Im Atlantischen Ozean liegt der Inselstaat Irland. Mit der facettenreichen Natur und den weiten Wäldern wird das Land häufig auch als grüne Insel bezeichnet. Ihr wolltet dem Inselstaat schon immer einen Besuch abstatten? Die eindrucksvollen Grafschaften besuchen, in einem der berühmt berüchtigten Pubs einkehren und Euch an den Küsten mit ihren steilen Felsklippen den Wind um die Ohren wehen lassen? In meinen Irland Tipps bekommt Ihr die wichtigsten Infos rund um die grüne Insel und erfahrt, welche Sehenswürdigkeiten Ihr auf jeden Fall auf Eurem Trip anfahren solltet. Lasst Euch inspirieren und beginnt Euren nächsten Urlaub auf der irischen Insel zu planen.

Irland Kylemore Abbey Connemara

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Irland Tipps



Allgemeines

Irland ist ein Inselstaat, der im Westen Europas im Atlantischen Ozean liegt. Politisch gesehen ist die Insel in die Republik Irland und Nordirland geteilt. Die Republik Irland nimmt dabei mit fünf Sechsteln der Fläche den größten Teil der Gesamtfläche ein. Umgangssprachlich wird unter der Bezeichnung „Irland“ die Republik Irland verstanden. In meinen Irland Tipps stelle ich Euch deshalb in erster Linie Sehenswürdigkeiten aus diesem Teil der Insel vor.

Am schnellsten gelangt Ihr auf die irische Insel mit dem Flugzeug. Für günstige Flüge könnt Ihr Euch zum Beispiel bei Skyscanner durchklicken. Direktflüge gibt es von Deutschland aus gleich in mehrere Städte auf der irischen Insel. So könnt Ihr beispielsweise in die Hauptstadt Dublin fliegen, aber genauso gut in Cork oder Kerry landen. Da ein Großteil der Fluggesellschaften allerdings Dublin anfliegt, werdet Ihr für diese Strecke auch die meisten deutschen Abflughäfen finden. Um die Insel zu erkunden, empfehle ich Euch, einen Mietwagen für die Zeit Eures Aufenthaltes zu leihen. Schaut dafür zum Beispiel bei Billiger-Mietwagen vorbei und vergleicht die Preise. So seid Ihr mobil und könnt eine spannende Rundreise über die Insel machen. Aber Achtung: In Irland herrscht Linksverkehr.

Irland Carrick-a-Rede

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Städte

Wenn Ihr eine Rundreise durch Irland macht, empfehle ich Euch, den ein oder anderen Halt in den verschiedenen Städten der Insel zu machen. In der folgenden Übersicht habe ich Euch einige der größten Städte der Insel aufgelistet. Darüber hinaus gebe ich Euch den Tipp, auch die kleinen Fischerdörfer, die Ihr auf Eurem Weg kreuzen werdet, zu besuchen.

  • Dublin: Dublin ist die Hauptstadt der Republik Irland und liegt an der Ostküste der Insel. Mitten durch Dublin fließt die Liffey, ein Fluss, der die Stadt in Northside und Southside teilt. In Dublin selbst wohnen etwa 530.000 Menschen, zählt man das Umland mit, hat Dublin rund 1,2 Millionen Einwohner. Wenn man an Dublin denkt, kommen einem vor allem die kleinen Gässchen im Georgianischen Stil in den Sinn, die alleine schon einen Blick wert sind. Aber auch darüber hinaus hat Dublin einiges zu bieten. Wenn Ihr eine Reise nach Irland macht, solltet Ihr der Hauptstadt auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Hier findet Ihr jede Menge kleine Cafés und auch in einem der berühmten Pubs solltet Ihr einkehren. In Dublin lohnt es sich, die Straßen einfach mal entlang zu schlendern. Auf Eurem Weg werden Euch zahrleiche Vintage-Shops und kleine Restaurants begegnen. Da Dublin die Stadt der Dichter und Denker ist, hat die Hauptstadt Irlands auch kulturell einiges zu bieten. Besucht zum Beispiel das James Joyce Center oder die ehemalige Apotheke Sweny’s. Weitere Anregungen für Euren Aufenthalt in Dublin findet Ihr in meinen Dublin Tipps.
  • Cork: Cork ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt Irlands und liegt auf einer Insel im River Lee. In Cork könnt Ihr zum Beispiel die Markthalle „English Market“ besuchen. Hier findet Ihr nicht nur eine große Auswahl regionaler Produkte, sondern stoßt auch auf eine Vielzahl internationaler Spezialitäten. Lohnenswert ist außerdem ein Besuch der Burg Blarney Castle, die sich im etwa 10 Kilometer entfernten Blarney befindet. An der Außenmauer der Burg findet Ihr den Stein der Sprachgewandtheit. Eine Legende besagt, dass jeder, der diesen Stein küsst, dazu in der Lage ist, frei sprechen zu können. Seid Ihr Ende Oktober in Cork könnt Ihr das Jazz Festival besuchen oder Ihr macht im November einen Abstecher auf das Film Festival, auf dem vor allem Kurzfilme gezeigt werden.
  • Galway: Mit rund 80.000 Einwohnern ist Galway zwar deutlich kleiner als Dublin oder Cork, hat aber mindestens genauso schöne Ecken zu bieten. Im Zentrum der Stadt werdet Ihr viele kleine Gässchen finden, die Ihren ganz eigenen Charme haben. Von Galway empfiehlt sich außerdem ein Ausflug in den Connemara National Park, der nordwestlich der Stadt liegt. Ein Hotspot der Stadt ist der Corrib River, an dessen Ufer vor allem in den Sonnenstunden viele Einheimische und Touristen sitzen und entspannen. Bei wärmeren Temperaturen könnt Ihr das Wetter auch am Silverstrand Beach genießen. Dieser liegt in der Nähe von Salthill, etwas außerhalb des Zentrums von Galway.
  • County Kerry: Die Grafschaft County Kerry liegt im Südwesten der Insel. Zu den wichtigsten Sehenswürdikgeiten gehört hier wohl die Panoramastrecke Ring of Kerry, die ich Euch weiter unten noch einmal genauer beschreibe. Wesentlich geprägt ist die Landschaft rund um die Grafschaft durch die Küste und die vielen Halbinseln. Dazu zählt zum Beispiel die bergige Dingle-Halbinsel, die zu den größten Tourismushochburgen des Countys gehört. In der vielfältigen Landschaft findet Ihr zahlreiche Denkmäler und Ruinen wie die Überreste der Kilmalkedar.

Dublin coole Strasse

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Kulinarisches

Wenn Ihr zum Beispiel in Dublin oder Cork seid, solltet Ihr die heimische Küche probieren, die überwiegend deftige Gerichte beinhaltet. Nicht fehlen dürfen hier Produkte wie Eier, Butter, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem Hafer, der als Basis des traditionellen Breis Porridge dient. Porridge wird besonders gerne zum Frühstück gegessen, das in Irland, ähnlich wie in Großbritannien, auf herzhafte Komponenten setzt. Häufig wird zunächst eine Schüssel Cornflakes mit frischer Milch gegessen. Anschließend folgt das warme Frühstück, das stark an das English Breakfast erinnert. Neben Porridge dürfen Speck, Würstchen und Eier nicht fehlen. Außerdem werden Blutwurst und Leberwurst sowie Bratkartoffeln, Pilze, Bohnen und Tomaten serviert. Dazu wird beim irischen Frühstück Toast gegessen.

Auch der traditionelle Tee darf bei einem irischen Frühstück nicht fehlen. Ähnlich wie das Frühstück setzen sich auch die irischen Hauptmahlzeiten in Irland vorwiegend aus deftigen Bestandteilen zusammen. Vor allem Rind- und Schweinefleisch steht häufig in Form von Steaks, Schinken oder Speck auf der Speisekarte. Aber auch Geflügel wie Truthahn wird vor allem zu besonderen Anlässen und Festtagen gerne gegessen. Zu den traditionellen Gerichten gehört übrigens Irish Stew. Dabei handelt es sich um einen Eintopf mit Hammel- oder Lammfleisch, Kartoffeln, Petersilie und Zwiebeln. Wahlweise können auch Karotten oder Rüben hinzugefügt werden.

Irland Poisoned Glen Church Donegal

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Natur und Sehenswürdigkeiten

In Irland werdet Ihr vor allem viel Grün und weite Landschaften finden. Auf der Insel gibt es Berge und Wälder, Nationalparks und steile Klippen. Aber auch Seen und Küsten prägen die Natur Irlands wesentlich. Auch in Nordirland findet Ihr die ein oder andere Sehenswürdigkeit, die ich in meine Irland Tipps mit aufgenommen habe.

  • Ring of Kerry: Bekannt für seine atemberaubende Landschaft ist die Panoramastraße Ring of Kerry. Auf mehr als 170 Kilometern führt die Route über die Halbinsel Iveragh und vereint Burgen und Seen mit weitläufigen Stränden und Küstenstraßen. Der Großteil der Strecke liegt in Küstennähe, aber auch die Berge im Hinterland oder das Seengebiet bei Killarney werdet Ihr auf dieser Route entdecken. Auf Eurer Strecke begegnen Euch außerdem weiße Sandstrände, wie der Derrynane oder der Ventry. Sehenswert ist auch das alte Herrenhaus Muckross House, das südlich von Killarney erbaut wurde. Beginnen könnt Ihr Eure Rundreise übrigens in Killarney, von wo Ihr durch die dichten Wälder in Richtung Kenmare aufbrecht.
  • Cliffs of Moher: Zu den bekanntesten Steilklippen der Insel zählen die Cliffs of Moher, die an der Südwesteküste Irlands liegen. Auf über 8 Kilometern Länge erstrecken sich die Klippen bis zu einer Höhe von 214 Metern. Auf einem ausgebauten Wanderweg könnt Ihr hier die volle Schönheit der Natur genießen. Einen großen Parkplatz findet Ihr in der Nähe des O’Brien’s Towers.
  • Glendalough: Das Tal Glendalough wird auch als „Tal der zwei Seen“ bezeichnet. Es befindet sich etwa 40 Kilometer südlich von Dublin in den Wicklow Mountains. Hier findet Ihr auch eine der berühmtesten Klostersiedlungen der Insel. Das Wahrzeichen des Tals ist der Rundturm, der 33 Meter in die Höhe ragt.
  • Kylemore Abbey: Im County Galway am Ufer des Lough Poolacappul findet Ihr das Kloster Kylemore Abbey, das stark an ein Märchenschloss erinnert. Das imposante Bauwerk wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist seit 1920 Sitz des Benediktinerordens. Besichtigen könnt Ihr unter anderem die große Eingangshalle. Einen Besuch wert ist außerdem der Garten im viktorianischen Stil, der sich rund 1,6 Kilometer vom Kloster entfernt befindet.

Sehenswürdigkeiten in Nordirland

  • Giant’s Causeway: Seit 1986 gehört der Giant’s Causeway in Nordirland zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dabei handelt es sich um eine Gesteinsformation, die aus etwa 40.000 teils sechseckigen Säulen besteht, die vor 60 Millionen Jahren entstanden sind.
  • Carrick-a-Rede: In Nordirland im County Antrim liegt die Insel Carrick-a-Rede. Obwohl die Insel unbewohnt ist, verbindet in 30 Metern Höhe eine rund 20 Meter lange Hängebrücke das Festland und die Insel. Die Hängebrücke ist übrigens eine richtige Touristen-Attraktion.

Meine Irland Tipps haben Euch neugierig auf die grüne Insel gemacht? Dann lasst Euch von meinen Irland Schnäppchen inspirieren und plant Euren nächsten Städtetrip nach Dublin. Möchtet Ihr alle Deals direkt auf’s Smartphone erhalten, könnt Ihr Euch außerdem für meinen WhatsApp Deal Alarm oder Newsletter anmelden.