AIDAnova

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Kaum hat das neuste Schiff der AIDA Flotte, die AIDAnova, die Papenburger Meyer Werft als „sicheren Hafen“ zur Überführungsfahrt verlassen, jagt eine Hiobsbotschaft die nächste. Nachdem diese Woche in der Nacht vom 23. Oktober auf den 24. Oktober ein Feuer an Bord in zwei der Kabinen ausgebrochen war, hat die AIDA heute bekannt gegeben, dass sich die Fertigstellung der AIDAnova verzögere und die ersten geplanten Kurzreisen abgesagt werden müssen.

Grund für die Verzögerung

Der erste umweltfreundliche Dampfer der AIDA Familie hatte sich in der Nacht vom 08. auf den 09. Oktober 2018 auf den Weg über die Ems in Richtung Nordsee gemacht und das niederländische Eemshaven am 10. Oktober erreicht. Von hier aus waren die ersten Probefahrten geplant, die nun kurzfristig abgesagt werden mussten. In der Stellungnahme der AIDA heißt es, dass das Feuer nicht der Grund für die Verzögerung sei. Derzeit werden von der niederländischen Polizei noch Ermittlungen an Bord durchgeführt, um die Brandursache zu erforschen.

Jungfernfahrt aus Hamburg

Das Besondere an der AIDAnova ist nicht nur der einzigartige Antrieb mit ausschließlich flüssigem Erdgas. Mit einer Länge von 337 Metern ist sie das längste, in Deutschland erbaute, Kreuzfahrtschiff. Die Jungfernfahrt ist für den 02. Dezember 2018 in Hamburg angesetzt. Die AIDAnova soll die Passagiere im Winter rund um die Kanaren führen, im Sommer vorbei an Palma de Mallorca und Barcelona. Ob die AIDAnova jedoch bis dahin einsatzbereit sein wird, bleibt abzuwarten.