Nachdem das Auswärtige Amt bereits eine Reisewarnung für die Balearen und das spanische Festland verhängt hat, wurden nun auch die Kanarischen Inseln als Risikogebiet eingestuft. Was das für Urlauber bedeutet, erfahrt Ihr hier.

Spanien Ibiza Cala d Hort

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Für einen tollen Urlaub muss es nicht immer eine Reise in weite Ferne sein. Auch in Deutschland gibt es wunderschöne Ecken, die es zu entdecken gilt. Holt Euch hier die besten Deals und Inspirationen für einen Urlaub in unserer Heimat.

Reisewarnung für die Kanaren – ganz Spanien nun Risikogebiet

Bisher standen die Kanarischen Inseln, zu denen auch beliebte Urlaubsziele wie Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa gehören, nicht auf der Liste der Risikogebiete des Auswärtigen Amtes. Aufgrund steigender Neuinfektionen, die den kritischen Wert von 50 Infizierten bei 100.000 Einwohnern überschritten, wurde jetzt allerdings eine Reisewarnung für die Kanaren ausgesprochen. Damit reihen sich die Inseln hinter den Balearen und dem spanischen Festland ein, die bereits seit mehreren Wochen als Risikogebiete gelten. Somit liegt nun für komplett Spanien eine Reisewarnung vor.

Was Urlauber jetzt wissen müssen

Für Urlauber bedeutet die Reisewarnung konkret, dass die Kanaren ab sofort als Risikogebiet eingestuft werden. Damit wird nach der Rückreise nach Deutschland eine zweiwöchige Quarantäne obligatorisch. Zusätzlich besteht die Pflicht, sich auf COVID-19 testen zu lassen. Bis das Testergebnis vorliegt, muss die häusliche Quarantäne streng eingehalten werden – bei negativem Testergebnis entfällt die Quarantänepflicht. Einen Test könnt Ihr kostenlos entweder direkt am Flughafen, beim Arzt oder an einer der Teststationen durchführen lassen. Beachtet außerdem, dass Ihr Euch telefonisch oder per E-Mail bei der für Euch zuständigen Behörde, im Normalfall dem Gesundheitsamt, meldet. Auch wenn für viele Urlauber nun der langersehnte Urlaub ins Wasser fällt, habt Ihr bei Pauschalreisen aufgrund der Reisewarnung die Möglichkeit, Euer Geld zurückzufordern. Informiert Euch dazu am besten direkt bei Eurem Reiseveranstalter. Eine Übersicht aller Umbuchungs- und Stornierungsbedinungen findet Ihr hier.

Reisewarnungen für Kroatien & Belgien angepasst

Auch Kroatien ist von erneuten Reisewarnungen betroffen. Zusätzlich zu Sibenik-Knin und Split-Dalmatien zählt nun auch Zadar als Risikogebiet. Für das belgische Antwerpen dagegen wurde die Reisewarnung aufgehoben und auch die rumänischen Kreise Gorj und Neamt zählen nicht mehr als Riskogebiet.

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