Ryanair Flugzeug

© Ryanair

Nachdem Anfang des Jahres Piloten von Ryanair in mehreren europäischen Ländern die Anerkennung von Piloten-Gewerkschaften durchgesetzt hatten, ziehen nun die Flugbegleiter nach. In Spanien, Italien und Portugal fordern die Gewerkschaften nun, dass die Flugbegleiter nicht mehr nach irischem Recht beschäftigt werden sollen. Zudem sollen die Verträge von Leiharbeitern bessere Arbeitsbedingungen versprechen.

Flüge ab 30.06. betroffen

Wer  seinen Flug in den Sommerurlaub in diesem Jahr bei Ryanair gebucht hat, könnte ein böses Erwachsen erleben. Insbesondere Flüge in die Feriendestinationen Spanien, Italien und Portugal stehen auf der Kippe. Die zuständigen Gewerkschaften drohen mit einer Arbeitsniederlegung zum 30. Juni, sollte Ryanair nicht den gestellten Forderungen nachkommen. Und das zu einer Zeit, in der die Airline eigentlich mit stetigem Wachstum rechnet.

Deutsche Gewerkschaft kritisiert Ryanair

Bereits Ende letzten Jahres kämpften Piloten der irischen Low Cost Airline für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Nur durch Zugeständnisse seitens der Airline konnten weitreichende Streiks abgewendet werden. Die deutsche Gewerkschaft Ufo kritisierte Ryanair in der Vergangenheit scharf für ihr Beschäftigungsmodell nach irischem Recht. Dies ermögliche kurze Kündigungsfristen, weniger Urlaubstage und die dauerhafte Anstellung in Leiharbeit.

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