Die Quarantäne bei der Einreise nach Italien ist bereits entfallen, nun folgen in mehreren Regionen weitere Lockerungen. Der neue Corona-Fahrplan sieht vor, dass ab 1. Juni 2021 immer mehr Gebiete auf die niedrigste Gefahrenstufe gesetzt werden, was einen Wegfall fast aller Restriktionen bedeutet.

Venedig Rialto
Venedig gilt ab dem 8. Juni als „weiße Region“. ©canadastock/Shutterstock.com

Der Sommer kann kommen! Das beliebte Urlaubsland Italien macht weiterhin von sich reden – im positiven Sinne. Dass bei der Einreise aus anderen EU-Ländern nur noch ein negativer Corona-Test der letzten 48 Stunden vorzuzeigen ist und die Quarantäne von nun an entfällt, ist bereits bekannt.

Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtet, hat die italienische Regierung um den Ministerpräsident Mario Draghi am Montagabend weitere Lockerungen beschlossen, die einen entscheidenden Schritt in Richtung Normalität darstellen.

Sechs Regionen ohne Restriktionen

Dem neuen Corona-Fahrplan zufolge werden einzelne Regionen auf die niedrigste Warnstufe gesetzt. Bereits ab 1. Juni 2021 betrifft dies die drei Regionen Friaul, Molise und Sardinien, die von diesem Zeitpunkt an als „weiße Regionen“ gelten. Das bedeutet: fast keine Restriktionen mehr.

Eine Woche später folgen dann Venetien, Ligurien und die Abruzzen. Somit würden sich sechs von 20 Regionen auf der niedrigsten Warnstufe befinden. Alle übrigen Gebiete bleiben vorerst gelb mit Ausnahme des Aosta-Tals, das sich im italienischen Ampelsystem auf der mittleren, orangenen Gefahrenstufe befindet.

Sardinien Treppen
Lust auf einen entspannten Urlaub auf Sardinien? ©marcociannarel/Shutterstock.com

Reisefreiheit für Urlauber

Lange Zeit herrschte in Italien ein Reiseverbot zwischen den einzelnen Regionen. Touristen waren dazu aufgerufen, ihren Urlaubsort für die gesamte Dauer des Aufenthalts beizubehalten. Reisen innerhalb des Landes war also nicht angesagt.

Dieses Reiseverbot ist nun aber Geschichte, denn in allen weißen und gelben Regionen gilt von nun an Reisefreiheit. Touristen können also sowohl entspannte Tage am Strand verbringen als auch Kulturstädte rund um Rom, Mailand und Florenz besuchen.

Kein Impfpass nötig

Anfangs hatte Draghi versucht, mit dem nationalen Impfpass Touristen zu locken, aber dieser spielt bei den Planungen nun keine Rolle mehr. Für die Einreise bleibt ein negativer Test die einzige Voraussetzung.

Die neuesten Lockerungen betreffen auch die nächtliche Ausgangssperre im Land: Seit gestern, 19. Mai, wurde diese um eine Stunde verkürzt und ist nun von 23 Uhr bis 5 Uhr morgens gültig.

Italien Bibione Strand Liegen
Bald wird der Strand in Bibione wieder voller sein. ©Corrado Baratta/Shutterstock

Keine Ausgangssperre mehr ab 21. Juni

Am 7. Juni wird die Ausgangssperre weiter verkürzt und ist ab diesem Zeitpunkt erst ab 24 Uhr einzuhalten. Zwei Wochen später soll diese laut Fahrplan dann komplett aufgehoben werden.

Die Ausgangsbeschränkungen gelten erst ab der Einstufung als „gelbe Region“, alle weißen Zonen sind generell davon befreit. In den Gebieten mit niedrigster Warnstufe darf auch die Innengastronomie öffnen.

Maskenpflicht sowie Abstandsregeln sind aber weiterhin im ganzen Land zu beachten.

Sinkende Infektionszahlen

Auch in Italien hat man es derzeit mit sinkenden Infektionszahlen zu tun. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land liegt derzeit bei 68,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und ist damit so niedrig wie zuletzt Mitte Oktober 2020 (Corona-in-Zahlen.de, Stand: 20. Mai 2021).

Auch die Impfkampagne in Italien macht deutliche Fortschritte: Derzeit liegt die Zahl der verabreichten Dosen laut RedaktionsNetzwerk Deutschland bei 28 Millionen, täglich kommen über eine Million geimpfte Personen hinzu.

Bleiben wir gleich bei Italien: Habt Ihr Lust, Euer Homeoffice von einem historischen italienischen Ort aus zu erledigen? Gleich zwei Orte locken mit Highspeed-Internet und – was noch besser ist – mit zur Hälfte geschenkten Mieten!

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