Hier erhaltet Ihr alle Corona-Risikogebiete im Überblick! Nachdem sich das Infektionsgeschehen in den EU-LĂ€ndern und der Welt wieder zuspitzt, gibt es fast tĂ€glich neue Entwicklungen zu LĂ€ndern und Regionen, die zu Risikogebieten erklĂ€rt werden. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, findet Ihr hier eine Übersicht sowie Updates der neu ernannten Risikogebiete und ausgesprochenen Reisewarnungen inklusive Karte.

Corona Test

©Cryptographer/Shutterstock.com

Risikogebiete: Aktuelles System im Überblick

Am 1. Oktober 2020 wurde die allgemeingĂŒltige weltweite Reiswarnung fĂŒr alle LĂ€nder außerhalb der EU aufgehoben. Stattdessen wird jedes Land nun individuell betrachtet und bei zu hohen Infektionszahlen als Risikogebiet ausgewiesen – fĂŒr alle anderen LĂ€nder gilt die pauschale Reisewarnung nicht mehr. Detaillierte Infos hierzu findet Ihr beim Robert-Koch-Institut. Wird ein Land zum Risikogebiet, wird automatisch auch eine Reisewarnung ausgesprochen, d.h. Risikogebiet = Reisewarnung. Sobald dies der Fall ist, gelten wie vorher auch QuarantĂ€nemaßnahmen und eine Testpflicht fĂŒr ReiserĂŒckkehrer.

Auch wenn mit dieser neuen Regelung nicht mehr pauschal vor allen LĂ€ndern gewarnt wird, bedeutet das nicht, dass die Einreise in nicht zum Risikogebiet erklĂ€rte LĂ€nder problemlos möglich ist. ZusĂ€tzlich zu den verhĂ€ngten Reisewarnungen rĂ€t das AuswĂ€rtige Amt nĂ€mlich von Reisen in zahlreiche weitere LĂ€nder ab. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn das entsprechende Land EinreisebeschrĂ€nkungen oder QuarantĂ€nemaßnahmen fĂŒr deutsche Staatsangehörige verhĂ€ngt hat und die Einreise somit erschwert oder unmöglich ist.

Karte: Risikogebiete weltweit auf einen Blick

Auf der Karte unten habe ich Euch die aktuelle Lage der Risikogebiete ĂŒbersichtlich dargestellt. Angelehnt an die Regelungen des AuswĂ€rtigen Amtes findet Ihr hier eine Art Ampelsystem, das Euch dabei helfen soll, die einzelnen LĂ€nder zu kategorisieren.

  • LĂ€nder, fĂŒr die aktuell eine ganzheitliche Reisewarnung gilt und die damit als Risikogebiet ausgezeichnet sind, sind rot markiert
  • Wurde ein Land orange eingefĂ€rbt, bedeutet das, dass dieses Land grundsĂ€tzlich bereist werden kann, und nur einzelne Regionen als Risikogebiet gelten
  • LĂ€nder, vor denen offiziell nicht gewarnt, aber von denen aufgrund von EinreisebeschrĂ€nkungen abgeraten wird, sind gelb eingefĂ€rbt
  • Alle anderen LĂ€nder, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind und in die die Einreise problemlos möglich ist, habe ich grĂŒn markiert

Aktuelle Risikogebiete in Europa

In meiner Tabelle seht Ihr die aktuellen Risikogebiete sowie Teilrisikogebiete und die Virusvarianten-Gebiete Europas auf einen Blick. Eine vollstĂ€ndige Liste aller Risikogebiete weltweit findet Ihr beim Robert-Koch-Institut. In meinem weiterfĂŒhrenden Artikel erfahrt Ihr, wann Ihr wieder in welches Land reisen könnt.

Land betroffene Regionen
Albanien ganzes Land
Andorra ganzes Land
Belgien ganzes Land
Belarus ganzes Land
Bulgarien ganzes Land
Bosnien & Herzegowina ganzes Land
DÀnemark ganzes Land mit Ausnahme: Grönland
Estland ganzes Land
Finnland Region Uusimaa (inkl. Helsinki)und Varsinais-Suomi
Frankreich ganzes Land sowie Überseegebiete Französisch-Polynesien, Französisch Guyana und St. Martin
Griechenland West-Makedonien, Attika, Zentralmakedonien, Ostmakedonien, Thrakien, Thessalien und Nördliche ÄgĂ€is
Irland Virusvarianten-Gebiet: ganzes Land
Italien ganzes Land
Kasachstan ganzes Land
Kosovo ganzes Land
Kroatien ganzes Land
Lettland ganzes Land
Liechtenstein ganzes Land
Litauen ganzes Land
Luxemburg ganzes Land
Malta ganzes Land
Monaco ganzes Land
Montenegro ganzes Land
Niederlande ganzes Land (einschl. autonome LĂ€nder)
Nordmazedonien ganzes Land
Norwegen Provinzen Oslo, Viken, Innlandet, Rogaland, TrĂžndelag, Vestfold og Telemark
Österreich ganzes Land, mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertal
Polen ganzes Land
Portugal ganz Portugal inkl. der autonomen Region Madeira
Republik Moldau ganzes Land
RumÀnien ganzes Land
Russland ganzes Land
San Marino ganzes Land
Schweden ganzes Land
Schweiz ganzes Land
Serbien ganzes Land
Slowakei ganzes Land
Slowenien ganzes Land
Spanien ganzes Land
Tschechien ganzes Land
TĂŒrkei ganzes Land
Ukraine ganzes Land
Ungarn ganzes Land
Vatikanstadt ganzer Stadtstaat
Vereinigtes Königreich & Nordirland Virusvarianten-Gebiet: ganzes Land; gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie Gibraltar, Kanalinsel Jersey, Überseegebiet Bermuda Inseln; Ausnahme: Isle of Man und Kanalinsel Guernsey
Zypern ganzes Land
Stand: 15.01.2021

Verpflichtungen fĂŒr ReiserĂŒckkehrer

FĂŒr ReiserĂŒckkehrer aus Risikogebieten gelten seit dem 8. November neue Regelungen: Eine zehntĂ€gige Isolation ist von nun an verpflichtend und kann frĂŒhestens nach fĂŒnf Tagen durch ein negatives Testergebnis aufgehoben werden. Das Gesundheitsamt kann bis zu zehn Tage nach Einreise ein negatives Testergebnis verlangen. Weitere Informationen zu den QuarantĂ€nemaßnahmen findet Ihr in meinem weiterfĂŒhrenden Artikel.

QuarantÀne & Tests

Newsticker: Neue Risikogebiete in Europa

15.01.: Neue Risikogebiete in der Karibik, Ostafrika und Norwegen

Die aktuelle Veröffentlichung der Risikogebiete betrifft die Karibik, Ostafrika und Norwegen. In der Karibik stehen jetzt Barbados, St. Vincent und die Grenadinen auf der Risikogebiete-Liste des Robert Koch-Institut (RKI), in Ostafrika sind es die Seychellen. Des weiteren gilt die Provinz Vestfold og Telemark in Norwegen als Risikogebiet. Der neue Beschluss ist wirksam ab Sonntag, 17. Januar.

 

14.01.: Großbritannien, Irland und SĂŒdafrika sind Virusvarianten-Gebiete

Das Robert Koch-Institut (RKI) fĂŒhrt nun auch eine Liste der Gebiete, in denen, durch neuartige Virusvarianten ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht. Die LĂ€nder werden als Virusvarianten-Gebiete eingestuft. In die Liste des RKI wurden diese LĂ€nder aufgenommen:
    • Großbritannien: das gesamte Land
    • Nord-/Irland: das gesamte Land
    • SĂŒdafrika: das gesamte Land

08.01.: Frankreich, Portugal mit Madeira und Irland im Gesamten

Im Januar des neuen Jahres gibt es bisher noch keine Entspannung europaweit. Die Fallzahlen steigen, die Situationen in vielen LĂ€ndern sind angespannt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) erweitert somit auch die Liste der Risikogebiete. Neu oder aktualisiert als Risikogebiete aufgenommen sind:

  • Frankreich: das gesamte Land
  • Irland: das gesamte Land
  • Portugal: das gesamte Land inkl. der autonomen Region Madeira
  • DĂ€nemark: die FĂ€röer Inseln
  • Norwegen: die Provinzen Rogaland und TrĂžndelag

Lediglich die Region PĂ€ijĂ€t-HĂ€me in Finnland gilt nicht mehr als Risikogebiet. Alle Änderungen treten ab Samstag, 09. Januar 2021 in Kraft.

25.12.: Ganz Estland Risikogebiet

Auch zu Weihnachten gibt es Neuigkeiten bei den Risikogebieten: Estland gilt nun im Gesamten als Risikogebiet. Gleiches gilt fĂŒr das afrikanische Land Namibia.

In Irland, Norwegen und Finnland verĂ€ndert sich der Status hingegen nur fĂŒr einzelne Regionen. Die Region South-East in Irland gilt als Risikogebiet. In Norwegen kommt die Provinz Innlandet auf die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI). In Finnland wird die Region Nordösterbotten von der Liste gestrichen – sie gilt nicht mehr als Risikogebiet. Alle Änderungen sind ab Samstag, 26. Dezember, gĂŒltig.

18.12.: Spanien mitsamt der Kanaren jetzt Risikogebiet – Westgriechenland nicht lĂ€nger auf der Liste

Zum Bedauern vieler deutscher Urlauber wurde nun ganz Spanien, und damit auch die Kanarischen Inseln, auf die Risikoliste des Robert Koch Instituts gesetzt. ZusĂ€tzlich gelten nun auch in Estland die Region PĂ€rnu, in Finnland die Region Varsinais-Suomi, das britische Überseegebiet der Bermuda Inseln und auch das gesamte Land Uruguay als Risikogebiete.

Dagegen scheinen die Infektionszahlen in Griechenland rĂŒcklĂ€ufig: Im Update dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass die Region Westgriechenland nicht lĂ€nger zu den Risikogebieten des RKI zĂ€hlt.

11.12.: Mehrere Gebiete in Europa von Risikoliste gestrichen

Das Infektionsgeschehen in Frankreich hat sich verbessert. Heute informierte das Robert-Koch-Institut (RKI) darĂŒber, dass die Regionen Bretagne und Korsika ab Montag, den 13. Dezember, nicht lĂ€nger als Risikogebiete eingestuft werden. Des weiteren verschwinden auch die Überseegebiete Guadeloupe, La RĂ©union und Martinique von der Liste des RKI. Gute Nachrichten gibt es auch aus Norwegen: Lediglich die Provinz Oslo, Vestland und Viken gelten derzeit noch als Risikogebiete.

In Estland hingegen sind die Regionen JĂ”geva, LÀÀne und LÀÀne-Viru wieder stĂ€rker betroffen und wurden nun der Liste der Risikogebiete hinzugefĂŒgt.

04.12.: Sinkendes Risiko in Griechenland und Irland

Vergangene Woche galten diese Gegenden noch als Corona-Hotspots: In Griechenland wird Mittelgriechenland und Epirus nicht lĂ€nger als Risikogebiet gemeldet. Gleiches gilt fĂŒr die South-East Region in Irland. Auch hier scheint sich die Lage verbessert zu haben, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) heute bekannt gab. Die Änderungen gelten ab dem 06. Dezember 2020.

Die finnischen Regionen PĂ€ijĂ€t-HĂ€me und Nordösterbotten sind nun auch Risikogebiete. In Estland besteht ein erhöhtes Risiko fĂŒr eine Infektion in den Gebieten PĂ”lva, Viljandi und VĂ”ru, weshalb die Regionen ebenfalls allesamt auf der Liste des RKI gelandet sind.

27.11.: Weitere Regionen in Estland, Griechenland und Portugal betroffen

Die Region Tartu in Estland, die autonome Region Azoren in Portugal und Westgriechenland wurden nun als neue Risikogebiete ausgesprochen und sind ab dem 29.  November gĂŒltig. Griechenland bekommt mit der Region Westgriechenland eine Region, die als Risikogebiet zĂ€hlt, dazu, dafĂŒr gilt aber die griechische Region Peloponnes nun nicht lĂ€nger als Risikogebiet.

Gute Nachrichten gibt es vor allem auch fĂŒr Irland, denn die Regionen Midlands, South-West und West in Irland gelten nicht mehr als Risikogebiete.

23.11.: Litauen und Lettland jetzt Risikogebiete — Island nicht mehr auf der Liste

Es wurden neue Risikogebiete ausgesprochen, welche seit dem 22. November gĂŒltig sind. Mit Litauen und Lettland wurden nun zwei der drei baltischen Staaten als Risikogebiete eingestuft. Finnland war in den letzten zehn Tagen das einzige Land in Europa, welches nicht als Risikogebiet galt. Dies hat sich mit der Einstufung der Region Uusimma als Risiko-Region nun wieder geĂ€ndert. Zudem gilt eine weitere Region in Griechenland, Mittelgriechenland, als Risikogebiet.

Gute Nachrichten gibt es dafĂŒr fĂŒr Island: Das gesamte Land ist kein Risikogebiet mehr.

13.11.: Ganz Schweden und Kanada Risikogebiete – Finnland als einziges Land in Europa nicht

Am Freitag, dem 13. November, gibt es Aktualisierungen der Risikogebiete, die allesamt ab Sonntag, 15. November, gelten. Betroffen sind LĂ€nder in Europa und der Welt. ZunĂ€chst die schlechte Nachricht: FĂŒr Schweden gibt es nun keine Ausnahme-Region mehr – das gesamte Land gilt als Risikogebiet. In Norwegen kommen die Provinzen Vestland und Viken hinzu. Außerdem ist das ganze Land Kanada nun als Risikogebiet eingestuft. Die gute Nachricht: Die Region Österbotten in Finnland ist kein Risikogebiet mehr. Und das bedeutet, Finnland ist derzeit das einzige Land in Europa ohne Einstufung zum Risikogebiet.

Weitere Risikogebiete:

  • Estland: Regionen Harju, Hiiu und Rapla
  • Frankreich: Überseegebiet Französisch-Polynesien
  • Griechenland: Regionen Nördliche ÄgĂ€is und Peloponnes
  • Lettland: Region Zemgale
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland: Kanalinsel Jersey

06.11.: Ganz Italien sowie Festland Portugals und Teile Skandinaviens neue Risikogebiete

Mehr und mehr Lockdowns werden europaweit verhĂ€ngt und Touristen die Einreise untersagt. Nun reagiert auch die Bundesregierung erneut und stuft weitere LĂ€nder und Regionen als Risikogebiete ein. Die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) wird aktualisiert. Ab Sonntag, 08. November 2020, sind die neuen Ernennungen gĂŒltig. Italien trifft es nun als ganzes Land. Und auch Portugal ist Risikogebiet (mit Ausnahme der Azoren und Madeira). Im Norden, in Skandinavien, sind es nun gesamt DĂ€nemark – mit Ausnahme der Faröer Inseln und Grönland, gesamt Schweden – mit Ausnahme der Provinz VĂ€sternorrland sowie in Norwegen die Provinz Oslo.

Weitere Risikogebiete:

  • Estland: Region Ida-Viru
  • Griechenland: Regionen Attika, Zentralmakedonien, Ostmakedonien und Thrakien, Epirus und Thessalien
  • Lettland: Region PierÄ«ga
  • Litauen (mit Ausnahme des Bezirkes Utena)

30.10.: Fast ganz Österreich und Italien Risikogebiete; ganz Kroatien & Zypern auf der Liste

Mit sich zuspitzendem Infektionsgeschehen in Deutschland und weltweit, hat jetzt das Robert-Koch-Institut die Liste der Risikogebiete erweitert. Diese neuen Ernennungen treten ab dem 01. November um 0:00 Uhr in Kraft. Das RKI stuft insgesamt acht EU-LĂ€nder vollstĂ€ndig als neue Risikogebiete ein: Darunter befinden sich ganz Zypern, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Bulgarien. Des weiteren sind nun auch ganz Italien, mit Ausnahme der Region Kalabrien, sowie ganz Österreich, mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertalauf, auf der Liste. Zum ersten Mal seit der Aufhebung der pauschalen Reisewarnung vom 01. Oktober, sind jetzt auch erstmalig eine Region von Griechenland sowie Regionen von Lettland als Risikogebiete eingestuft. Estland gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.

Weitere Risikogebiete:

  • DĂ€nemark: Region Nordjylland
  • Schweden: Provinzen Dalarna, Halland, Kronoberg, SkĂ„ne, VĂ€stmanland und VĂ€stra Götaland
  • Portugal: Region Centro
  • Litauen: Bezirke KlaipĂ©da, MarijanpolĂ©, TelĆĄiai und Vilnius
  • San Marino
  • Monaco
  • Vatikanstadt

22.10.: Reisewarnung fĂŒr Kanaren aufgehoben/fast ganz Österreich jetzt Risikogebiet

WĂ€hrend in Deutschland die Corona-Infektionszahlen ungebremst steigen, hat auch Österreich extreme Werte bei den Fallzahlen zu verzeichnen. Das RKI reagiert und hat nun fast ganz Österreich als Risikogebiet eingestuft: Es gelten nun die BundeslĂ€nder Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark ebenfalls als Risikogebiete – somit wird vor allen BundeslĂ€ndern mit Ausnahme von KĂ€rnten gewarnt. Hinzu kamen außerdem weitere LĂ€nder: Lichtenstein, Polen und die Schweiz sind nun als Risikogebiete eingestuft. Ebenso ganz Irland sowie das Vereinigte Königreich und Nordirland und Gibraltar.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch fĂŒr die Kanarischen Inseln: Sie gelten ab sofort nicht mehr als Risikogebiet.

Weitere Risikogebiete:

  • Bulgarien: Verwaltungsgebiete Rasgrad, Sofia Stadt und Sliven
  • Estland: Region Jogeva
  • Italien: Regionen Aostatal, Umbrien, Lombardei, Piemont, Toskana, Venetien, Latium, Abruzzen, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna, Sardinien, autonome Provinz Bozen
  • Kroatien: Gespanschaften Karlovac, Osijek-Baranja, Zagreb, Varazdin und Bjelovar-Bilogora
  • Schweden: Provinzen Jönköping und Östergötland
  • Slowenien: Regionen Posavska und Goriska
  • Ungarn: Regionen/Komitate Heves, Zala und Somogy

15.10.: Niederlande und Grenzregion Frankreichs Risikogebiete/Viele weitere LĂ€nder betroffen

Heftige Entwicklungen bei den internationalen Risikogebieten: Deutschland stuft die Niederlande und die französischen Grenzgebiete zu Deutschland als Corona-Risikogebiete ein. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab entsprechend ein Update auf seiner Webseite raus. Außerdem sind nun erstmals auch wieder Italien – dort sind es die Regionen Campania und Ligurien – und Polen betroffen. In Polen werden die Regionen Kujawsko-pomorskie, MaƂopolskie, Podlaski, Pomorskie und ƚwiętokrzyskie zu Risikogebieten. Wirksam werden alle Ernennungen ab kommenden Samstag 0 Uhr.

Malta und die Slowakei werden als ganzes Land als entsprechende Gebiete eingestuft. In Finnland gilt die Region Österbotten, in Schweden die Regionen JĂ€mtland, Örebro, Stockholm und Uppsala als Risikogebiete.

Weitere Risikogebiete (ebenfalls wirksam ab Samstag, 17. Oktober, 0 Uhr):

  • Irland: Mid-West, South-West, Mid-East, West und Midlands
  • Kroatien: Gespanschaften Grad (Stadt) Zagreb und Međimurska
  • Portugal: Region Norte
  • Schweiz: Kantone Fribourg, Jura, NeuchĂątel, Nidwalden, Schwyz, Uri, ZĂŒrich und Zug
  • Slowenien: Regionen Jugovzhodna Slovenija, Pomurska und Podravska
  • Ungarn: Region VeszprĂ©m
  • Vereinigtes Königreich & Nordirland: Regionen East Midlands und West Midlands

08.10.: Ganz RumÀnien und Regionen aus 7 EU-LÀndern sind jetzt Risikogebiete

Auch diese Woche kommen neue LĂ€nder zur Liste der Risikogebiete hinzu: Zuletzt wurden einzelne Regionen in 7 EU-LĂ€ndern zu Risikogebieten erklĂ€rt, darunter alle fĂŒnf niederlĂ€ndischen Provinzen, die an Deutschland grenzen. Zeeland ist aktuell die einzige niederlĂ€ndische Region, die noch nicht als Risikogebiet gilt. DarĂŒber hinaus befinden sich ganz RumĂ€nien und zum ersten mal auch Teile der Slowakei auf der Liste. In Slowenien kam unter anderem die Hauptstadt Ljubljana hinzu, zudem weitere Regionen in Kroatien, Ungarn, Bulgarien und Litauen. Weltweit wurden außerdem Tunesien, Georgien sowie Jordanien als neue Risikogebiete eingestuft. Das AuswĂ€rtige Amt sprach fĂŒr all diese Gebiete eine Reisewarnung aus.

Gute Nachrichten gibt es hingegen aus Frankreich fĂŒr die Insel Korsika und aus Kroatien fĂŒr die Gespanschaft Brodsko-Posavska, beide Regionen gelten aktuell nicht mehr als Risikogebiet.

02.10.: Niederlande, Schottland & Nordengland betroffen

Die Fallzahlen nehmen vielerorts zu, deshalb hat die Bundesregierung erneut Teile der Niederlande als Risikogebiete eingestuft. Fast das gesamte Nachbarland befindet sich nun auf der Liste – lediglich die Provinzen Zeeland und Limburg sind noch ausgenommen. Außerdem sind Schottland sowie Nordengland mit den Gebieten North West, North East und Yorkshire and the Humbers Corona-Risikogebiete. FĂŒr alle Destinationen gab das AuswĂ€rtige Amt Reisewarnungen heraus; von touristischen Reisen wird abgeraten.

Gute Nachrichten aus Österreich

Nicht mehr als Risikogebiete gelten das österreichische Kleinwalsertal (Vorarlberg) und die Gemeinde Jungholz (Tirol). Damit hat die Bundesregierung erstmals Ausnahmen fĂŒr eine Gemeinde und ein Tal gemacht.

Derzeit weder Risikogebiet noch Reisewarnung – aktuelle Übersicht:

  • Griechenland
  • Georgien
  • Italien
  • Liechtenstein
  • Malta
  • Monaco
  • Polen
  • Schweden
  • San Marino
  • Slowakei
  • Vatikan
  • Zypern

01.10.: Neue Risikogebiete – Pauschale Reisewarnung entfĂ€llt

Angesichts der weiter steigenden Corona-Zahlen hat die Bundesregierung weitere Regionen und LĂ€nder in Europa zu Risikogebieten erklĂ€rt. Belgien und Island gelten nun komplett als Risikogebiet, in Frankreich wird vor Reisen in das ganze Land bis auf die Region Grand-Est gewarnt. Mit Nordirland und Wales stehen nun auch das erste Mal Teile Großbritanniens auf der Liste des Robert-Koch-Instituts. Eine Auflistung aller Risikogebiete findet Ihr weiter unten. Gleichzeitig wurde die Reisewarnung fĂŒr die Gespanschaften Sibensko-kninska und Zadar in Kroatien und den Kanton Freiburg in der Schweiz aufgehoben.

Neue Risikogebiete auf einen Blick

  • Belgien
  • Estland: Region Idu-Viru
  • Frankreich: gesamtes Land außer Region Grand-Est
  • Irland: Region Border
  • Island
  • Litauen: Region Siauliu
  • RumĂ€nien: Gespanschaften Alba & Clui
  • Slowenien: Region Koroska
  • Ungarn: Regionen Csongrad, Vas & Pest
  • Großbritannien: Nordirland & Wales

Pauschale Reisewarnung aufgehoben

Gleichzeitig wurde mit dem heutigen Tag die pauschale Reisewarnung fĂŒr mehr als 160 LĂ€nder außerhalb der EU aufgehoben. Stattdessen wird nun jedes Land einzeln betrachtet und bei steigenden Infektionszahlen – mehr als 50 FĂ€lle pro 100.000 Einwohner – mit einer Reisewarnung bzw. der Auszeichnung als Risikogebiet versehen. Dies gilt aktuell weiterhin fĂŒr mehr als 130 LĂ€nder weltweit. Vor einer Reise solltet Ihr Euch also unbedingt auf der Webseite des AuswĂ€rtigen Amtes ĂŒber mögliche Reisewarnungen fĂŒr Eure Zieldestination informieren. Hinzu kommt, dass die Einreise in viele LĂ€nder wie Thailand oder die USA weiterhin nicht möglich ist. Informiert Euch hierzu ebenfalls beim AuswĂ€rtigen Amt.

25.09.: Tirol ist nun Risikogebiet

Neueste Corona-Entwicklungen vorm Wochenende: Ab sofort gilt das österreichische Bundesland Tirol mit seiner Hauptstadt Innsbruck oder Skiorten wie Ischgl wegen steigender Infektionszahlen als Risikogebiet. Die Region im Grenzgebiet ist ein bei Deutschen beliebtes Urlaubsziel. Außerdem hat die Bundesregierung auch noch die LĂ€nder Tschechien und Luxemburg im Gesamten zu Risikogebieten erklĂ€rt. Die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist dementsprechend aktualisiert worden.

24.09.: Neue Risikogebiete in 11 EU-LĂ€ndern

Das Robert-Koch-Institut hat nun, mit daraus folgender Reisewarnung der Bundesregierung, unter anderem Lissabon, Dublin, Kopenhagen sowie Grenzgebiete in Tschechien und Österreich zu Risikogebieten erklĂ€rt. Mit diesen neuen Entwicklungen sind jetzt Regionen in mehr als der HĂ€lfte aller EU-LĂ€nder wieder zu Risikogebieten erklĂ€rt worden. Gleichzeitig wurde die Reisewarnung fĂŒr mehrere LĂ€nder aufgehoben. Dazu gehören unter anderem Sri Lanka, Kuba, Barbados und die Seychellen.

Übersicht neue Risikogebiete

  • DĂ€nemark: Region Hovedstaden mit Kopenhagen
  • Frankreich: Region Bretagne, Centre-Val de Loire und Normandie
  • Irland: Dublin
  • Kroatien: Gespanschaft Lika-Senj
  • Niederlande: Provinz Utrecht
  • Österreich: Bundesland Vorarlberg
  • Portugal: Region Lissabon
  • RumĂ€nien: Kreis Covasna
  • Slowenien: Region Primorsko-notranjska
  • Tschechien: gesamtes Land, außer Aussiger Region, MĂ€hrisch-Schlesische Region
  • Ungarn: Region Györ-Moson-Sopron
  • Vereinigte Arabische Emirate

16.09.: Neue Risikogebiete in Wien & den Niederlanden

Das Robert-Koch-Institut weist Regionen in den Niederlanden sowie die Hauptstadt von Österreich als Risikogebiete aus. Daraus folgt eine Reisewarnung der deutschen Bundesregierung fĂŒr diese Gebiete.

NiederlĂ€ndischer KĂŒstenstreifen betroffen

Wegen hoher Fallzahlen ernennt das Robert-Koch-Institut Nord- und SĂŒdholland zu Risikogebieten. Beide Gebiete der Niederlande haben KĂŒstenstreifen entlang der Nordsee und sind beliebte Urlaubsziele. Zu Nordholland gehören neben vielen kleineren KĂŒstendörfern vor allem die Hauptstadt Amsterdam oder der beliebte Badeort Zandvoort. In SĂŒdholland liegen StĂ€dte wie Den Haag oder Rotterdam.

Wien neues Corona Risikogebiet

Mit dem Rekord-Wiederanstieg der Infektionszahlen in einigen Regionen Österreichs stuft das Robert-Koch-Institut (RKI) auch Wien als Risikogebiet ein. Reisen aus Deutschland nach Österreich sind somit an bestimmte Reisebedingungen und Hygienemaßnahmen geknĂŒpft. Der Anstieg der registrierten Neuinfektionen ist so hoch wie zuletzt Ende MĂ€rz. Mehr als die HĂ€lfte aller registrierten Neuinfektionen ganz Österreichs werden in Wien registriert.

Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz warnt die Bevölkerung vor einem harten Herbst und Winter, spricht gar von einer zweiten Welle und appelliert mit der gleichen Disziplin und RĂŒcksicht wie zuvor im FrĂŒhjahr die kommenden Monate gemeinsam zu meistern. Kurz beschreibt Wiens Lage als „besonders dramatisch“ und bittet die Bevölkerung sich an die neuen verschĂ€rften Maßnahmen zur EindĂ€mmung des Virus zu halten.

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