Endlich ist es wieder so weit! Die beliebte Ferieninsel Boracay auf den Philippinen wurde aus Hygienemängeln und Umweltschutzgründen für sechs Monate gesperrt und öffnet nun wieder ihre Pforten. Seit 15. Oktober findet eine Art „Trockenlauf“ für einheimische Touristen statt und ab dem 26. Oktober 2018 wird die Insel wieder für Touristen aus aller Welt geöffnet sein. Was Ihr nun von der Sauberkeit der Insel erwarten dürft und welche Maßnahmen durchgesetzt werden sollen, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Wiedereröffnung Boracay

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Wiedereröffnung Boracay

Die Fäkalien einiger Hotelbauten wurden direkt ins Meer geleitet, der Müll sammelte sich an den Straßenrändern und viele Gebäude wurden zu nah am Meeresufer illegal gebaut. So sah es noch vor sechs Monaten auf der eigentlich beliebten Insel Boracay aus, bevor Präsident Rodrigo Duterte eine Zwangsschließung der Insel anforderte. Dabei wurde die Insel in diesem Jahr noch vom „Condé Nest Traveler“ zur schönsten Insel der Welt gekürt. Was ist passiert? Die Bewohner der Insel und die Infrastruktur waren auf den enormen Touristenansturm der letzten 30 Jahre einfach nicht vorbereitet. Das hatte nun dringende Umweltschutzsysteme und Instandhaltungsarbeiten zur Folge.

Exakt sechs Monate später soll die Insel in einem neuen Glanz erstrahlen. Zwar sind die Sanierungsarbeiten zur Wiedereröffnung noch nicht vollständig abgeschlossen, doch die Insel ist keine „Kloake“ mehr, wie sie Präsident Rodrigo Duterte vor der Schließung bezeichnete. Es wird vermutet, dass die Arbeiten an den Straßen, Häusern und der Kanalisation noch bis Dezember 2019 andauern. Um die Insel dauerhaft sauber zu halten, wurden außerdem Maßnahmen, die ich Euch in der folgenden Übersicht aufgelistet habe, eingeleitet. Ob die Maßnahmen jedoch wie gewünscht durchgesetzt werden können, wird sich in Zukunft zeigen.

  • Verbot von öffentlichen Strandpartys
  • Einschränkung von Wasseraktivitäten (Tauchen & Wassersport)
  • Keine Tische und Stühle mehr entlang des Strandes
  • Regulierung der Sandburgen, aus denen Profit geschlagen wird
  • Regulierung der Anzahl der Händler
  • Striktes Rauchverbot am Strand
  • Verbot von Einwegkunststoffen