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Bahnstreik: Ab heute Abend bis Freitagabend

Update (07.12.2023): Erneut hat die Lokführergewerkschaft GDL zum Streik bei der Deutschen Bahn aufgerufen. Gestreikt wird ab heute Abend (07.12.23) 22 Uhr bis morgen Abend (08.12.23) 22 Uhr. Schon ab 18 Uhr heute Abend sollen keine Güterzüge mehr fahren. Die Bahn versucht 20 Prozent des Fernverkehres aufrechtzuerhalten, trotzdem müssen Fahrgäste mit Zugausfällen und erheblichen Einschränkungen rechnen. Laut GDL Chef Weselsky soll es der letzte Streik für dieses Jahr sein.

Ab heute Abend 22 Uhr bis morgen Abend 18 Uhr streiken die Beschäftigten der Lokführergewerkschaft GDL. Dies teilte die Deutsche Bahn am Dienstagabend (14.11.2023) mit. Die Deutsche Bahn warnt vor Zugausfällen, der Bahnverkehr werde massiv eingeschränkt sein. Reisende sollen ihre Reise am besten früh im Laufe des Mittwochs antreten oder die geplante Reise verschieben. 

Fast einen ganzen Tag lang streikt die GDL, sodass es zu vielen Zugausfällen kommt. ©Denis Belitsky/Shutterstock.com

Am Donnerstag soll die nächste Verhandlungsrunde für die neuen Tarife der Beschäftigten stattfinden. Die Gewerkschaft (GDL) erhöht durch den angekündigten Warnstreik den Druck auf die Deutsche Bahn. Der Gewerkschaftsführer Claus Weselsky kann den Unmut der Beschäftigten verstehen und gibt an, dass die Bahn bislang noch nicht bereit sei, auf Kernforderungen, zum Beispiel eine Arbeitszeitverkürzung, einzugehen.

Die Deutsche Bahn und Bahn-Personalvorstand Martin Seiler kritisieren den kurzfristigen Streik der Gewerkschaft. Die GDL würde Absprachen ignorieren und verantwortungslos handeln. Der Streik sei „eine Zumutung“ für alle Reisenden.

Informationen für Reisende

Die Deutsche Bahn bittet ihre Fahrgäste darum, nicht notwendige Reisen zu verschieben oder nicht anzutreten. Reisende, die ihre geplante Reise am 15.11. und am 16.11. verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben und die Fahrkarten gelten für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenlos storniert werden. 

Fahrgäste müssen sich auf einen sehr reduzierten Fahrplan einstellen. ©S-F /Shutterstock.com

Fahrpläne

Die Deutsche Bahn hat für den Fernverkehr einen Notfallfahrplan mit stark reduzierten Fahrten erarbeitet. Geplant sind längere Züge mit mehr Sitzplätzen, damit so viele Reisende wie möglich an ihr Ziel gebracht werden können. 

Im Regionalverkehr wird versucht, ein stark reduziertes Angebot zu fahren. Je nach Region unterscheidet sich der Umfang der Fahrten. Klar ist, dass es auch im Regionalverkehr zu erheblichen Einschränkungen kommen wird.

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