Nicht nur Blicke, sondern auch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Weltweit sind Fotografen auf Reisen und halten unglaubliche Geschichten mit Ihren Kameras fest. Besonders einprägsam sind Porträts von Menschen, die einen mit Ihrem Blick in eine Welt voller Gefühle und Emotionen reisen lassen. Ein Bild kann nicht sprechen, trotzdem erzählt es eine Geschichte. Der Gesichtsausdruck, die Mimik, das Licht, der Hintergrund, all diese Details geben dem Beobachter Hinweise auf die Geschichte der Fotografie. Ich stell Euch drei einzigartige Fotojournalisten vor und entführe Euch in eine Welt voller Details, Gefühle, Farben, Ecken und Kanten.

Face of the World

Foto: ©theskaman306 / Shutterstock.com

Eines der wohl berühmtesten Porträts ist das weltbekannte World Press Foto einer jungen Afghanin mit leuchtenden grünen Augen. Der berühmte amerikanische Fotojournalist Steven McCurry fotografierte das junge Mädchen mit dem Namen Sharbat Gula in Afghanistan. Im Jahr 1985 schaffte es das Porträt auf die Titelseite von „National Geographic“ und wurde weltberühmt. Seither gilt es als Symbolbild für Reiseporträts und Berichterstattung aus Kriegsgebieten. Die Augen des jungen Mädchens sind einfach nicht zu vergessen. Nach den Aufnahmen versuchte der Fotograf Steven McCurry das Mädchen wiederzufinden, im Jahr 2002 traf er sie an der Grenze von Afghanistan und Pakistan wieder. Aktuell zeigt der berühmte Fotograf seine Bilder in der Stock Exchange Galerie in Brüssel


Auch Mustafa Seven, ein berühmter türkischer Fotograf aus Istanbul, hält Leben in Porträts fest. Der Künstler reist seit Jahren durch die Welt und fotografiert charismatische Gesichter. Von spielenden Kindern, über Omis im Schaukelstuhl bis hin zu verlassenen Straßen knipst Mustafa im richtigen Moment und zaubert so fantastische Bilder.

Ein weiterer Künstler unter den Reisefotografen ist der australische Globetrotter  Alexander Khimushin. Seine Wurzel hat der facettenreiche Fotograf im kalten Sibirien. Als 15-jähriger Junge kam er mit seiner Familie nach Australien und lernte das Leben von einer neuen Seite kennen. Für ihn war vom ersten Moment an klar, dass er seine neuen Erlebnisse in Bildern festhalten möchte. Aus einer kleinen Kamera, die er von seinem Opa geschenkt bekommen hat, wurde eine Berufung. Khimushin reist alleine um die ganze Welt und sagt, dass erst die Menschen, denen er auf seinem Weg begegnet, seine Reise so besonders machen und nicht die Länder selbst.

Kennt Ihr auch einen Reisefotografen der Euch inspiriert? Verlinkt Eure Künstler in den Kommentaren!