Euro in Pfund zu wechseln ist längst nicht mehr praktikabel. Großbritannien, und vor allem England, ist inzwischen fast bargeldlos und mit der falschen Kreditkarte entstehen unnötige Kosten. Wir zeigen Euch die besten kostenlosen Kreditkarten für Großbritannien und worauf Ihr unbedingt achten solltet.
Unsere Top-Kreditkarten für England
Klickt Euch entweder zum jeweiligen Testbericht, direkt zum Anbieter oder springt hier zur Vergleichstabelle, in der wir die wichtigsten Konditionen der aufgelisteten Karten für Euch gegenüberstellen.
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Bargeld oder Karte? So zahlt Ihr in London und anderen Städten
Während in Deutschland Kartenzahlungen teilweise noch nicht oder eingeschränkt möglich sind, sieht die Lage in Großbritannien – und gerade in London – ganz anders aus.
Kontaktloses Bezahlen ist Standard
Im UK ist das kontaktlose Bezahlen der Standard. Ob beim Bäcker, im Pub oder im Supermarkt, fast überall könnt Ihr einfach Eure Karte oder Euer Smartphone ans Kartenterminal halten.
Dabei ist kein Mindestumsatz nötig. Im UK ist es völlig normal, einen einzelnen Apfel, ein Pint Bier oder eine Packung Kaugummi einfach mit der Karte zu bezahlen. Schilder mit dem Hinweis, dass Kartenzahlungen erst ab zehn Euro akzeptiert werden, sind ein deutsches Phänomen.
Kartenzahlungen sind in Großbritannien so weit verbreitet, dass an einigen Veranstaltungsorten, in Cafés oder Bars gar kein Bargeld akzeptiert wird. In diesen sogenannten Card-only-Venues findet Ihr Hinweise wie „we are cashless“ oder ähnlich. Das geht sogar so weit, dass Ihr bei Eurem London-Trip Straßenmusiker mit Kartenlesegeräten sehen könnt. Auch die berühmte Obdachlosenzeitung „The Big Issue“ könnt Ihr in der Regel kontaktlos kaufen.
Brauche ich noch Pfundnoten?
Bargeld wird vermutlich so schnell nicht ganz aussterben, aber in Eurem England-Urlaub werdet Ihr eher weniger Bargeld benötigen. Ihr solltet aber auf jeden Fall einen Notgroschen von 20 bis 50 Pfund in der Tasche haben.
Vor allem, wenn Ihr Euch eher in ländlichen Gebieten befindet, kann Bargeld noch wichtig sein. Wollt Ihr beispielsweise in einem abgelegenen Pub in den schottischen Highlands einkehren, sind einige Pfund auf jeden Fall empfehlenswert.
Auch wenn es mal technische Probleme geben sollte, kann etwas Bargeld nicht schaden.
Vorsicht vor Gebühren: Warum Eure normale Bankkarte schlechter ist als eine Kreditkarte
In Deutschland ist die girocard, von vielen immer noch EC-Karte genannt, immer noch der Standard. Nach und nach verbreiten sich Debitkarten, die das Visa- oder Mastercard-System nutzen. Im UK seid Ihr mit der klassischen girocard, die beispielsweise V-Pay nutzt, eher eingeschränkt.
Das Problem seit dem Brexit
Viele deutsche girocards nutzen das V-Pay-System von Visa. Das ist problematisch, denn V-Pay wurde hauptsächlich für den Euroraum entwickelt. Seit dem Brexit 2020 berichten viele Reisende von Problemen an britischen Kartenterminals.
Versteckte, aber vermeidbare Kosten
Es ist egal, welche Karte Ihr besitzt – ob girocard, Debitkarte oder Kreditkarte – es können Kosten auf Euch zukommen, die mit der Wahl der richtigen Karte vermeidbar sind.
- Fremdwährungsgebühr: Sehr viele Banken berechnen 1 bis 2 Prozent auf jeden Umsatz, der nicht in Euro getätigt wird.
- Währungsumrechnungsentgelt: Auch wenn Eure Bank keine Fremdwährungsgebühr berechnet, wird trotzdem eine minimale Gebühr in Höhe von 0,1 Prozent bis 0,5 Prozent fällig. Diese Gebühr ist nicht vermeidbar.
- Abhebegebühr:
- Gebühren der Bank: Beim Abheben von Bargeld erheben viele Banken Gebühren.
- Surcharges: Zusätzlich können Gebühren von Automatenbetreibern erhoben werden, worauf Eure Bank keinen Einfluss hat. Surcharges sind nicht vermeidbar, können aber je nach Automat variieren.
- Zinsfalle: Bei manchen Kreditkarten sind Bargeldabhebungen grundsätzlich kostenlos, es werden aber Zinsen ab dem ersten Tag der Abbuchung fällig.
- Dynamic Currency Conversion (DCC): Die dynamische Währungsumrechnung kann schnell teuer werden. Wenn Ihr am Kartenterminal gefragt werdet, ob Ihr in EUR oder GBP zahlen möchtet, solltet Ihr Euch immer für die lokale Währung GBP entscheiden. Wenn Ihr EUR wählt, wird meistens ein schlechter Wechselkurs genutzt und es wird zusätzlich ein Aufschlag von bis zu 10 Prozent fällig.
Hier kommen Kreditkarten oder Debitkarten ins Spiel, die idealerweise komplett auf Fremdwährungsgebühren und Abhebegebühren verzichten. Damit könnt Ihr auf Eurer UK-Reise einiges sparen.
Übrigens: Falls Ihr noch nicht ganz versteht, was der Unterschied zwischen einer Debitkarte und einer echten Kreditkarte ist, schaut doch mal in den folgenden Artikel:
Top kostenlose Kreditkarten für Großbritannien im Detail
Nicht jede kostenlose Karte ist gleich. Während Ihr mit echten Kreditkarten in Sachen Mietwagen und Hotels in der Regel besser aufgestellt seid, eignen sich Debitkarten gut für den Alltag. Wir stellen Euch unsere Top-Auswahl vor.
Hanseatic Bank GenialCard
Mit der Hanseatic Bank GenialCard seid Ihr in Großbritannien gut aufgestellt. Ihr zahlt keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühr und keine Gebühr für Bargeldverfügungen im Ausland. Auch Mietwagen- und Hotelbuchungen sind problemlos möglich, denn bei der GenialCard handelt es sich um eine Revolving Card.
Ein weiterer Vorteil der Kreditkarte aus dem Hause Hanseatic Bank ist, dass Ihr in der App auf 100 Prozent Rückzahlung umstellen könnt. So wird Euer monatlicher Rechnungsbetrag automatisch von Eurem Referenzkonto abgebucht.
Ihr könnt zwar auch die Teilzahlungsfunktion nutzen und offene Beträge in Raten abbezahlen, diese sollte aber aufgrund der hohen effektiven Jahreszinsen nur in Notfällen genutzt werden.
easybank Visa
Mit der easybank Visa (ehemals Barclays Visa) zahlt Ihr keine Jahresgebühr, keine Gebühren für Zahlungen in Fremdwährung und keine Abhebegebühr.
Mietwagen- und Hotelkautionen sind kein Problem, denn die easybank Visa ist eine echte Kreditkarte und durch die Nutzung des Visa-Systems profitiert Ihr von einer hohen Akzeptanz.
Ein Nachteil der easybank Visa Kreditkarte sind die Kosten für die automatische 100-Prozent-Abbuchung. Zwar sind das nur zwei Euro, wer hier aber sparen will, muss den Rechnungsbetrag monatlich manuell überweisen.
Bank Norwegian Kreditkarte
Auch die Bank Norwegian Kreditkarte punktet durch ihre Gebührenstruktur: Keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühr und keine Abhebegebühr.
Wichtig: Es gibt einen Haken bei Bargeldabhebungen. Zwar sind diese im Prinzip kostenlos, es werden aber hohe Zinsen ab dem Tag der Bargeldverfügung fällig.
Die Bank Norwegian Kreditkarte ist eine Revolving Card, Ihr habt also die Möglichkeit, die Teilzahlungsfunktion in Anspruch zu nehmen. Aber auch hier gilt, dass Ihr diese nur mit Bedacht nutzen solltet, um nicht in eine Kostenspirale zu geraten.
Zusätzlich sind Reise- und Reiserücktrittsversicherung inbegriffen. Weitere Versicherungen sind zubuchbar. Wenn Ihr also keine separate Reiseversicherung abschließen möchtet, habt Ihr hier Karte und Versicherung kombiniert.
C24 Debitkarte
Die C24 Debitkarte gibt es in mehreren Modellen, darunter auch eine kostenlose Variante. Damit zahlt Ihr keine Fremdwährungsgebühren.
Auch kostenlose Abhebungen sind mit der C24 Debitkarte möglich, allerdings nur viermal pro Monat, danach werden 2 Euro pro Abhebung fällig. Das sollte den meisten für einen Urlaub, vor allem im kartendominierten Großbritannien, aber reichen.
Die Besonderheit von C24: Ihr erhaltet Zinsen auf Euer Guthaben und könnt Cashback auf Eure Umsätze erhalten.
Auch die C24 Karte ist eine Debitkarte. Für die Hinterlegung von Kautionen ist es ratsam, eine echte Kreditkarte dabei zu haben, auch wenn das inzwischen gelegentlich auch mit Debitkarten möglich ist.
Wise Debitkarte
Die Multiwährungskarte von Wise ist eine Debitkarte, die Ihr zu einem Konto erhaltet. Innerhalb der App könnt Ihr sogar ein echtes britisches Konto eröffnen. Mit Wise zahlt Ihr keine Jahresgebühr und auch die Fremdwährungsgebühr bleibt Euch erspart.
Wise ist kein klassisches Bankkonto, sondern ein Multi-Währungs-Konto. Während andere Banken den Wechselkurs von Mastercard oder Visa nutzen, nutzt Wise den Interbanken-Kurs und schlägt eine minimale Gebühr von etwa 0,45 % drauf. Das ist oft immer noch deutlich günstiger als jede normale Filialbank, aber im direkten Vergleich zu C24 oder Hanseatic zahlt Ihr diese kleine Gebühr für die Umrechnung.
Abhebungen sind bis zu einer Obergrenze von 200 Euro (ungefähr 170 Pfund) pro Monat und einer maximalen Anzahl von zwei Abhebungen kostenlos.
Die Wise Karte lohnt sich vor allem, wenn Ihr öfters im UK seid und/oder ein lokales Konto simulieren wollt.
Da es sich bei der Wise Karte um eine Debitkarte handelt, seid Ihr gegebenenfalls eingeschränkt bei Kautionszahlungen für Hotels oder Mietwagen.
Kreditkarten für England: Vergleich auf einen Blick
Wir haben Euch eine Übersicht erstellt, damit Ihr die vorgestellten Karten auf einen Blick vergleichen könnt.
| Karte | Kartentyp | Fremdwährungsgebühr | Abhebungen | Kautionszahlung (Mietwagen etc.) |
|---|---|---|---|---|
| Hanseatic Bank GenialCard | Echte Kreditkarte | 0 % | 0 € | sehr gut |
| easybank Visa | Echte Kreditkarte | 0 % | 0 € | sehr gut |
| Bank Norwegian Kreditkarte | Echte Kreditkarte | 0 % | 0 € (Zinsen ab Tag 1) | sehr gut |
| C24 Debitkarte (Smart) | Debit | 0 % | 0 € (4x / Monat) | eingeschränkt |
| Wise Karte | Debit | 0 %* | 0 € (bis 200 €/ £ 160) | eingeschränkt |
*Während Mastercard und Visa Kurse nahe am Devisenmittelkurs sind, schlagen viele Banken darauf zusätzliche Fremdwährungsgebühren auf. Wise hingegen gibt den echten Devisenmittelkurs ohne versteckte Aufschläge weiter und berechnet stattdessen eine transparente Servicegebühr. Im Vergleich zu klassischen Filialbanken ist Wise dadurch meist günstiger, während es gegenüber spezialisierten Reisekreditkarten ohne Gebühren geringfügig teurer sein kann, dafür aber die Kosten transparenter kommuniziert.
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Kreditkarte durch London
Wenn Ihr vor einem Ticketautomaten der Londoner U-Bahn steht, werdet Ihr aller Voraussicht nach feststellen, dass Einzelfahrscheine unverhältnismäßig teuer sind. PAYG, kurz für Pay as you go, ist die moderne Art, die „Tube“ zu nutzen – und hier kommt Eure Kreditkarte ins Spiel.
Goodbye Oyster Card – Hello Daily-Cap
Die Oyster Card war lange Zeit die beste Option für Reisende. Einfach Karte aufladen und den öffentlichen Nahverkehr in London nutzen.
Kontaktloses Bezahlen macht die Oyster Card überflüssig. Ihr haltet beim Betreten und Verlassen der U-Bahn-Station einfach Euer Smartphone oder Eure Kreditkarte an das Lesegerät der Schranken. So müsst Ihr weder Schlange stehen noch Guthaben aufladen.
Daily Cap: Das System von Transport for London (TfL) sorgt dafür, dass Ihr nie mehr bezahlt als nötig. Sobald der Wert einer Tageskarte erreicht ist, deckelt das System den Preis automatisch.
Wichtig: Nutzt für einen Tag immer dasselbe Device oder dieselbe Karte, sonst kann das System den Daily Cap nicht korrekt durchführen.
Wenn Ihr beispielsweise mit Eurem Partner reist, benötigt Ihr beide eine eigene Karte. Eine weitere Möglichkeit ist, dass einer von Euch die physische Karte und der oder die andere das Smartphone (Apple Pay oder Google Pay) nutzt.
Der rote Doppeldeckerbus: Den berühmten roten Doppeldeckerbus könnt Ihr schon lange nicht mehr mit Bargeld nutzen. Hier benötigt Ihr entweder die Oyster Card oder, noch besser, eine kontaktlose Kreditkarte.
Checkliste für Eure UK-Reise
Damit auf Eurer Großbritannienreise nichts schiefgeht, haben wir Euch eine Checkliste vorbereitet:
- Reisepass & ETA: Seit dem Brexit benötigt Ihr zwingend einen gültigen Reisepass für die Einreise, Euer Personalausweis reicht nicht aus. Außerdem benötigt Ihr eine elektronische Reisegenehmigung (ETA), die digital mit Eurem Reisepass verknüpft wird.
- Zweitkarte: Wenn es ums Reisen geht, ist es immer sinnvoll, eine Backup-Karte dabei zu haben. Nicht nur, falls Ihr eine Karte verlieren solltet, ist das praktisch. So lassen sich auch mögliche Schwächen der einen Karte mit den Stärken der anderen ausgleichen. Kombiniert beispielsweise eine Kreditkarte mit einer Debitkarte.
- App-Einstellungen: Checkt auf jeden Fall die Einstellungen in der jeweiligen Karten-App. Habt Ihr die Rückzahlung korrekt eingestellt? Habt Ihr das betreffende Land für Zahlungen und Abhebungen freigeschaltet oder gesperrt?
- PIN: Habt Ihr Eure PIN im Kopf? Zwar ist kontaktloses Bezahlen im UK der Standard. Für den Fall der Fälle solltet Ihr aber Eure PIN immer dabei haben.
- Notfall-Nummern: Speichert Euch am besten immer die Sperrnummer Eurer Bank und den zentralen Sperrnotruf +49 116 116 ein. Es kann auch nicht schaden, die Nummern zusätzlich außerhalb Eures Smartphones zu notieren, falls dieses abhandenkommt. Hier erfahrt Ihr mehr: „Kreditkarten verloren: was tun?„
- Roaming-Gebühren: Da Ihr mit den meisten Kreditkarten Zugriff auf die jeweilige App benötigt oder der Zugriff zumindest vorteilhaft ist, können je nach Mobilfunkanbieter Roaming-Gebühren anfallen, da das UK nicht mehr zur EU gehört. Prüft Euren Vertrag. Schaut gerne auch mal in unseren Artikel über Reise-SIM-Karten, um Kosten zu sparen.
Wenn Ihr Euch für allgemeine Reisechecklisten und Packlisten interessiert, dann schaut auf jeden Fall mal in den folgenden Artikel:
Fazit
Großbritannien ist Deutschland in puncto digitalem Bezahlen Jahre voraus. Wenn Ihr nach London, Edinburgh oder Leicester reist, braucht Ihr Bargeld nur im Notfall. Eine Kreditkarte, Debitkarte oder beides in der Tasche zu haben hingegen ist unverzichtbar.
- Auf der sicheren Seite: Mit der Hanseatic Bank GenialCard oder der easybank Visa Kreditkarte seid Ihr auf der sicheren Seite, denn für 0 Euro Jahresgebühr bekommt Ihr echte Kreditkarten ohne Abhebegebühr und ohne Fremdwährungsgebühr.
- Mit Reiseversicherung: Ähnliche Konditionen hat die Bank Norwegian Kreditkarte zu bieten. Der Unterschied liegt hauptsächlich in den inkludierten Reiseversicherungen. Allerdings gibt es ein kleines Manko: Für Bargeldverfügungen fallen ab dem ersten Tag der Abbuchung Zinsen an. Ähnliche Kreditkarten sind die Advanzia Mastercard Gold oder die TF Bank Mastercard Gold.
- Die spezielle Karte: Wenn Ihr öfter international oder im UK unterwegs seid, kann sich die Wise-Karte lohnen, denn hiermit erhaltet Ihr ein Multi-Währungs-Konto. So könnt Ihr in der Wise-App ganz einfach ein britisches Unterkonto erstellen. Ein recht ähnliches Produkt erhaltet Ihr übrigens bei Revolut.
- Zinsen aufs Girokonto: Wenn Ihr ein Girokonto und Kontrolle in Echtzeit wünscht, ist C24 Smart eine gute Wahl. Zudem erhaltet Ihr Zinsen auf Euer Guthaben und könnt Cashback auf Umsätze erhalten.
- Sicher ist sicher: Grundsätzlich ist es immer ratsam, eine Zweitkarte als Backup zu haben. So könnt Ihr mögliche Schwächen einer Karte durch die Stärken der anderen ausgleichen.
Vergesst nicht, beim Bezahlen in der lokalen Währung zu bleiben, um unnötige Kosten zu vermeiden.
Werft auch gerne mal einen Blick in unsere weiteren Kreditkarten-Artikel rund ums Thema Reisen:
Häufig gestellte Fragen: Bezahlen in England
Muss ich vor der Reise Pfund bei meiner Hausbank in Deutschland tauschen?
Nein, das ist nicht nötig. Die Wechselkurse bei deutschen Banken sind meistens schlecht. In der Regel ist es viel günstiger, mit einer Reisekreditkarte in Großbritannien am Automaten (ATM) ein wenig Bargeld abzuheben, falls Ihr überhaupt welches benötigt.
Soll ich am Terminal in Euro oder in Pfund bezahlen?
Grundsätzlich solltet Ihr immer in der Landeswährung bezahlen, in diesem Fall GBP. Wenn das Kartenlesegerät Euch fragt, ob eine Umrechnung in Euro stattfinden soll, lehnt das auf jeden Fall ab. Das nennt sich Dynamic Currency Conversion (DCC) und sollte aus Kostengründen vermieden werden.
Soll ich in Großbritannien Trinkgeld mit der Kreditkarte geben?
In Großbritannien wird oft eine Service Charge mit auf die Rechnung gesetzt. Wenn das nicht der Fall ist, könnt Ihr auf dem Kartenlesegerät Trinkgeld (Gratuity) hinzufügen.
Was mache ich, wenn meine Karte im Urlaub verloren geht?
Wenn Eure Karte verloren geht, solltet Ihr diese direkt in Eurer App sperren und den zentralen Sperrnotruf +49 116 116 anrufen. Wenn Ihr eine Zweitkarte dabei habt, könnt Ihr Euren Urlaub entspannt fortsetzen. Wenn nicht, müsst Ihr eine Ersatzkarte beantragen.
Brauche ich für die Reise wirklich einen Reisepass?
Seit dem Brexit ist die Einreise mit dem Personalausweis für EU-Bürger nicht mehr möglich. Ihr benötigt dringend einen Reisepass.