Das war wohl nichts! Leider gibt es ab nächstem Jahr doch keine Direktflüge mit Emirates vom BER. Erst vor wenigen Wochen gab es grünes Licht von der Bundesregierung, doch jetzt folgt die große Enttäuschung für alle Hauptstädter: Die Premium-Airline Emirates wird Berlin nun doch nicht als fünften deutschen Abflughafen in ihr Streckennetz aufnehmen. Grund dafür sind Unstimmigkeiten beim Kleingedruckten im neuen Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Leider wird es bald doch keine Direktverbindung mit Emirates vom BER nach Dubai geben. ©Emirates
Wer sich also schon auf einen komfortablen Direktflug ab dem BER nach Dubai gefreut und im Kopf die Koffer gepackt hat, ist das eine Enttäuschung. Die strengen Auflagen der deutschen Behörden machen dem Wüsten-Carrier aktuell einen Strich durch die Rechnung. Wir haben alle Details für Euch.
Das sind die Fakten zur überraschenden Absage
Das jahrelange Hin und Her um die begehrten Start- und Landerechte (Slots) sorgt für Frust bei Reisenden und der Fluggesellschaft gleichermaßen. Besonders für den Berliner Flughafen, von dem sowieso nur sehr wenige Fernreiseziele angeflogen werden, ist dies ein Misserfolg.
- ❌Der Berlin-Verzicht: Emirates-Chef Tim Clark bestätigte auf einer Fachmesse offiziell, dass Berlin momentan nicht ins Streckennetz aufgenommen wird, da man das Abkommen erst prüfen müsse.
- ❌Harte Auflagen: Das Bundesverkehrsministerium knüpfte die Erlaubnis für Berlin an strenge Bedingungen. Wer den BER anfliegt, darf im Gegenzug sein Angebot an den bisherigen vier Flughäfen (Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg) dauerhaft nicht weiter ausbauen.
- ❌Verbot von Weiterflügen: Auch Anschlussflüge von Berlin in Drittstaaten wären laut der Vereinbarung strikt untersagt gewesen.
- ❌Abkommen unklar: Laut Emirates gibt es unterschiedliche Interpretationen und Übersetzungen des Abkommens. Erst wenn hier 100-prozentige rechtliche Klarheit herrsche, werde man den Hauptstadtflughafen ansteuern.
Wichtiger Hinweis zum bestehenden Streckennetz
Bislang bleibt es also bei den vier bekannten deutschen Abflughäfen für Emirates: Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg, die beliebig oft angeflogen werden dürfen. Die Erlaubnis für Stuttgart, einen weiteren absoluten Wunsch-Airport der Airline, steht aktuell ebenfalls noch aus.
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