Australiens nationale Fluggesellschaft Qantas Airways ändert ihre Flugbedingungen: Künftig sollen nur noch Reisende mit Corona-Impfung ins Flugzeug gelassen werden. Auf diese Weise soll die Verbreitung des Virus verhindert werden. Doch alles hängt vom Impfstoff ab: Gleich nach der Zulassung für die Öffentlichkeit soll jeder Fluggast seine Impfung  durch einen digitalen Gesundheitspass nachweisen. 

Flugzeug Mann Maske Corona

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Voraussetzung fürs Fliegen

Um ein solches Vorgehen flächendeckend umzusetzen, hat Alan Joyce, Chef von Qantas, bereits mit anderen Fluggesellschaften gesprochen und dafür geworben, dass international Reisende nur mit Corona-Impfung befördert werden dürfen. Ob dieses Verfahren auch bei Inlandsflügen Voraussetzung wird, ist bisher unklar. Neben vielen Überlegungen und der Logistik, bedarf es auch der Hilfe der Regierung die Änderungen im Impfschutz umzusetzen. Ob die konsequente Impfpflicht die bereits angeschlagene Flugbranche in wirtschaftlicher Hinsicht unterstützt, weil sich wieder mehr Menschen sicherer fühlen und für das Fliegen entscheiden, bleibt abzuwarten.

Übrigens: Angesichts strikter Lockdown-Regeln der Behörden und strenger Reise- und Einreisebeschränkungen bewegen sich die Covid-Infektionszahlen in Australien seit Anfang Oktober im niedrigen zweistelligen Bereich.

Lufthansa ist dagegen

Die deutsche Regierung samt Corona-Krisenstab ist auch hierzulande für die Zuteilung der Impfdosen und die Durchführung zuständig. Eine gestaffelte Ausgabe ist wahrscheinlich, doch wie diese aussehen wird und wieviel Zeit vergeht, bis ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen, kann zum jetzigen Zeitpunkt keiner genau sagen. Deshalb plant die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, bisher keine Einführung einer Impfpflicht. Ein Vorgehen und eine Bevorzugung der Passagiere wie Qantas es plant, ist in Deutschland also eher unwahrscheinlich.

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