Mit meinen Washington, D.C. Tipps seid Ihr für Euren Besuch bestens vorbereitet. Die Hauptstadt der USA, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Bundesstaat, hat ein breitgefächertes Sightseeing- und Kulturprogramm zu bieten. Erfahrt hier, welche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten Ihr auf keinen Fall verpassen dürft. Mit meinen Washington, D.C. Tipps seid Ihr bestens auf Eure Reise vorbereitet.

Washington, D.C. Tipps

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Washington, D.C. Tipps



Karte

Flughafen

Für Eure Anreise nach Washington stehen Euch insgesamt drei Flughäfen zur Verfügung. Allerdings variiert Euer Zielflughafen je nachdem, ob Ihr einen internationalen Flug ab Deutschland bucht oder Euch bereits in den USA aufhaltet und nur einen Weiterflug nach Washington, D.C. benötigt. Wenn Ihr von Deutschland nach Washington fliegen möchtet, werdet Ihr in der Regel den Washington Dulles International Airport anzusteuern. Dieser Flughafen gehört zu den größeren Verkehrsflughäfen in den USA und befindet sich etwa 36 Kilometer von Washington, D.C. entfernt. Hier wird ein Großteil der internationalen Flüge abgewickelt. Der Ronald Reagan Washington National Airport, der nur fünf Kilometer von der Stadt entfernt liegt, ist dagegen Anlaufstelle für nationale Flüge. Der dritte Flughafen, der Baltimore-Washington International Airport ist zwar offiziell der internationale Flughafen der Stadt Baltimore, befindet sich aber nur 44 Kilometer von Washington, D.C. entfernt und kann deshalb ebenfalls angesteuert werden.

Transfer

Egal auf welchem Flughafen Ihr landet, es stehen Euch ganz verschiedene Transfermöglichkeiten zur Verfügung. Vom Washington Dulles International Airport nehmt Ihr zunächst den Shuttlebus zur Silver Line Station Wiehle-Reston East. Von dort könnt Ihr dann die Metro direkt in die Innenstadt nehmen. Eine einfache Fahrt mit dem Bus kostet Euch fünf Dollar und dauert etwa 15 Minuten. Alternativ könnt Ihr Euch einen Mietwagen leihen oder mit den Washington Flyer Taxicabs in die Innenstadt fahren. Allerdings kostet Euch eine Fahrt mit dem Taxi mindestens 50 Dollar. Wenn Ihr einen Inlandsflug gebucht habt und am Ronald Reagan Washington National Airport landet, könnt Ihr direkt mit der Metro weiterfahren oder Ihr nutzt einen privaten Airport Shuttle, ein Taxi oder einen Mietwagen.

Sehenswürdigkeiten

In meinen Washington, D.C. Tipps dürfen die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt natürlich nicht fehlen. Was Ihr bei Eurem Trip in die Hauptstadt der USA auf keinen Fall verpassen dürft, erfahrt Ihr jetzt von mir.

Kapitol

USA Washington DC Kapitol

©Orhan Cam/Shutterstock.com

Wer kennt es nicht: Das berühmte Kapitol in Washington ist ein beliebtes Fotomotiv und sollte bei Eurem Besuch in der Hauptstadt der USA auf keinen Fall fehlen. Wenn Ihr das bekannte Bauwerk bisher nur von Fotos kennt, habt Ihr jetzt die Chance, das Kapitol auch endlich mal live zu sehen. Charakteristisch für das Erscheinungsbild des Kapitols ist die Kuppel, die wie der Rest des Gebäudes im klassizistischen Stil erbaut wurde. Das Kapitol ist der Sitz des US-amerikanischen Kongresses. Außerdem tagen dort der Senat und das Repräsentantenhaus. Obwohl das Kapitol auch schon von außen echt beeindruckend ist, empfehle ich Euch, das Gebäude von innen zu besichtigen. Das Beste: Es gibt eine kostenlose Führung, die Euch durch die Krypta und die beeindruckende Rotunde samt Kuppel führt. Weitere Informationen zu den verschiedenen Aktivitäten im Kapitol könnt Ihr Euch im Capitol Visitor Center holen, das täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr für Euch geöffnet hat.

Weißes Haus

USA Washington DC Weißes Haus

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Zu den sehenswerten Gebäuden in Washington, D.C. gehört auch das Weiße Haus, das Amts- und Regierungssitz des Präsidenten der USA ist. Das Weiße Haus befindet sich an der Pennsylvania Avenue 1600. Diese Lage wurde von George Washington bestimmt. Zusätzlich zum Hauptgebäude, dem West Wing und dem East Wing, wird das Weiße Haus von mehreren Gärten umgeben. Dazu gehören beispielsweise der White House Rose Garden und der Jacqueline Kennedy Garden. Wie Ihr Euch vielleicht schon denken könnt, ist das Weiße Haus nicht so einfach zu besichtigen wie beispielsweise das Kapitol. Das ganze Gelände gleicht einem Hochsicherheitstrakt und kann ohne Genehmigung nur durch einen Zaun besichtigt werden. Aktuell ist die Besichtigung für deutsche Staatsbürger leider nicht möglich. Stattdessen könnt Ihr beispielsweise einen Abstecher im White House Visitor Center machen. Weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

Washington Monument

USA Washington DC Monument

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Eine der auffälligsten Sehenswürdigkeiten in Washington, D.C. ist das Washington Monument, das sich auf der National Mall im Nationalpark National Mall & Memorial Parks befindet. Dabei handelt es sich um einen riesigen Turm aus Marmor, der stolze 169 Meter Höhe misst. Das Bauwerk wurde der Form eines Obelisken nachempfunden und zum Andenken an George Washington, den ersten Präsidenten der Vereinigen Staaten von Amerika, errichtet. Das Washington Monument seht Ihr an vielen Stellen der Stadt, trotzdem gebe ich Euch den Tipp, das Denkmal auch von Nahem zu betrachten. Und wer keine Höhenangst hat und die Stadt mal von oben sehen möchte, sollte unbedingt mit dem Aufzug auf die Besucherplattform fahren. Aufgrund von Renovierungsarbeiten ist der Aufzug allerdings bis August 2019 geschlossen. Besonders schön sieht das Washington Monument übrigens vom Lincoln Memorial aus.

Lincoln Memorial

USA Washington DC Lincoln Memorial

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Wie Ihr in meinen Washington Tipps bereits erfahren habt, ermöglicht das Lincoln Memorial einen tollen Blick auf das Washington Monument. Doch auch das Lincoln Memorial selbst ist eine der Sehenswürdigkeiten Washingtons. Das Bauwerk wurde dem gleichnamigen ehemaligen US-Präsidenten gewidmet und ebenfalls auf der National Mall erbaut. Entlang dieser Promenade findet Ihr übrigens weitere wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt. So liegen auch das Kapitol und der Botanische Garten in dieser Parkanlage. Das Lincoln Memorial befindet sich in der westlichen Ecke des Parks. Das Denkmal besteht aus einer Statue, die den ehemaligen Präsidenten darstellt und einer Art Tempel, der die Statue umgibt. Die verschiedenen Säulen stellen übrigens die Bundesstaaten dar, die zu Lincolns Zeiten existierten. Einen Besuch im Lincoln Memorial könnt Ihr auch einfach spontan zwischen Eurem Sightseeing-Programm schieben, das Denkmal hat nämlich das ganze Jahr über geöffnet.

Botanischer Garten

USA Washington DC Botanischer Garten

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Der United States Botanic Garden befindet sich ebenfalls auf dem Gelände der National Mall und zählt zu den ältesten Botanischen Gärten des Landes. Er wurde 1820 vom Kongress gegründet. Hier könnt Ihr nicht nur ganz verschiedene Pflanzenarten bewundern, sondern erhaltet gleichzeitig auch Wissen und Informationen zur Züchtung und Haltung der unterschiedlichen Gattungen. Ein Großteil des Bestandes ist in verschiedenen Gewächshäusern untergebracht, aber auch Gärten im Freien sind Teil des Konzepts. Im Freien werden Euch in erster Linie Pflanzen aus dem mittelatlantischen Raum präsentiert, in den Gewächshäusern findet Ihr darüber hinaus auch seltene Pflanzen aus dem Dschungel. Teil des United States Botanic Garden sind unter anderem ein Garten mit regionalen Pflanzen, ein Rosengarten und ein Schmetterlingsgarten. Der Botanische Garten hat täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Library of Congress

USA Washington DC Library of Congress

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Als nächstes empfehle ich Euch einen Besuch in der Library of Congress. Vor allem, wenn Ihr echte Bücherratten seid, ist die Library of Congress bei einem Besuch in Washington, D.C nicht wegzudenken. Die Bibliothek enthält Forschungsliteratur des Kongresses und ist die Bibliothek mit dem größten Bücherbestand der Welt. Gemessen am Medienbestand liegt sie jedoch hinter der British Library in London auf dem zweiten Platz. Die Geschichte der Bibliothek reicht bis in das Jahr 1800 zurück. Die Architektur der drei Hauptgebäude reicht dabei vom Renaissancestil bis hin zum Jugendstil. Besonders eindrucksvoll ist die Eingangshalle des Jefferson Building Gebäudes. Auch diese Sehenswürdigkeit könnt Ihr im Rahmen einer kostenlosen Tour besichtigen. In der Bücherei finden außerdem regelmäßig Lesungen und Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen statt.

Museen

Ein weiteres Highlight sind die vielen Museen, von denen ich Euch jetzt einige in meinen Washington, D.C. Tipps vorstellen möchte. Viele Museen könnt Ihr in Washington, D.C. übrigens vollkommen kostenlos besuchen.

National Museum of American History

Zu den kostenlosen Sehenswürdigkeiten in Washington, D.C. gehört das National Museum of American History. Wie der Name schon verrät, werden hier verschiedene Bestandteile der amerikanischen Geschichte thematisiert. Dazu gehört beispielsweise die militärische, aber auch wissenschaftliche, politische und soziale Entwicklung des Landes. Die Exponate könnt Ihr nach Themen geordnet auf drei Stockwerken betrachten. Im Erdgeschoss beispielsweise könnt Ihr Ausstellungsstücke aus den Bereichen Verkehr und Technologie bewundern. Im ersten Stockwerk dagegen werden Kriege und die politische Entwicklung des Landes thematisiert. Auch soziale und kulturelle Ausstellungsstücke wie Geschirr könnt Ihr im National Museum of American History betrachten. Wer sich also für die geschichtlichen Hintergründe des Landes interessiert, ist in diesem Museum genau richtig.

  • Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 17.30 Uhr
  • Eintritt: frei

National Air & Space Museum

Ebenfalls völlig kostenlos ist der Besuch des National Air & Space Museums. Das Museum befindet sich auf der National Mall und zeigt verschiedene Exponate aus der Luft- und Raumfahrt. Dazu gehören beispielsweise das Langstreckenflugzeug Spirit of St. Louis oder das Jagdflugzeug Albatros D.V. Darüber hinaus verfügt das Museum über ein IMAX Kino, für das allerdings eine Gebühr fällig wird. Zu weiteren Aktivitäten im Museum gehören das Planetarium und verschiedene Touren.

  • Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 17.30 Uhr
  • Eintritt: frei

National Gallery of Art

Ihr möchtet lieber ein Kunstmuseum besuchen? Kein Problem! Die National Gallery of Art befindet sich ebenfalls auf der National Mall und besteht aus zwei Gebäuden, die über einen Tunnel miteinander verbunden sind. In diesem Museum könnt Ihr sowohl Skulpturen als auch Bilder und Kunstwerke aus verschiedenen Epochen betrachten. Die Werke im Westgebäude reichen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert und bestehen aus Werken europäischer und amerikanischer Künstler. Im Ostgebäude sind vor allem Exponate der modernen und zeitgenössischen Kunst untergebracht. Zu den bekanntesten Malern gehören Picasso, Andy Warhol und Matisse.

  • Öffnungszeiten Galerie: Montag bis Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr
  • Eintritt: frei

National Museum of Natural History

Als letztes Museum möchte ich Euch in meinen Washington, D.C. Tipps das National Museum of Natural History vorstellen. Den Besuch des Museums könnt Ihr mit einer Besichtigungstour durch die National Gallery of Art kombinieren, denn auch dieses Museum befindet sich auf der National Mall. Im National Museum of Natural History sind rund 500 Millionen Tiere, Pflanzen, Fossilien und Mineralien ausgestellt.

  • Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 17.30 Uhr
  • Eintritt: frei

USA Washington DC National Gallery of Art

©Jon Bilous/Shutterstock.com

Shopping Tipps für Washington, D.C.

Downtown DC

Ein wahres Shopping-Paradies ist Downtown DC. Dort findet Ihr sowohl teure Luxusmarken wie Longchamp, Curberry und Dior, als auch günstigere Varianten wie H&M und Zara. Ebenfalls mitten in Downtown befindet sich das Areal CityCenterDC, wo Ihr neben Restaurants und Büros auch zahlreiche Einkaufs- und Klamottenläden findet. Wer auf der Suche nach etwas Entspannung von einem anstrengenden Shopping-Tag ist, kann im CityCenterDC außerdem bei einem leckeren Cocktail oder einem kleinen Snack entspannen. Hippe Läden wie Urban Outfitters oder Loft findet Ihr dagegen eher in Chinatown. Unbedingt durchstöbern solltet Ihr Euch bei Macy’s. Hier bekommt Ihr als internationaler Tourist gegen Vorlage eines Reisepasses einen Rabatt von zehn Prozent.

Georgetown

Perfekt für ein Shopping-Abenteuer eignet sich auch das historische Viertel Georgetown. Hier findet Ihr in erster Linie kleine Boutiquen und individuelle Shops. Der Bestand der Geschäfte reicht von ausgefallenen Designs bis hin zu Dekoelementen für Eure Wohnung oder Euer Haus. Zu den Geschäften, die sich hier niedergelassen haben, gehören unter anderem Alice & Olivia und Rag & Bone. Georgetown ist aber allerdings nicht nur ein Must See für alle Fashionistas, auch zahlreiche Restaurants haben sich dort angesiedelt. Unbedingt empfehlen kann ich Euch außerdem einen Spaziergang an der Promenade des Potomac Rivers, wo Ihr auch zahlreiche Restaurants und Bars findet.

U Street

Noch mehr individuelle Geschäfte und kleine Läden findet Ihr im Wohnviertel U Street. Wenn Ihr beispielsweise auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk oder einem Mitbringsel seid, solltet Ihr bei Salt & Sundry vorbeischauen. Exklusive Kleidung für Frauen und Männer findet Ihr im Redeem. In dieser Gegend erwarten Euch außerdem zahlreiche Jazz-Clubs und Musikveranstaltungen, die in coolen Underground-Locations stattfinden.

USA Washington DC Georgetown

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Hotels

In Washington, D.C. stehen Euch ganz verschiedene Hotels zur Verfügung. Wenn Ihr allerdings einen gewissen Komfort erwartet, müsst in der Hauptstadt der USA etwas mehr Budget für Eure Unterkunft einberechnen, nach New York gehören die Hotels in Washington zu den teuersten des ganzen Landes. Außerdem solltet Ihr Euch immer frühzeitig um ein Hotel kümmern, aufgrund von Tagungen oder Sitzungen im Kongress kann es passieren, dass die Hotels schnell überlaufen sind. Die Hochsaison in Bezug auf die Hotelpreise konzentriert sich auf die Monate von April bis Juni, wenn Ihr etwas günstiger wohnen möchtet, solltet Ihr Euch deshalb in den kühleren Monaten in Washington, D.C. aufhalten. Beachtet bei der Buchung, dass in den USA häufig noch eine Hotelsteuer zum angezeigten Preis dazu berechnet wird.

  • Georgetown Inn: Wenn Ihr auf der Suche nach einem Hotel in guter Lage seid, empfehle ich Euch das Georgetown Inn. Das 4-Sterne-Hotel befindet sich mitten im hippen Viertel und bietet sich damit als Ausgangspunkt für einen Städtetrip an.
  • Holiday Inn Arlington: Etwas außerhalb aber trotzdem noch für einen Städtetrip geeignet, ist das Holiday Inn Arlington. Da das Hotel in unmittelbarer Nähe zur Autobahn liegt, ist es gut erreichbar.
  • The River Inn: Dieses 4-Sterne-Hotel bietet Euch ein eigenes Restaurant und ein Fitnesscenter. The River Inn liegt zwischen Georgetown und Downtown und bietet deshalb die perfekte Ausgangslage für Euren Städtetrip.

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