Italien setzt große Hoffnungen in die Einführung eines Europäischen Impfpasses, der Reisen erleichtern soll. Wie fvw.de berichtet, sollen in Folge dessen einige Touristen ab Juni zurückkommen. Derweil hat das Land vor kurzem die Einreiseregelungen verschärft. Wer einreisen möchte, muss einen negativen PCR-Test vorlegen und sich in eine fünftägige Quarantäne begeben.

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Italien erhofft sich die Rückkehr des Tourismus. ©Catarina Belova/Shutterstock.com

Italien ist eines von vielen Ländern, in denen uneingeschränktes Reisen aktuell nicht möglich ist. Dennoch zeigt sich die Regierung des Landes optimistisch, dass sich dies bald ändert und eine erfolgreiche Sommersaison trotzdem möglich sein kann.

Hoffnung auf einen Reiseaufschwung ab kommendem Sommer macht der Regierung der viel diskutierte EU-Impfpass. Fest steht, dass dieser wohl ab Juni Reisenden zur Verfügung stehen soll.

Impfpass für sicheres Reisen

Dieser Gesundheitspass soll Touristen die uneingeschränkte Einreise ermöglichen. Der Pass dokumentiert abgeschlossene Impfungen gegen Corona. Die gesamte Reisebranche steckt viel Hoffnung in diesen Pass, der Touristen das Vertrauen in sicheres Reisen zurückbringen soll.

Dass die Einführung des Impfpasses nicht zu einem Buchungsboom wie in den Jahren vor Corona führen wird, ist der Regierung Italiens bewusst. Trotzdem wird mit ersten Verbesserungen der angespannten touristischen Lage gerechnet.

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Im Sommer soll es keine leeren Strände geben. ©S-F/Shutterstock.com

Fünftägige Quarantänepflicht beschlossen

Ende März hat Italien verkündet, die Einreiseregelungen im Land vorerst weiter zu verschärfen. Alle Einreisenden aus EU-Ländern sind nun dazu verpflichtet, einen negativen PCR-Test vorzuzeigen sowie eine fünftägige Quarantäne zu absolvieren.

Reisende müssen demnach zwei Mal getestet werden. Gesundheitsminister Roberto Speranza teilte nämlich mit, dass reisende Personen sowohl vor der Einreise als auch nach dem Ende der Isolierung einen Corona-Test durchführen müssen.

Maßnahmen bis 30. April gültig

Was ist das Ziel dieser neuen Maßnahme? Die Regierung wolle vor allem den Urlaub von Italienern im Ausland während der Pandemie verhindern und das Infektionsgeschehen im Land eindämmen.

Bislang war für die Einreise aus anderen EU-Ländern das Vorzeigen eines negativen Tests ausreichend.

Die beschlossenen Maßnahmen gelten vorerst bis zum 30. April 2021. Italien gilt aktuell noch als Risikogebiet.

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Den Sommerurlaub in Italien verbringen? ©cge2010/Shutterstock.com

Fazit

Schon 2020 beklagte Italien einen starken Rückgang an internationalen Touristen. Dieses Jahr erhofft man sich im Land aber einen Reiseaufschwung.

Italien setzt große Hoffnungen in den wohl ab Juni erhältlichen EU-Impfpass. Dass sich dieser Zeitpunkt womöglich verschiebt, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Damit könnten sich dann auch die Planungen der Italiener verzögern.

Wie sieht die Lage in anderen europäischen Urlaubsländern aus? Griechenland macht ebenfalls Fortschritte im Bezug auf einen möglichen Sommerurlaub. Das Land bestätigte die touristische Wiedereröffnung ab Mai diesen Jahres.

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