Lange Zeit standen die Züge bei Flixtrain still. Nach der Inbetriebnahme kurz vor Pfingsten fahren die Züge des Anbieters ab heute wieder auf dem vollen Streckennetz, berichtet das Reisemagazin fvw. Über mangelnde Nachfrage kann sich Geschäftsführer André Schwämmlein zurzeit nicht beklagen.

Berlin Hauptbahnhof Uhr
Flixtrain bietet seit kurz vor Pfingsten wieder Fahrten an. ©Alexandra Lande/Shutterstock.com

Der Fernreiseanbieter Flixtrain fährt bereits wieder, nachdem die Züge aufgrund der Corona-Pandemie ein halbes Jahr still standen – nicht wie bei der Deutschen Bahn, die ihren Fahrplan größtenteils aufrecht erhalten hat.

Nun ist der Neustart nach monatelangem Stillstand abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme der sechsten Fernzug-Linie zwischen München und Frankfurt am Freitag, 18. Juni 2021, fahren die Züge wieder auf dem vollen Netz, so Flixtrain.

Ab 20. Mai sind bereits die ersten Linien von Köln nach Hamburg und Berlin gestartet. „Damit ist unser volles Netz mit sechs Linien in Betrieb“, so Flixbus-Mitgründer und Geschäftsführer André Schwämmlein gegenüber der Funke Mediengruppe.

Wachsende Nachfrage

Die gute Nachricht für den Anbieter: Die Abteile werden inzwischen wieder voller, denn die Nachfrage wachse Woche für Woche. „Von daher sind wir sehr zufrieden mit dem Neustart.“ Aus diesem Grund schaue das Unternehmen optimistisch in den Sommer, so Schwämmlein.

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Bei Flixtrain gibt es nun Großraumwagen. ©Natee Meepian/Shutterstock.com

Mehr Ziele & kürzere Reisezeiten

Der Geschäftsführer hat weitere vielversprechende Worte parat: „Es gibt deutlich mehr Ziele und kürzere Reisezeiten. Auf bestehenden Strecken ist der Flixtrain bis zu eine Stunde schneller unterwegs als vorher und damit fast auf ICE-Niveau“.

„Wenn 2030 insgesamt 300 Millionen Reisende im Fernverkehr auf der Schiene unterwegs sein sollen, dann wird das nur mit Flixtrain gehen, die DB alleine schafft das nicht“, so der Geschäftsführer weiter.

Die Zeit des Stillstands habe man dazu genutzt, die Flotte komplett zu überarbeiten. Gäste können nun ausschließlich in Großraumwagen fahren, die mit neuen Sitzen ausgestattet wurden.

Flixbus noch mit kleinerem Streckennetz

Auch Flixbus, das ebenfalls zur Marke des Unternehmens Flixmobility gehört, fährt derzeit seinen Betrieb hoch. Allerdings sei das Streckennetz derzeit noch kleiner als vor der Pandemie, was unter anderem an den vielen unterschiedlichen Regelungen, etwa für Grenzübertritte, liege.

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