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Zypern Girne Castle

Zypern Tipps: Der griechischen Göttin Aphrodite auf der Spur

Ihr benötigt noch Zypern Tipps für Eure Reise auf die schöne Insel? Dann begebt Euch mit uns zum vermeintlichen Geburtsort der griechischen Göttin Aphrodite. Die Insel Zypern liegt im Mittelmeer, gehört geografisch zwar zu Asien, aber wird sowohl politisch als auch kulturell zu Europa gezählt.

Zypern hat als Urlaubsort einiges zu bieten. Hier seht Ihr die Hafenstadt Kyrenia. ©kirill_makarov/Shutterstock.com

Auf der Insel leben etwa eine Millionen Menschen – ungefähr so viel wie in der Stadt Köln. Urlaubshungrige fliegen auf die Insel, um an den wunderschönen Stränden und dem türkisen Wasser Sonne zu tanken und um auf historische Schätze und architektonische Meisterwerke zu stoßen. Entdeckt in unseren Zypern Tipps die traumhaften Seiten der Insel.

Wissenswertes über Zypern

Zypern* ist ein geteiltes Land. Seit 1974 wird die Insel in zwei Hälften geteilt: Der Süden wird von der unabhängigen Republik Zypern beherrscht, der Norden gehört zur Türkei. Eine imaginäre „Grüne Linie“ teilt das Land und auch die Hauptstadt Nikosia.

Auch kulturell unterscheiden sich die beiden Teile voneinander. Die Republik Zypern schloss sich 2004 mit der Europäischen Union zusammen und stellte von Zypern-Pfund auf Euro um, was Euch lästiges Geldwechseln erspart.

Nach Sizilien und Sardinien ist Zypern die drittgrößte Mittelmeerinsel* und ein beliebtes Reiseziel. Dank des warmen Wüsten-Lüftchens erreichen die Temperaturen in den Sommermonaten bis zu heißen 38 Grad und selbst im Winter bleibt die Insel mit circa. 16 Grad wohlig warm. So ist Zypern das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel für Sonnenfreunde, Wassersportler, Wanderer und Kulturinteressierte.

Die schöne Kirche von Protaras. Die kleine Stadt ist ein echter Geheimtipp. ©Marcin Krzyzak/Shutterstock.com

Einreise & Fortbewegung

Am besten kommt Ihr mit dem Flugzeug nach Zypern, günstige Flüge findet Ihr beispielsweise bei Skyscanner*. Mit Pauschalreisen könnt Ihr direkt Flug und Hotel zusammenbuchen.

Auf der Insel könnt Ihr Euch zum Beispiel einen Mietwagen* leihen und so die Insel auf eigene Faust erkunden und die tollen Städte und Strände bestaunen. Aber aufgepasst: Auf Zypern herrscht Linksverkehr! Um auf die Halbinsel Akamas zu gelangen bietet sich ein Mietwagen auf jeden Fall an, da es deutlich schneller geht als mit dem Bus. Mit dem Bus seid Ihr allerdings günstiger unterwegs.

Strände

Die langgezogenen weißen Sandstrände und das kristallklare Meer ziehen wohl die meisten Touristen auf die Insel. Das ganze Jahr über könnt Ihr im Meer baden gehen, denn die Wassertemperaturen variieren lediglich zwischen 17 – 27 Grad. Das ist natürlich ideal für alle Wassersportler. Welche Strände in Zypern die schönsten sind, erfahrt Ihr jetzt in unseren Zypern Tipps.

Zypern hat viele tolle Traumstrände zu bieten. ©Elevationus/Shutterstock.com

Hier seht Ihr den schönen Nissi Beach, an dem Ihr wunderbar entspannen könnt. ©Oleg_P/Shutterstock.com

Spannende Felsformationen prägen die Küste Zyperns. ©kirill_makarov/Shutterstock.com

Sightseeing Tipps

Der Legende nach soll die griechische Göttin Aphrodite in ungewisser Vorzeit aus dem Schaum der Küste geboren und dann an Land gegangen sein, um viele Abenteuer auf der Insel zu erleben. Der Mittelpunkt dieser griechischen Legende bildet dabei das heilige Dorf Kouklia bei Paphos. Dort befinden sich heute eine Ausgrabungsstätte und ein Museum mit jahrtausendealten Relikten. Weiteres erfahrt Ihr in unseren Zypern Tipps für Sightseeing.

Bleibt dran für unsere Sightseeing Geheimtipps. ©Alexander Tolstykh/Shutterstock.com

Südzypern

Kato Pafos Archeological Park: Die archäologische Ausgrabungsstätte in Paphos ist unglaublich interessant! Die ausgegrabenen Relikte lassen sich teilweise bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. zurückdatieren. Allerdings stammen die meisten der erhaltenen Reste und Bauwerke überwiegend aus der nachfolgenden römischen Zeit und sind noch sehr gut erhalten. Höhepunkt der Ausgrabungsstätte bilden die römischen Villen mit den beeindruckenden Bodenmosaiken. Das Areal zählt heute auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Königsgräber von Nea Paphos: Die Königsgräber sind Teil der Ausgrabungsstätte in Paphos und lassen sich auf das 3. Jahrhundert v. Chr. zurückdatieren. Da es zu dieser Zeit noch keine Könige gab, wird vermutet, dass hier die reichen ägyptischen Beamten vergraben wurden. Doch da die Gräber so majestätisch und prunkvoll aussahen, wurden sie Königsgräber genannt. Die Grabhäuser sind heute für Besucher teilweise betretbar. Im Mittelalter wurden die Häuser sogar bewohnt – ganz schön gruselig, sein Zuhause mit toten Seelen zu teilen.

Interessant zu besichtigen ist auch die Kato Pafos Ausgrabungsstätte. ©Lucky-photographer/Shutterstock.com

Kap Greco: Der Nationalpark Kap Greco erstreckt sich auf über 385 Hektar und bietet ein atemberaubendes Naturschauspiel aus üppigen Bäumen, dichten Wäldern und Kalksteinklippen. Entlang verschiedener Wander- und Radwege, wie dem beliebten Aphrodite-Pfad, könnt Ihr die Natur bewundern und eine unvergessliche Aussicht über die Klippen auf die Weite des Meeres genießen.

Troodos-Gebirge: Das Gebirge erstreckt sich über den südlichen Teil der Insel, der höchste Berg des Gebirges ist der Olympos. Das Gebirge ist vor allem bei Wanderern sehr beliebt. Ihr könnt die Wasserfälle Millomeris und Kaledonia entdecken. Besonders beeindruckend sind die kleinen charmanten Bergdörfer sowie das Kykkos Kloster aus dem 11. Jahrhundert, das heute noch von 10 Mönchen bewohnt wird. Es ist das mächtigste Kloster der gesamten Insel und sehr sehenswert!

Amphitheater von Kourion: Hoch über der Küste Zyperns findet Ihr das pompöse Amphitheater, das circa 70 Meter in die Tiefe abfällt. Hier habt Ihr nicht nur einen unglaublichen Ausblick auf das Meer, sondern könnt einiges über die Kultur und die Geschichte Zyperns lernen. Das Theater stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde wahrscheinlich für Aufführungen von Tragödien und für Gladiatoren- und Tierkämpfe genutzt – wenn das nicht bereits genug Tragödien waren! Heute wird es für Großveranstaltungen und Opern genutzt.

Nordzypern

Festung Kyrenia: Die beachtliche Festung ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Girne. Der Ursprung der Festung wurde auf das  7. Jahrhundert gelegt und in den folgenden Jahrzehnten stetig verändert. Direkt am Meer bzw. am Hafen von Girne gelegen, könnt Ihr im Inneren der Festung in die Vergangenheit eintauchen und das Wrack und die Ausrüstung des Schiffes von Kyrenia genau unter die Lupe nehmen.

Die Hafenfestung könnt Ihr besichtigen und viele spannende Dinge über die Vergangenheit lernen. ©Datsenko Maryna/Shutterstock.com

Selimiye-Moschee: Die imposante Selimiye-Moschee befindet sich in der zyprischen Hauptstadt Nikosia und ist eines der eindrucksvollsten gotischen Baudenkmäler Zyperns. In der im 13. – 14. Jahrhundert errichteten Moschee findet Ihr viele architektonische Parallelen zu den gotischen Kirchenbauten in Frankreich. Einzigartig ist, dass der Innenraum geweißt wurde, was eine ganz besondere Atmosphäre schafft.

St. Hilarion: Die Burg St. Hilarion ist ein absolutes Muss, wenn Ihr in Zypern und vor allem im Norden von Zypern unterwegs seid. Sie wird unter den Touristen auch Märchenburg genannt – und genauso sieht sie auch aus. Es handelt sich nicht um eine Burg wie aus dem Märchenbuch, sondern um eine Ruine, die über Jahrhunderte zwar oft den Besitzer wechselte, aber nie im Kampf zerstört wurde. So haben wir hier eine der am besten erhaltenen Burgruinen in Zypern. Nach oben kommt Ihr bequem mit dem Taxi oder Leihwagen – und wenn Ihr Mut habt auch zu Fuß!

Essen & Ausgehen

Dank der zahlreichen kulturellen Einflüsse der Insel findet Ihr in Zypern eine breitgefächerte Küche. Diese reicht von zypriotischen Spezialitäten, über griechische, türkische, arabische, ägyptische, italienische und britische Gerichte. Die Zyprer stehen vor allem auf vielfältige Variationen von Meeresfrüchten. An den oben genannten Stränden könnt Ihr die besten Fisch- und Meeresfrüchte-Spezialitäten ausprobieren, die frisch aus dem Meer kommen!

Bestimmt werdet Ihr in Zypern öfters mal über den Begriff „Mezé“ im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln stolpern. Die traditionelle Mezé ist kein bestimmtes Gericht, sondern umfasst verschiedene kleine Speisen, die unter bestimmten Regeln und an verschiedenen Anlässen verzehrt werden. Wenn Ihr das volle Mezé-Erlebnis mitmachen wollt, dann stellt Euch auf eine üppige Vorspeise ein mit einem noch üppigeren Hauptgang und eine Nachspeise.

Kulinarisch hat Zypern auch einiges zu bieten. ©FrimuFilms/Shutterstock.com

Fleisch hat in Zypern ebenfalls einen hohen kulinarischen Stellenwert. Vor allem das Fleisch vom Lamm, Schwein, Geflügel und Kaninchen wird hier verzehrt. Käse, wie der bekannte Halloumi, den Ihr an jeder Ecke bekommt, wird aus Schafs- und Kuhmilch gewonnen.

Ihr solltet unbedingt mal das zypriotische Nationalgericht Kleftiko probieren, das aus leckerem Lammfleisch besteht, welches in Lehm-Öfen gegart wird. Das Gericht wird auch „Räuberbraten“ genannt, weil im 19. Jahrhundert viele Plünderer Tiere gestohlen und in Lehm-Öfen verarbeitet haben. Die Öfen wurden luftdicht verschlossen, sodass der Rauch die Diebe nicht verriet – ziemlich raffiniert!

Zum Nachtisch empfehlen wir Euch Soutzoukos, ein Dessert aus gekochtem Traubensaft, Mehl, Rosenwasser, Zimt, Mastix und Mandeln, oder zypriotische Donuts: die Loukoumades. Die Gerichte sollten immer mit einem delikaten Wein kombiniert werden. Die Insel ist bekannt für Ihren ausgezeichneten Wein, aber auch Bier wird hier gebraut. Im Süden bekommt Ihr meistens die Marken Keó und Carlsberg und im Norden das von Österreich geprägte Goldfässl. Es ist also für jeden etwas dabei!

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