Arizona ist kein Bundesstaat, den Ihr mal einfach so abhaken könnt, denn dieser US-Bundesstaat erwartet Euch mit einer unglaublichen Vielfalt, die Euch mit Sicherheit genauso staunen lässt, wie uns. Damit Ihr bei Eurem Trip kein Highlight verpasst, haben wir Euch gemeinsam mit Visit Arizona die besten Arizona Sehenswürdigkeiten zusammengefasst. Und natürlich haben wir auch exklusive Geheimtipps für Euch, die Ihr unbedingt auf Eure Must-see Liste für Arizona packen müsst.
Mit unseren Arizona Tipps wird Eure Reise unvergesslich. ©Arizona Office of Tourism
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Arizona auf einen Blick: Das müsst ihr wissen
Bevor Eure Reise los geht, findet Ihr hier erstmal eine Übersicht zu den wichtigsten Fakten über Arizona.
- Beste Reisezeit Arizona: Frühling (März–Mai) und Herbst (September–November) für mildes Wanderwetter.
- Anreise: Bester Zielflughafen ist Phoenix (PHX). Flüge von Deutschland* aus gibt es mit Airlines wie Lufthansa, Condor, United oder American Airlines. Alle Verbindungen haben jedoch mindestens einen Zwischenstopp.
- Währung: US-Dollar ($)
- Must-Have: Ein Mietwagen* (am besten ein Allradfahrzeug, damit Ihr die besten Spots ohne Probleme erreichen könnt). Die Distanzen zwischen den Highlights betragen oft 2 bis 4 Stunden Fahrt.
- Charakter: Eine Mischung aus glühender Wüste im Süden und kühlen Pinienwäldern in den Bergen im Norden.
- Nationalparks: Besorgt Euch für 250$ den „America the Beautiful Pass“. Dieser ist für bis zu 4 Erwachsene in einem Auto güitig und kann ein ganzes Jahr genutzt werden. Abgedeckt sind damit die Eintrittsgebühren für mehr als 2.000 Nationalparks und -monumente sowie Erholungs- und Naturschutzgebiete des Landes. (Parks und Sehenswürdigkeiten auf dem Land der indigenen Stämme sind nicht inkludiert)
Die besten Arizona Sehenswürdigkeiten auf einer Karte
Wir haben Euch unsere Must-sees für Arizona in einer Karte markiert. Speichert Euch diese direkt ab, damit Ihr die richtigen Spots direkt ansteuern könnt.
1. Die Ikonen: Grand Canyon & Monument Valley
Diese Orte sind weltberühmt. Damit das besondere Erlebnis perfekt wird, ist das richtige Timing und die richtige Perspektive entscheidend.
Grand Canyon National Park
Der Grand Canyon ist das unverwechselbare Wahrzeichen Arizonas und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Dieses Naturwunder muss man natürlich einfach gesehen haben. Auf einer Länge von über 445 Kilometern fallen die felsigen Wände des Grand Canyon mehr als 1.600 Meter tief bis zum Grund der Schlucht ab.
Blick in die unendliche Tiefe: Der North Rim des Grand Canyon bietet eine ruhigere, waldreichere Perspektive auf das UNESCO-Weltnaturerbe. ©Arizona Office of Tourism
Die Dimensionen sind gewaltig: Der Südrand (South Rim) liegt auf einer Höhe von etwa 2.000 Metern, während der Nordrand (North Rim) sogar rund 300 Meter höher liegt. Diese extremen Höhen- und Klimaunterschiede schaffen eine faszinierende biologische Vielfalt. Im Park finden sich fünf verschiedene Vegetationszonen, die vom dichten Nadelwald am Rand bis hin zur kargen Wüstenlandschaft am Boden des Canyons reichen. Entsprechend artenreich ist die Flora und Fauna, der man hier begegnen kann.
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Eintritt & Preise: Der Eintritt kostet 100$ pro Person und dann nochmal zusätzlich 35$ pro Privatfahrzeug und ist für 7 Tage gültig. Urlaubstracker-Tipp: Wenn Ihr mit mehr als zwei Personen unterwegs seid, lohnt sich definitiv der Kauf des America the Beautiful Passes. Er ist ein Jahr gültig und deckt die Eintrittsgebühren für viele US-Nationalparks ab.
- Beste Zeit: Der frühe Vormittag, wenn die Sicht am klarsten ist und die ersten Sonnenstrahlen die Tiefe des Canyons beleuchten.
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Sicherheit am Abgrund: Abseits der markierten Aussichtspunkte sind die Kanten oft nicht gesichert. Der sandige Boden kann porös sein, haltet also immer ausreichend Sicherheitsabstand zum Abgrund.
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Richtig wandern: Falls Ihr plant, in den Canyon hinabzuwandern, beachtet diese goldene Regel: Der Rückweg nach oben dauert mindestens doppelt so lange wie der Abstieg. Da es mit jedem Meter tiefer deutlich heißer wird, sind ausreichend Wasser, Elektrolyte und salzige Snacks wie zum Beispiel Nüsse lebensnotwendig.
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Geheimtipp für die Anreise: Umgeht das überfüllte Visitor Center und steuert direkt den Desert View Watchtower an. Hier verbindet sich die visionäre Architektur von Mary Colter mit einem spektakulären Blick auf die Kurven des Colorado River. Wer den Sonnenaufgang liebt, sollte den Mather Point ansteuern.
Monument Valley (Navajo Tribal Park)
Das Monument Valley ist das Gesicht des Wilden Westens. Riesige, isolierte Tafelberge und spitze Sandsteinnadeln ragen bis zu 300 Meter hoch aus dem flachen, zinnoberroten Wüstenboden empor. Diese monumentalen Formationen dienten als Kulisse für unzählige Hollywood-Blockbuster und prägen bis heute unsere Vorstellung von der unendlichen Freiheit der Prärie. Für die Navajo (Diné) ist dieses Land weit mehr: Es ist heiliges, autonomes Stammesgebiet.
Wahre Western-Kulisse: Die ikonischen Tafelberge des Monument Valley im heiligen Land der Navajo. ©An Pham
Die Navajo Nation ist mit über 400.000 Angehörigen die größte indigene Nation der USA. Sie nennen sich selbst Diné „Das Volk“ und verwalten ihr Territorium, das fast so groß wie Bayern ist, vollkommen eigenständig mit eigener Regierung und Polizei.
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Eintritt: Da das Tal kein staatlicher Nationalpark ist, gilt der America the Beautiful Pass hier nicht. Der Eintritt kostet 8$ pro Person. Das Geld fließt direkt in den Erhalt des Parks und die Gemeinschaft der Navajo.
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Erlebnis-Tipp: Bucht eine geführte Tour mit einem Navajo-Guide zum Ear of the Wind. Dieser gigantische natürliche Felsbogen liegt in einem Bereich, den man ohne Guide nicht betreten darf.
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Kultur hautnah: Besucht ein traditionelles Hogan, eine achteckige Lehmhütte, die für die Navajo der Mittelpunkt des familiären und spirituellen Lebens ist. Dort erfahrt Ihr mehr über die jahrhundertealte Webkunst und die tiefe Verbindung der Diné zu ihrem Land.
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Beste Besuchszeit: Plant Eure Ankunft so, dass Ihr zum Sonnenuntergang vor Ort seid. Wenn die tiefstehende Sonne die Handschuh-Felsen in ein fast unnatürliches, glühendes Rot taucht, verstehst du sofort, warum dieser Ort als einer der schönsten der Welt gilt.
Wasserwunder in der Wüste: Lake Powell und Antelope Canyon
Dass Arizona einige der spektakulärsten Wasser-Locations der USA hat, überrascht viele Reisende. Das Zusammenspiel aus kristallklarem Wasser und dem glühenden Sandstein sorgt für Fotomotive, die fast surreal wirken.
Antelope Canyon
Der Antelope Canyon steht bei fast jedem Arizona-Urlauber ganz oben auf der Bucket List. Die sanft geschwungenen Sandsteinwände, die über Jahrtausende durch Wasser geformt wurden, bieten ein Lichtspiel, das weltweit seinesgleichen sucht.
Da der Canyon auf dem Land der Navajo Nation liegt, ist der Besuch ausschließlich im Rahmen einer geführten Tour mit einem Navajo-Guide möglich. Da die Plätze begehrt sind, solltet Ihr Eure Tickets unbedingt mehrere Monate im Voraus buchen.
Den Antelope Canyon dürft Ihr auf Eurem Roadtrip durch Arizona nicht verpassen. ©Arizona Office of Tourism
Man unterscheidet den Antelope Canyon übrigens zwischen zwei Abschnitten:
- Upper Antelope Canyon: Er ist berühmt für die spektakulären Light Beams (Lichtstrahlen), die vor allem um die Mittagszeit den Boden des Canyons erreichen. Er ist ebenerdig und damit sehr leicht zugänglich. Da er der bekannteste Abschnitt ist, sind die Plätze zur Mittagszeit oft als Erstes vergriffen.
- Lower Antelope Canyon: Dieser Abschnitt ist schmaler und man steigt über Treppen tief in die Spalte hinab. Er bietet abwechslungsreichere Felsformationen und ist ideal für alle, die ein bisschen mehr Abenteuer suchen.
- Antelope Canyon X (Die Alternative): Wenn Ihr kein Ticket mehr für den Antelope Canyon ergattern konntet, findet Ihr im Canyon X ein ähnliches Erlebnis, ebenso mit beeindruckenden Fotomotiven.
- Warum Ihr eine Tour braucht: Ihr dürft diese Slot Canyons auf keinen Fall allein besuchen. Sie liegen auf dem Privatland der Navajo Nation. Der Zutritt ist gesetzlich nur mit einem Navajo-Guide erlaubt. Slot Canyons sind bei Regen lebensgefährlich. Selbst wenn es vor Ort sonnig ist, kann ein Gewitter in 20 km Entfernung eine tödliche Sturzflut auslösen. Nur die Guides haben die nötigen Warnsysteme und evakuieren sofort. Bucht Eure Tour unbedingt Wochen im Voraus.
Lake Powell
An der Grenze zu Utah liegt der Lake Powell, ein riesiger Stausee, der durch die Überflutung des Glen Canyon entstand. Hier trefft Ihr auf ein Labyrinth aus über 90 Canyons, die Ihr am besten vom Wasser aus erkundet. Die Kombination aus tiefblauem Wasser und den steil aufragenden, orangeroten Felswänden ist ein Paradies für Fotografen.
Mit einem Kajak könnt Ihr in die schmalen Enden der Canyons von Lake Powell paddeln. ©Ryan Bonneau & Arizona Office of Tourism
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Eintritt Lake Powell: Da der See zur Glen Canyon National Recreation Area gehört, kostet der Eintritt 30$ pro Fahrzeug (7 Tage gültig). Der America the Beautiful Pass wird hier akzeptiert.
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Unser Lake Powell Tipp: Die einzige Ausnahme, um Canyons allein zu sehen ist, wenn Ihr Euch ein Kajak an der Antelope Point Marina mietet. Hier könnt Ihr vom See aus in die schmalen Enden der Canyons paddeln.
Die Magie von Sedona: Energie & Adrenalin
Sedona gilt weltweit als einer der kraftvollsten Orte der Erde. Die Stadt ist berühmt für ihre Vortices, energetische Zentren, die in den leuchtend roten Felsen liegen sollen. Egal, ob Ihr an diese spirituelle Energie glaubt oder nicht: Die Landschaft aus brennend roten Sandsteintürmen vor tiefblauem Himmel wird Euch garantiert in ihren Bann ziehen.
Genießt den Ausblick vom Yavapai Vista in Sedona. ©The City of Sedona
Chapel of the Holy Cross
Diese architektonische Meisterleistung wurde 1956 direkt in die roten Felsen gebaut. Die Kapelle scheint aus dem Stein zu wachsen und bietet durch ihre riesige Glasfront einen spektakulären Panoramablick über das Tal.
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Eintritt: Der Besuch ist kostenlos.
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Anreise & Parken: Die Parkplätze direkt an der Kapelle sind extrem begrenzt. Es gibt jedoch einen kostenlosen Shuttle-Service vom Fuß des Hügels.
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Beste Zeit: Besucht die Kapelle am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Felsen hinter dem Gebäude zum Glühen bringt.
Devil’s Bridge
Die größte natürliche Sandsteinbrücke der Region ist das meistfotografierte Ziel in Sedona. Der Weg dorthin beinhaltet eine Wanderung von 6-7 Kilometern hin und zurück, die mit einem schmalen Aufstieg beendet wird.
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Urlaubstracker-Tipp: Seid unbedingt zum Sonnenaufgang am Trailhead! Ab 8 Uhr morgens bilden sich hier Warteschlangen von über einer Stunde, nur um das berühmte Foto auf der Brücke zu machen. Im Morgengrauen habt Ihr in der Regel die Magie noch fast für Euch allein.
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Anfahrt: Ihr benötigt einen Red Rock Pass (5$ pro Tag / 15$ pro Woche), um am Trailhead zu parken. Der America the Beautiful Pass wird hier ebenfalls als Parkausweis akzeptiert!
Die Sedona Vortices
Wenn Ihr die spirituelle Seite Sedonas erleben möchtet, solltet Ihr die vier Haupt-Vortices besuchen: Airport Mesa, Cathedral Rock, Bell Rock und Boynton Canyon.
Der Bell Rock gilt als einer der ebergetischsten Vortices in ganz Sedona. ©Arizona Office of Tourism
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Was gibt es zu sehen?: Viele Besucher berichten von einem Kribbeln oder einem tiefen Gefühl des Friedens an diesen Orten. Achtet auf die verformten Wacholderbäume, es heißt, ihre Stämme drehen sich aufgrund der starken Magnetfelder spiralförmig.
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Urlaubstracker-Tipp: Bucht eine geführte Tour in einem der ikonischen rosa Jeeps*, um auch abgelegene Orte zu erreichen, die Ihr mit dem Mietwagen nicht anfahren dürft.
Naturphänomene: The Wave & White Pocket
In Arizona gibt es Felsformationen, die so perfekt geschwungen sind, dass sie fast künstlich wirken. Diese „Sandstein-Wellen“ sind weltberühmt, aber logistisch eine echte Herausforderung.
The Wave (Coyote Buttes North)
Die „Wave“ ist das bekannteste Fotomotiv der Region. Es handelt sich um eine U-förmige Schlucht mit extrem feinen, fließenden Linien im roten Sandstein. Das Problem: Fast jeder will hin, aber kaum jemand darf.
Die fließenden Linien der Wave in den Coyote Buttes North gehören zu den begehrtesten Fotomotiven der Welt. ©Travis Burke
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Das Lotterie-System: Um den weichen Sandstein zu schützen, lässt die Nationalparkverwaltung nur 64 Personen pro Tag hinein.
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Bewerbung & Kosten: Ihr müsst an einer Online-Lotterie teilnehmen. Die Anmeldung kostet eine Bearbeitungsgebühr von 9$. Wenn Ihr gewinnt, zahlt Ihr zusätzlich 7$ für das eigentliche Permit. Die Chancen für einen Platz stehen oft bei unter 3%.
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Die Wanderung: Es gibt keinen befestigten Weg. Ihr lauft ungefähr 10 Kilometer durch offenes Gelände und orientiert Euch an markanten Felsen. GPS ist hier Pflicht, da man sich in der Hitze leicht verirrt.
White Pocket (Die Alternative ohne Permit)
Wenn Ihr kein Glück bei der Lotterie hattet, ist White Pocket die beste Ausweichmöglichkeit. Die Landschaft sieht aus wie weiß-rotes „explodiertes Popcorn“ und ist geologisch genauso spannend wie die Wave. Der Sandstein wirkt hier nicht wie Stein, sondern wie erstarrte Wellen aus Seide.
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Der Vorteil: Ihr braucht kein Permit und müsst auch nicht an einer Lotterie teilnehmen. Ihr könnt also einfach hinfahren.
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Die Anreise: Hier scheitern die meisten. Ihr braucht zwingend ein 4×4-Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit und Erfahrung im Tiefsandfahren. Die Piste ist tückisch. Jedes Jahr bleiben hier Touristen stecken und die Abschleppgebühren liegen bei über $1.000.
Kultur & Geschichte: Canyon de Chelly
Während die meisten Reisenden direkt zum Grand Canyon durchfahren, lassen sie eines der tiefgründigsten Highlights Arizonas links liegen: den Canyon de Chelly. Dieser Ort ist einzigartig, weil er kein staatlicher Nationalpark ist, sondern vollständig zum Gebiet der Navajo Nation gehört. Hier wohnen und arbeiten noch heute Familien im Talboden.
Spider Rock: Das Wahrzeichen
Das absolute Highlight ist der Spider Rock. Diese markante, freistehende Felsnadel ragt knapp 240 Meter kerzengerade aus dem Canyonboden empor. In der Mythologie der Navajo ist dies der Wohnort der „Spinnenfrau“, die den Menschen das Weben beigebracht haben soll. Von den Aussichtspunkten am Rand habt Ihr einen freien Blick auf dieses geologische Wunder.
Die 240 Meter hohe Felsnadel im Canyon de Chelly ist tief in der Mythologie der Navajo verwurzelt. ©An Pham
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Eintritt: Der Zugang zu den Aussichtspunkten entlang des North Rim Drive und South Rim Drive ist kostenlos. Ihr könnt die gesamte Strecke von ca. 60 Kilometern hin und zurück bequem mit dem Mietwagen abfahren.
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Tour-Pflicht: Ihr dürft hier nicht allein in den Canyon hinabwandern oder hineinfahren (mit einer Ausnahme: der White House Ruin Trail, der jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken oft gesperrt ist). Da im Canyon heute noch Navajo-Familien Landwirtschaft betreiben, ist der Talboden Privatland. Wenn Ihr also die uralten Felsbehausungen der Anasazi-Kultur und die Farmen aus der Nähe sehen wollt, müsst Ihr eine geführte Tour mit einem Navajo-Guide buchen.
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Beste Zeit: Der späte Nachmittag. Dann leuchten die senkrechten, rötlichen Felswände besonders intensiv und bilden einen starken Kontrast zum grünen Talboden.
Wüsten-Feeling: Saguaro National Park
In der Nähe von Tucson, im Süden Arizonas, findet Ihr die wahren Wahrzeichen des Westens: die riesigen Saguaro-Kakteen. Diese Giganten können bis zu 15 Meter hoch und über 200 Jahre alt werden.
Die riesigen Saguaro-Kakteen im Süden Arizonas können bis zu 200 Jahre alt werden. ©Arizona Office of Tourism
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Eintritt: Der Eintritt kostet 25$ pro Fahrzeug und ist 7 Tage gültig. Der America the Beautiful Pass wird hier akzeptiert.
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Zwei Parks in einem: Der Park ist in zwei Teile geteilt (Ost und West), die durch die Stadt Tucson getrennt sind. Der westliche Teil (Tucson Mountain District) ist für seine dichten Kaktus-Wälder bekannt.
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Signal Hill Trail: Dieser kurze Wanderweg von 1,5 Kilometern ist ein Muss. Er führt Euch zu prähistorischen Petroglyphen (Felsritzungen), die direkt neben den riesigen Kakteen liegen.
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Beste Zeit: Besucht den Park unbedingt kurz vor Sonnenuntergang. Wenn das warme Licht die Stacheln der Kakteen zum Leuchten bringt und die Schatten länger werden, könnt Ihr das perfekte Wüsten-Feeling erleben.
Urbanes Arizona: Phoenix & Scottsdale
Arizona besteht nicht nur aus rotem Staub und einsamen Highways. Die Metropolregion im „Valley of the Sun“ bietet den perfekten, luxuriösen Abschluss für jeden Roadtrip. Hier trifft modernes Design auf entspannten Wüsten-Vibe.
Desert Botanical Garden in Phoenix
Wer denkt, die Wüste sei karg, wird hier eines Besseren belehrt. Der botanische Garten in Phoenix ist einer der besten der Welt und zeigt auf über 50 Hektar die faszinierende Flora der Sonora-Wüste in ihrer ganzen Pracht.
Der Desert Botanical Garden in Phoenix zeigt die beeindruckende Artenvielfalt der Sonora-Wüste. ©Desert Botancial Garden
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Was gibt es zu sehen? Tausende Kakteenarten, von winzigen Sukkulenten bis hin zu gewaltigen Saguaro-Wäldern. Die Architektur des Gartens schmiegt sich dabei perfekt in die roten Papago Buttes (Felsformationen) ein.
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Eintritt: Die Preise variieren je nach Saison, Wochentag und Uhrzeit, liegen aber meist zwischen 30$ und 40$. Reservierung vorab auf der Website ist empfehlenswert.
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Urlaubstracker-Tipp: Besucht den Garten unbedingt nach Sonnenuntergang. Phoenix ist bekannt für seine Lichtkunst-Events (wie die berühmten Las Noches de las Luminarias im Winter). Die Kakteen werden dann mit tausenden Lichtern magisch inszeniert.
Wellness & Lifestyle in Scottsdale
Scottsdale liegt direkt neben Phoenix und gilt als die Wellness-Hauptstadt des Westens. Die Stadt hat eine der höchsten Dichten an Luxus-Spas weltweit und ist der ideale Ort, um den Staub der Wanderungen abzuschütteln. Außerdem ist Scottsdale auch für seine erstklassigen Golfplätze und seine lebendige Kunstszene bekannt.
Erkundet Downtown Scottdale! ©Experience Scottdale
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Wüsten-Wellness: Viele Spas nutzen die heilenden Kräfte der Region. Probiert eine Behandlung mit lokalem weißen Salbei, Heilerde aus den Canyons oder Massagen mit warmen Lavasteinen. Es ist die perfekte Art, die Akkus vor dem Rückflug aufzuladen.
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Old Town Scottsdale: Schlendert durch die historische Altstadt. Hier findet Ihr eine Mischung aus Souvenirläden im Western-Stil, hochklassigen Kunstgalerien und erstklassigen Restaurants.
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Essen: Scottsdale hat eine fantastische Food-Szene. Probiert unbedingt die moderne Southwestern-Küche, die traditionelle mexikanische Einflüsse mit feinen Wüstenkräutern kombiniert.
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