2018 hatten die USA bereits die verschärften Visa-Bedingungen angekündigt, nun werden sie umgesetzt. Touristen, die bei der Einreise in die USA ein Visum benötigen, werden zukünftig auf dem Antragsformular auch ihre Social-Media-Namen mitteilen müssen. Dies teilte das US-Außenministerium nun mit. Das erweiterte USA-Visum für Migranten und Nicht-Migranten sei dahingehend angepasst worden.

Wer ist davon betroffen?

Reisepass Weltkarte

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Die Änderungen betreffen alle Touristen, die ein Visum für die Einreise in die USA benötigen. Davon betroffen sind unter anderem Russland, Polen, Rumänien, Bulgarien und Kroatien. Bürgerinnen und Bürger aus diesen Ländern müssen fortan die Namen ihrer Social-Media-Accounts sowie E-Mail-Adressen und Telefonnummern der letzten fünf Jahre mitteilen. Dies gilt für touristische, geschäftliche und Bildungsaufenthalte in den USA. In Summe sind 15 Millionen Antragsteller jährlich von den neuen Visa-Bestimmungen betroffen.

Der Großteil der EU-Bürger, darunter auch Deutschland, ist von dieser Regelung allerdings ausgeschlossen. Grund: Bürger aus Deutschland reisen mit dem Visa Waiver Programm, auch bekannt als ESTA, in die USA ein. Weitere Informationen zu ESTA erhaltet Ihr hier.

Gründe für Visaverschärfung

Das US-Außenministerium teilte mit, dass

„die nationale Sicherheit […] bei der Vergabe von Visa oberste Priorität [habe]. […] Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser Screening zu verbessern, um US-Bürger zu schützen und gleichzeitig legitime Einreisen in die USA zu erlauben.“

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