Momentan ist an Urlaub nur schwer zu denken – der steigende Anteil der Virusmutationen führt weltweit zu neuen Herausforderungen. Im Zuge dessen will die Bundesregierung drastische Maßnahmen diskutieren und den Flugverkehr weiter ausdünnen. Über die Ziele der Bundeskanzlerin Angela Merkel, des Bundesinnenministers Horst Seehofer und über die Umsetzungsideen informiere ich Euch in diesem Artikel.

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Ist ein Urlaub in der Lage überhaupt möglich? ©Davuja/ Shutterstock.com

Die neuesten Untersuchungen der Virusproben gehen auch an unserer Bundesregierung nicht vorbei und rufen Sorgen hervor. Aufgrund der Virusmutationen solle der Flugverkehr so eingeschränkt werden, dass man nirgendwo mehr hinkäme, so habe es Medienberichten zufolge die Bundeskanzlerin in einer internen Konferenz mit den Fraktionschefs der CDU/CSU erklärt. Ihre Befürchtung: Reiserückkehrer könnten das mutierte Virus nach Deutschland bringen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist derselben Meinung: „Die Gefährdung, die von den zahlreichen Virusmutationen ausgeht, verlangt von uns, dass wir auch drastische Maßnahmen prüfen und in der Bundesregierung diskutieren„, veröffentlichte die Bild-Zeitung Aussagen des Ministers. Diese Diskussionen beinhalten unter anderem „schärfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten, aber auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu Null, (…) um die Einschleppung der Virusmutation zu verhindern“, erklärte Seehofer.

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Reisen soll unangenehm wirken, sodass wir im besten Fall zuhause bleiben. ©Maridav/Shutterstock.com

Reisen unattraktiv machen

Es gehe der Bundesregierung nicht darum, einen kompletten Reisestillstand auszurufen. Laut Merkel könne man deshalb Reisen nur unattraktiv und unangenehm machen, beispielsweise durch Quarantäneverordnungen. Auch die Bundespolizei habe immer wieder Verstöße gegen die Quarantänepflicht registriert. Allein über Weihnachten seien täglich 50.000 Menschen in die Risikogebiete Kanaren und Malediven geflogen, weshalb die Kanzlerin die Situation laut Informationen so einschätzt: „Wir leben durch die Mutationen auf einem Pulverfass“.

Chef-Virologe stimmt Reiseverbot zu

Über die Aussagen und Diskussionen der Bundesregierung, darüber, den Flugverkehr beinahe vollständig einzustellen, äußert sich der Chef-Virologe an der Berliner Charité, Christian Drosten, in den Tagesthemen der ARD. Er halte die Maßnahme für durchaus sinnvoll. Es reiche nicht aus, ausschließlich die Ausbreitung des Virus innerhalb Deutschlands zu bremsen, wichtiger werde es, auch das, was von Außen eingeschleppt wird, zu reduzieren.

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