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Vietnam Huong

Die TOP 11 der besten Nationalparks in Vietnam

Hier erfahrt Ihr alles zu den elf besten Nationalparks in Vietnam. Im ganzen Land verteilt warten traumhafte Naturlandschaften darauf, von Euch entdeckt zu werden. Beobachtet die süßen Affen, wie sich sich von Baum zu Baum hangeln und erklimmt wie echte Pfadfinder die Berge der Nationalparks. Welche Tier- und Pflanzenarten Euch in den Naturschutzreservaten über den Weg laufen und welche Highlights wie Wasserfälle, Höhlen oder Mangrovenwälder Ihr dabei erkunden könnt, erfahrt Ihr in meinen Geheimtipps. Damit Ihr wisst, wo sich die elf besten Nationalparks Vietnams befinden, habe ich sie nach Nord-, Zentral- und Südvietnam gegliedert und alle in einer Karte gekennzeichnet. Jetzt kann Euer Abenteuer Südostasien beginnen!

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Karte

Nordvietnam

Nordvietnam erstreckt sich weiter ins Landesinnere, als der restliche Teil von Vietnam. Nordvietnam grenzt an Laos und China und beheimatet nicht nur die Hauptstadt des Landes Hanoi und die berühmte Halong Bucht, sondern auch zahlreiche wunderschöne Berglandschaften, Naturschutzreservate, Mangrovenwälder, Meeresschutzgebiete und Waldflächen mit umfangreichen und vielfältigen Pflanzen- und Tierarten. Folgende Nationalparks erwarten Euch in Nordvietnam.

Cuc Phuong Nationalpark

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Der Nationalpark in der Provinz Ninh Binh besitzt eine Gesamtfläche von 22.200 Hektar und überzeugt seine Besucher täglich mit seinem vielfältigen Artenreichtum. Er ist zudem ein offizielles Meeresschutzgebiet. Zahlreiche Wildtiere und Pflanzenarten finden im Cuc Phuong Nationalpark eine Heimat. Besonders sehenswert im Park ist die über 7.500 Jahre alte prähistorische Höhle, in der Archäologen mehrere Grabstätten fanden. Zwischen den Waldflächen trefft Ihr außerdem noch auf einen rasenden Wasserfall, der auf über neun Ebenen nach unten rauscht. Die bekannteste Einrichtung in dem Meeresschutzgebiet ist das Endangered Primate Rescue Center, wo verletzte oder verlassene Primaten verschiedener Affenarten liebevoll von Einheimischen gerettet und aufgezogen werden, um sie anschließend zurück in den artenreichen Urwald zu lassen. Tipp: Besucht den Nationalpark zwischen Anfang März und Anfang Mai zur Schmetterlingssaison, wenn Millionen von Schmetterlingen vor Eurer Nase tanzen.

Ba Be Nationalpark

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Der Ba Be Nationalpark bietet mit einer Gesamtfläche von über 10.000 Hektar einen gigantischen Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Sehenswert sind vor allem der Ba Be See, der einzige Süßwasserkarstsee der Welt, die mystische Puong Höhle, die größte Höhle des Landes sowie der Dau Dang Wasserfall des Nang Flusses, der die seltenen Ca Chien Fische beheimatet. Naturliebhaber und Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten. Dank des umfangreichen Wanderwegnetzes könnt Ihr den Nationalpark mit seinen großen Waldflächen und Höhlensystemen zu Fuß erkunden. Ihr seid Vogelliebhaber? Entlang des Nang, den Ihr übrigens auch während einer Bootsfahrt entdecken könnt, findet Ihr zahlreiche Wildtiere und Vogelarten, deren Singen Euch auf Eurer Tour begleiten.

Ba Vi Nationalpark

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Er ist der Nationalpark Vietnams, der am nächsten an der Hauptstadt Hanoi liegt und sich deshalb auch gut für einen Tagesausflug von der Hauptstadt eignet. Er bietet Platz für tausende blumig duftende Orchideen, die alle in einem Orchideen Garten inmitten der wilden Natur beheimatet sind und für sehr seltene Pflanzen- und Vogelarten. Ein idyllischer Ort für Vogelbeobachtungen und Wanderungen. Das Highlight des Ba Vi Nationalparks ist die buddhistische Tempelanlage, die sich auf der Spitze des Ba Vi Berges befindet. Hier oben lernt Ihr also nicht nur etwas über die buddhistische Religion des Landes, sondern genießt auch gleichzeitig einen atemberaubenden Ausblick auf den Regenwald, seine Tierwelt und die Hauptstadt Hanoi. Einheimische der Hauptstadt nutzen den Park auch gerne als Erholungsort.

Pu Mat Nationalpark

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Der Name des Nationalparks Pu Mat bedeutet übersetzt „hohe Steigung“. Den Namen verdient sich der Park durch seine hohen Bergketten und Steilhänge. Doch nicht nur Gebirge wartet hier auf Euch, sondern auch eine artenreiche Flora und Fauna sowie vietnamesische Bergdörfer mit interessanten Volksgruppen und einer schützenswerten Kultur. Er ist einer der unbekannteren Nationalparks von Vietnam, was bedeutet, dass Ihr hier das authentische Leben in einem ethnischen Dorf nachempfinden und einen nahezu unberührten Urwald mit Affen und weiteren Wildtieren entdecken könnt. Das beste an den kleinen Dörfchen ist das traditionelle Essen. Probiert lokale Spezialitäten, wie Com Lam, einem in einem langen Bambusrohr gekochten Reis, Bananenbrei und Reiswein. Ein perfekter Nationalpark für ein richtiges Abenteuer fernab vom Massentourismus.

Zentralvietnam

Je südlicher Ihr Euch von Nordvietnam bewegt, desto schmaler wird das Land. Zentralvietnam ist geprägt von einer sehr langen Küste, zahlreichen palmengesäumten Stränden und schützenswerten Nationalparks. Zudem verändert sich das Klima, das immer südlicher vom Monsun bestimmt wird und damit eine Trocken- und Regenzeit bestimmt. Alles zur besten Reisezeit für Vietnam könnt Ihr hier nachlesen. Seid gespannt, welche facettenreichen Naturschutzreservate ich Euch in Zentralvietnam empfehlen kann.

Bach Ma Nationalpark

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Den Bach Ma Nationalpark in der Provinz Thua Thien-Hue solltet Ihr auf keinen Fall verpassen. Mit seiner biologischen Vielfalt zieht er nicht nur Naturliebhaber, sondern auch zahlreiche Öko-Reisende in seinen Bann. Entlang der Wanderwege könnt Ihr einen Streifzug durch die Wildnis entweder ganz alleine beginnen oder Ihr macht eine Tour mit den ausgebildeten Parkrangern. Ein Reiseführer hat den Vorteil, dass Euch direkt etwas über den Nationalpark und seine Tier- und Pflanzenwelt erzählt wird. Zudem haben die Ranger ein geschultes Auge für Reptilien- und Säugetierarten sowie Insekten, die sich in der Wildnis tarnen. Die ehemaligen Gebäude in dem Reservat, die noch aus der Kolonialzeit stammen und auf 1.500 Metern Höhe gebaut wurden, sind zu Unterkünften umgebaut worden und bieten viel Platz für Reisende. Aber Achtung vor den kleinen, frechen Affen!

Phong Nha-Ke Bang Nationalpark

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Er ist einer der bekanntesten Weltkulturerben in Vietnam. Bekannt ist der Phong Nha-Ke Bang Nationalpark durch seine endlosen, vier Millionen Jahre alten Höhlensysteme und seine durch die Reinheit der Kalksteinberge entstandenen unterirdischen Flüsse. Dabei handelt es sich um die offiziell größte Höhlenpassage des Planeten, dessen Forschungen erst 2010 abgeschlossen wurden. Seit 2003 gehört der Phong Nha-Ke Bang Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe und seit 2013 ist Touristen der Zutritt zur Höhle im Rahmen einer Bootsfahrt erlaubt. Eine Bootsfahrt durch das Weltnaturerbe ist ein ganz besonderes Erlebnis. Zieht Euch auf jeden Fall Schwimmsachen an, denn es geht während Eurer Bootstour durch die Grotten auch mal unter Wasser. In einem Boot haben ungefähr 14 Personen Platz, deshalb solltet Ihr Euch ein Boot mit anderen Touristen teilen.

Südvietnam

Der Süden von Vietnam liegt an der Landesgrenze zu Kambodscha. Hier befindet sich die Millionenmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt sowie die beliebteste Insel des Landes, Phu Quoc, die direkt vor der Küste Kambodschas liegt. Natürlich haben auch die Nationalparks im Süden von Vietnam einige Quadratkilometer an Feuchtgebieten, Magrovenwäldern sowie atemberaubenden Buchten und Tauchspots zu bieten. Näheres dazu erfahrt Ihr im Folgenden.

Cat Tien Nationalpark

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Der Cat Tien Nationalpark in der Provinz Lam Dong ist nicht nur ein eindrucksvolles Weltkulturerbe, sondern auch die Heimat des vom Aussterben bedrohten Java-Nashorns, von dem man ursprünglich dachte, dass es bereits ausgestorben ist. Neben den Nashörnern trefft Ihr aber auch noch auf andere Wildtiere wie den asiatischen Elefanten, Affen, Malaienbären, Schleichkatzen und vielfältige Affenarten. Wer auf echtes Dschungelfeeling steht, der ist in diesem Nationalpark genau richtig. In einem großen See tummeln sich mehr als 200 Krokodile, die Ihr am besten während des Sonnenaufgangs erspähen könnt. Das Naturschutzreservat ist ein UNESCO Weltnaturerbe, wodurch der tropische Tieflandregenwald gut geschützt wird. Der Park bietet Euch einige Freizeitangebote wie Wandern, Trekking, Mountainbike oder Tierbeobachtungen. Langweilig wird Euch bei so vielen Tierarten garantiert nicht!

Nui Chua Nationalpark

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Der Nui Chua Nationalpark befindet sich an der Ostküste von Südvietnam, circa zwei Stunden südlich vom beliebten Urlaubsort Nha Trang. Mit einer Gesamtfläche von über 24 Hektar ist der Nationalpark an der Küste einer der größten des Landes. Freut Euch auf eine beeindruckende Küstenlandschaft mit schroffen Felsen und eine abenteuerlustige Naturlandschaft mit über 650 verschiedenen Pflanzenarten und 200 Tierarten. Die Gesteine an der Küste weisen die unterschiedlichsten Formationen auf, weshalb der Nationalpark ein beliebtes Fotomotiv unter Reisenden ist. Besonders bei Sonnenaufgang und -untergang ist es hier einfach magisch. Unterhalb des Küste warten außerdem bunte Korallenriffe auf Euch, die Ihr durch den Glasboden der Boote während einer ausgiebigen Bootsfahrt entdecken könnt.

Tram Chim Nationalpark

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Der Tram Chim Nationalpark liegt in der Provinz Dong Thap in der Mekongdelta-Region und grenzt im Nordwesten an Kambodscha. Er ist unter allen Nationalparks in Vietnam ein echter Geheimtipp für Vogelliebhaber. Mit einer Gesamtfläche von 76 Quadratkilometern bietet das große Schutzgebiet, das erst 2012 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, den Lebensraum für mehr als 200 verschiedene Vogelarten, darunter der vom Aussterben bedrohte Saruskranich. Ihr könnt die Meister der Lüfte dabei beobachten, wie sie sich Nahrung beschaffen, fröhlich vor sich hin singen oder ihre Runden über einem der vielen Seen und Mangrovenwälder im Nationalpark drehen. Um die Vögel weiterhin vom Aussterben zu bewahren, werden für das Areal die Bestimmungen der Ramsar Konvention für bedeutende Feuchtgebiete angewandt.

Kon Ka Kinh Nationalpark

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Er ist einer der jüngsten Nationalparks in Vietnam. Erst im Jahr 2002 wurde der Kon Ka Kinh Nationalpark vom damaligen Premierminister Phan Văn Khải beschlossen. Er wurde zu Gunsten des Schutzes der Biodiversität in Vietnam und des Verbands der Südostasiatischen Nationen ASEAN gegründet. An die 700 verschiedenen Pflanzenarten und mehr als 400 Tierarten finden in dem Schutzgebiet einen natürlichen Habitat. Ihr könnt sie während einer Wanderung durch das Parkgelände beobachten. Der Nationalpark ist unglaublich vielfältig. Wo im Norden hohe Berglandschaften mit mehr als 1.700 Metern Höhe zum Bergsteigen auf Euch warten, lädt der weitläufige Südwesten des Nationalparks zu gemütlichen Spaziergängen durch das grüne Tal und entlang des Ba Flusses ein.

U Minh Thuong Nationalpark

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Der letzte Park auf meiner Liste der besten Nationalparks in Vietnam, ist der U Minh Thuong Nationalpark im südlichen Mekong-Delta in der Provinz Kien Giang. Er unterscheidet sich etwas von den anderen Nationalparks, denn aufgrund des hohen Sulfatgehalts im Boden der acht Hektar großen Gesamtfläche gibt es hier überwiegend nur Torsumpfwälder, die eine Rarität in Vietnam geworden sind sowie meterlange Reisterrassen. Die einzelnen Waldfragmente des Nationalparks sind durch Reisfelder und Kanäle voneinander getrennt. Dank der abwechslungsreichen Vegetation aus üppigen Waldflächen, saftigen Reisfeldern und schmalen Flussarmen können viele endemische Tierarten diesen Ort ihr zu Hause nennen. Entdeckt bei einer Bootsfahrt zwischen den Reisterrassen die knuffigen Fischotter und beobachtet den majestätischen Schelladler, wie er aus der Luft nach Nahrung späht.

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