Die neuseeländische Regierung erhebt eine Eintrittsgebühr, mit der alle Touristen, die ab Oktober 2019 in das Land einreisen wollen, bei ihrer Ankunft zur Kasse gebeten werden. Hier findet Ihr die wichtigsten Informationen. Neuseeland liegt mit 4,35 Millionen Einwohnern auf der Südhalbkugel und ist ein sehr beliebtes Reiseziel bei Touristen aus aller Welt. Vor allem Backpacker, Rundreisende und Aktivurlauber kommen jährlich zu Scharen in das wunderschöne Land, um die Nord- und Südinsel mit ihren facettenreichen Angeboten zu bereisen. Die Natur in Neuseeland ist ja auch wahrlich traumhaft! Zu den beliebtesten Städten, die die Besucher während ihres Neuseeland-Abenteuers kennen lernen, gehören Queenstown, Wellington, Auckland und Christchurch. Doch auch die Erkundung der vielen Nationalparks des Landes steht schon lange auf der Liste der beliebtesten Aktivitäten.

Neuseeland Eintrittsgebühr Touristen

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Auwirkungen des Tourismus

Die vielen Touristen in Neuseeland gehen nicht nur mit wirtschaftlichen Vorteilen für das Land einher, sondern belasten und überlasten zum Beispiel die Infrastruktur. Der neuseeländische Umweltminister, Kelvin Davis, dazu in einem Statement: „Neuseeland ist ein außergewöhnliches Ziel für Touristen. … Aber mit dem Erfolg kommt auch Belastung“. Das Umwelt- und Tourismusministerium in Rotorua teilte daher nun mit, dass ab Oktober eine Art Eintrittsgebühr in das Land für die Touristen fällig wird. Das Geld soll zum Beispiel dazu verwendet werden, die Umwelt nachhaltig zu schützen. Wer also ab Oktober als Tourist in das Land einreisen möchte, muss das Portemonnaie zücken.

Wie sieht die Eintrittsgebühr aus?

Das neuseeländische Gesetz sieht es vor, ab Oktober 2019 von Touristen bei ihrer Ankunft eine Eintrittsgebühr von 35 Neuseeland-Dollar zu verlangen. Umgerechnet entspricht das einer Gebühr von 21 Euro. Allein aus Deutschland kamen im Jahr 2018 101.000 Touristen in das Land der Kiwis. Die Prognosen besagen, dass sich die Zahl der Touristen in den nächsten Jahren noch einmal stark erhöht. Mit der Eintrittsgebühr erhofft sich die Regierung Mehreinnahmen in Höhe von 47 Millionen Euro.

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