Spannende Neuigkeiten für Flugreisende: Wie aus einem Durchführungsbeschluss der EU hervorgeht, soll es Reisenden schon bald ermöglicht werden, 5G-Mobilfunk in Flugzeugen nutzen zu können. Weiterhin wird unter dem Einsatz neuester Kontrolltechnik an zwei deutschen Flughäfen der Grundstein für den Entfall der 100-Milliliter-Flüssigkeitsgrenze gelegt.

Flughafen Frau mit Hut
Können wir schon bald über den Wolken Telefonate führen? ©Iam_Anupong/Shutterstock.com

EU gibt grünes Licht für 5G-Mobilfunk in Flugzeugen

Die EU-Kommission verkündet in dieser Woche den Startschuss für 5G-Mobilfunk an Bord von Flugzeugen. Das geht aus dem entsprechenden Durchführungsbeschluss hervor, mit dem die Instanz den bisherigen Beschluss über „Frequenzen für mobile Kommunikation an Bord von Flugzeugen“ aktualisiert.

Passagieren soll es so ermöglicht werden, ihre Mobiltelefone mit voller Kapazität und allen Funktionen an Bord nutzen zu können. Bereitgestellt werden soll der Dienst über eine spezielle Netzausrüstung innerhalb der Kabine, der „Pico-Zelle“, um Anrufe und Daten der Nutzer mit dem Mobilfunknetz am Boden zu verbinden.

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Termin zur Einführung noch unklar

Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen zeigt sich angesichts der bestätigten Neuerungen freudig:

„5G wird innovative Dienste für die Menschen und Wachstumschancen für europäische Unternehmen ermöglichen. Wenn es um die Möglichkeit geht, die eine super schnelle Verbindung mit hoher Kapazität bietet, sind dem Himmel keine Grenzen mehr gesetzt.“

Ab wann genau Flugreisende die Einführung des 5G-Mobilfunks erwarten können, ist derzeit noch nicht bekannt.

Kofferlaufband Flughafen
Am Flughafen München soll die 100-Milliliter-Grenze ab 2023 entfallen. © linerpics / Shutterstock

Neue Technologie für Sicherheitskontrollen

Jeder Flugreisende kennt sie: Die Ein-Liter-Handgepäck-Beutel mit den Reise-Flüssigkeiten. So dürfen seit knapp 16 Jahren nur Flüssigkeiten in Behältern von maximal 100 Millilitern und einem Gesamtvolumen von einem Liter mit auf die Reise. Neue und moderne Scanner an Flughäfen könnten dem jedoch schon bald ein Ende setzen. Das berichtet der Reisereporter.

Ein neues Sicherheitskontrollsystem, die sogenannte „State-of-the-Art-Computer-Tomografie“ (CT), ist bereits an einem irischen Flughafen im Einsatz. Es ermöglicht Flugreisenden eine schnellere Sicherheitskontrolle, ganz ohne das separate Scannen des Flüssigkeitsbeutels.

Auch technische Geräte wie Smartphones oder Laptops können dank der neuen und modernen Technologie beim Sicherheitscheck im Koffer bleiben, die Größe der Flüssigkeitsbehälter ist darüber hinaus beliebig wählbar, woduch die bislang bestehende Begrenzung von „Behältern zu maximal 100 Millilitern“ entfällt.

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Ab 2023: Am Flughafen München soll 100-Milliliter-Grenze entfallen

In Deutschland wurde bislang lediglich am Flughafen München das CT eingesetzt und getestet. Nun wurde entschieden, die Technologie ab 2023 vollständig im Rahmen der Sicherheitskontrolle einzusetzen, wodurch die 100-Milliliter-Beschränkungen zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden können. Weiterhin sollen am Flughafen Frankfurt zu Beginn des Jahres sieben CT-Geräte implementiert werden.

Alle Infos zu Gepäckbestimmungen der Airlines findet Ihr übrigens hier.

Vom Flugzeug zur Bahn: Habt Ihr schon vom 49-Euro-Ticket gehört? Alle Informationen sowie Fragen und Antworten dazu findet Ihr in unserem separaten Artikel zum Thema.

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