende des Monats seine ersten Fernbusse in den USA auf die Straße schicken. Mit einem Marktanteil von 94% hat sich das Start Up seine Position als Platzhirsch bis heute gesichert. Allein in Europa ist das Unternehmen in 26 Ländern vertreten. Damit bietet es seinen Kunden laut eigenen Aussagen Europas größtes Fernbusnetz mit täglich 200.000 Verbindungen zu über 1.200 Zielen. Mit der Übernahme von Locomore hat Flixbus Mitte letzten Jahres auch den Sprung in die Bahnhöfe geschafft. Damit macht es nun auch dem derzeit größten Gegenspieler, der Deutschen Bahn, auf den Schienen Konkurrenz.

FlixBus u.a. in LA & Las Vegas

Gründer und Geschäftsführer Andre Schwämmlein sieht vor allem im Silicon Valley Potenzial, wo der Trend zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und einem nachhaltigeren Reisen beobachtet werden kann. In Kooperation mit US-Buspartnern sollen jedoch US-weit Ziele wie Los Angeles, Las Vegas, Phoenix, Tucson und San Diego bis zu neunmal täglich angebunden werden. Weitere Linien sollen in den kommenden Wochen folgen. Laut FlixBus sollen Tickets bereits ab 2,99 Dollar auf der US-Plattform erhältlich sein.

„Unser Ziel sind 1.000 tägliche Verbindungen in den USA bis Ende des Jahres“, so Schwämmlein.

In Europa hat sich das Fernbusunternehmen mit seinem cleveren Geschäftsmodell längst etabliert. Der Anbieter setzt auf die Zusammenarbeit mit dem regionalen Mittelstand und fördert so die lokale Wirtschaft. Nach demselben Prinzip soll auch in den Vereinigten Staaten ein Fernbus-Streckennetz entstehen. Zu den bisherigen Standorten in München, Berlin, Paris, Mailand, Zagreb, Amsterdam, Stockholm, Aarhus, Prag und Budapest zählt FlixBus damit nun auch Los Angeles.

Expansion auch auf dem deutschsprachigen Markt

In Europa ist Flixbus inzwischen in 26 Ländern vertreten. In diesem Jahr ist auch ein weiterer Ausbau für Deutschland und Europa geplant. Rund 140 neue Halte sollen an das grüne Streckennetz angebunden werden. Darunter zusätzliche Haltestellen in großen Städten wie Hamburg, München oder Wien. Und auch in ländlicheren Regionen möchte Flixbus Fuß fassen. Zudem werden neue Verbindungen in Richtung Skandinavien das europäische FlixBus-Netz erweitern.

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