Das Fernbusunternehmen FlixBus hat im Februar die Sitzplatzreservierung für ihre Busse eingeführt. Betroffen sind die allgemein beliebteren Sitzplätze wie beispielsweise am Fester oder mit einem Tisch. Seit dem 1. Februar testet das Unternehmen nun die Sitzplatzreservierung auf ausgewählte Strecken. Geplant ist, das Konzept auf das gesamte Netz auszuweiten.

Flixbus Berlin

©Flixbus

Kosten für die Sitzplatzreservierung bei FlixBus

Je nach Sitzplatz differieren die anfallenden Kosten: Ein Fenstersitzplatz soll 1,50 Euro, ein Platz mit Tisch 2 Euro und ein Platz hinter der Panoramascheibe eines Doppeldeckers 4 Euro kosten. Bei Strecken über 500 km erhöhen sich die Kosten nochmals. Wer kein zusätzliches Geld für einen Sitzplatz ausgeben möchte kann durchatmen: Normale Sitzplätze sind weiterhin kostenfrei. Die Sitzplatzreservierungen bei FlixBus sollen zunächst nur testweise angeboten werden. Die Gebühren werden sowohl für nationale als auch internationale Strecken anfallen, so in Deutschland, Österreich, Frankreich und einigen osteuropäischen Ländern. Grund für die Einführung der Sitzplatzreservierung bei FlixBus seien Nachfragen seitens der Kunden gewesen, die angesichts des begrenzten Platzangebotes die Sorge geäußert hätten, keinen Sitzplatz mehr zu erhalten.

FlixBus europaweiter Marktführer

FlixBus ist seit der Fusionierung mit dem Konkurrenten MeinFernbus im Jahr 2015 Marktführer unter den Busreiseanbietern. Mit einem Marktanteil von 94% hat sich das Start Up seine Position als Platzhirsch bis heute gesichert. Allein in Europa ist das Unternehmen in 26 Ländern vertreten. Damit bietet es seinen Kunden laut eigenen Aussagen Europas größtes Fernbusnetz mit täglich 200.000 Verbindungen zu über 1.200 Zielen. Mit der Übernahme von Locomore hat Flixbus Mitte des letzten Jahres auch den Sprung in die Bahnhöfe geschafft. Ab diesem Jahr sollen auch in den USA – zunächst in Kalifornien – FlixBusse fahren.