Auf Eurer Reise durch Panama solltet Ihr die wunderschöne Hauptstadt Panama City auf keinen Fall verpassen. Panama City liegt an der pazifischen Küste in der südlichen Provinz Panamá, östlich vom Panamakanal. Die moderne Stadt ist das kulturelle Zentrum des Landes und bei Touristen sehr beliebt. Shoppingmeilen, internationale Restaurants, Bars und Clubs bieten Euch jede Menge Unterhaltung. Vom Plaza de Francia aus habt Ihr eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline von Panama City, die geprägt ist von gigantischen Hochhäusern mit Weltstadtcharakter. Nur ein Katzensprung von der Hauptstadt entfernt warten Nationalparks voller Dschungeltiere, einsame Inseln und Strände darauf von Euch entdeckt zu werden.

Panama Tipps

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Tipps für Panama City



Flughafen

Panama City erreicht Ihr am besten über den internationalen Flughafen Panama. Dieser befindet sich rund 24 Kilometer östlich von Panama, außerhalb der Stadtgrenze. Direktflüge gibt es von Deutschland aus nach Panama leider keine, die meisten Angebote beinhalten einen Zwischenstopp in Paris, Madrid oder Atlanta. Ihr müsst mit einer Anreisezeit von mindestens 16 Stunden rechnen. Günstige Flüge findet Ihr zum Beispiel bei Skyscanner. Bis 2030 sollen insgesamt fünf Umbauphasen den Flughafen erweitern, so dass zukünftig doppelt so viele Passagiere wie bisher transportiert werden können. Aber keine Angst, der Flughafenverkehr läuft trotzdem ganz normal weiter. Vom Flughafen aus gibt es sehr gute Anbindungen, die Euch direkt in das Herz von Panama City bringen. Allerdings ist die Stadt dafür bekannt, dass der Verkehr auf den Straßen gerade zu Stoßzeiten sehr stockt. Ihr solltet also reichlich Zeit einplanen, wenn Ihr mit einem Mietwagen, dem Bus oder Taxi unterwegs seid.

Panama Casco Viejo Haeuser

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Sehenswürdigkeiten

Panama City überrascht sicher den ein oder anderen mit einer wunderschönen Skyline, die mit ihren Hochhäusern an große Weltstädte wie New York oder Dubai erinnert. In Panama City stehen acht der zehn größten Hochhäuser Lateinamerikas sowie ingesamt 22 Wolkenkratzer mit jeweils über 200 Metern Höhe und bieten Euch das Großstadtfeeling pur. Aber nicht jedes Fleckchen der Stadt ist zugemauert: Die Altstadt verleiht Panama City mit ihren erhaltenen, historischen Gebäuden ihren ganz eigenen Charme. Der ehemalige Stadtkern Panamá le Viejo wurde 1671 durch Piraten zerstört und das Ruinengelände 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Altstadt Casco Viejo

Der Weg durch das romantische Viertel Casco Viejo führt Euch über Kopfsteinpflaster, vorbei an bunten, bonbonfarbenen Häuschen mit verschnörkelten Balkongittern. Die Altstadt hat ihre eigenen Sehenswürdigkeiten wie das Museum des Panamakanals, in dem Ihr mehr über den Bau des Kanals erfahren könnt oder die Iglesia de San Francisco, eine wunderschöne, restaurierte Kirche. Am Plaza de la Independencia findet Ihr eine Vielzahl an urigen Restaurants und Cafes sowie viele Sitzmöglichkeiten rund um den Platz herum – umgeben von grünen Pflanzen, die zum Verweilen einladen. Hier könnt Ihr ganz entspannt die Füße hochlegen und Euch vom Großstadttrubel erholen. Das Viertel ist auf Grund seiner gemütlichen Rooftopbars auch in den Abendstunden sehr beliebt.

Monkey Island

Wie der Name schon verrät, habt Ihr auf Monkey Island die Möglichkeit, Affen in freier Wildbahn einmal ganz nah zu erleben. Täglich fahren mehrere Boote zu der Affeninsel – mit an Bord: ein Haufen Bananen und Nüsse, die Euch die kleinen Äffchen garantiert aus den Händen futtern. Bei einem Rundgang über die Insel trefft Ihr auf neugiere Kapuzineraffen, Brüllaffen und Geoffroy-Perückenaffen, die in sattgrünen Bäumen herumturnen.

Panamakanal

Der von Menschenhand erbaute Panamakanal ist rund 82 Kilometer lang und verbindet den Pazifik mit dem Atlantik. Er ist ein enorm wichtiger Handelsweg für den Schiffstransport. In Balboa, einem Vorort von Panama City, kann man den Schiffen stundenlang beim Vorbeiziehenden mit ihrer Fracht zuschauen. Rund 14.000 Schiffe, darunter auch Kreuzfahrtschiffe, fahren jährlich die künstlich angelegte Wasserstraße entlang. Ihr selber habt die Möglichkeit, bei einer Bootstour über den Panamakanal zu tuckern. Auf Eurem Ausflug mitten durch das Herz von Panama trefft Ihr vermutlich auf süße Äffchen, Krokodile und kunterbunte Paradiesvögel, die im Regenwald leben.

Panama Affe Nationalpark

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Umgebung

Von Panama City aus könnt Ihr verschiedene Tagesausflüge machen, die Euch an Orte wie aus dem Bilderbuch führen werden. In den Nationalparks könnt Ihr die tropische Tierwelt kennen lernen und Euch wie Mogli mit einigen der Dschungeltiere anfreunden.

Soberanía

Der Nationalpark Soberanía liegt rund 25 Kilometer von Panama City entfernt und beheimatet 105 Säugetierarten, unglaubliche 525 verschiedene Vogelarten, 79 Reptilien- und 36 Süßwasserfischarten. Für Tierliebhaber also definitiv ein Muss, denn Ihr trefft hier garantiert auf eindrucksvolle Jaguare, Ozelots, Waschbären, Affen, Faultiere, Makibären, Nasenbären und Gürteltiere.

Chagres

Der Nationalpark Chagres befindet sich genau zwischen den beiden Provinzen Panama und Colón, östlich des Panamakanals. Auf 129.000 Hektar Fläche befinden sich sowohl tropischer Regenwald, als auch Trocken- und Nebelwald. Dadurch beherbergt der Nationalpark eine weite Bandbreite an Lebewesen. In Chagres leben unter anderem Jaguare, Greifvögel, Klammeraffen, Kaimane und Krokodile. Neben der Artenvielfalt könnt Ihr kleine Dörfer des Embera Volkes entdecken, Euch auf dem Chagres Fluss im Wildwasser Rafting versuchen oder entspannt auf dem Alajuela See eine Runde angeln oder segeln. Vom Cerro Jefe aus habt Ihr außerdem einen einzigartigen Ausblick auf den Panamakanal.

San Blas Islands

Die San Blas Inseln liegen im nordwestlichen Teil von Panama. Die 378 Inseln im Archipel verleihen Euch garantiert ein einzigartiges Karibikfeeling mit verlassenen, weißen Stränden und türkisblauem Meer. Die Inseln sind von dem indischen Volk Guna bewohnt und werden unabhängig von der panamaischen Regierung autonom verwaltet. Auf den Inseln habt Ihr die einmalige Chance, die Ureinwohner-Stämme, ihre Kultur und traditionellen Guna-Gerichte kennenzulernen. Organisierte Ausflüge von Panama City aus findet Ihr an jeder Ecke, auf die Inseln kommt Ihr am besten mit dem Segelboot oder in einem kleinen Flieger. Plant am besten mindestens eine Übernachtung ein, da die Anreise doch sehr lang ist. Übernachten könnt Ihr auf den Inseln in umweltfreundlichen Unterkünften, die von den Guna Indianern aus natürlichen Materialien angefertigt wurden. Die Inseln eignen sich perfekt für Tauch- und Schnorchel-Ausflüge, am Meeresboden erwarten Euch bunte Korallenriffe, Fische, Krabben und Hummer.

Bocas del Toro

Die Provinz im Nordwesten Panamas umfasst neben dem Festland auch sechs größere und kleine Inseln, die vor allem Touristen aufgrund ihres karibischen Flairs besondern schätzen. Viele Urlauber und Backpacker aus Costa Rica kommen über den nahe gelegenen Grenzübergang Sixaola rüber, um die malerische Provinz zu erkunden. Hostels und Restaurants sind hier besonders günstig und ideal für den kleinen Geldbeutel. Wer die Unterwasserwelt von Panama entdecken will, auf den wartet in Bocas del Toro ein Meeres-Nationalpark, der sich perfekt zum Schnorcheln eignet.

Panama Bocas del Toro Vogelinsel

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Strände

Panama City selber bietet Euch leider keine Strandpromenade entlang der Skyline, dennoch gibt es in der Umgebung ein paar schöne Spots, an denen Ihr ganz gemütlich am Strand einfach relaxen und die Sonne genießen könnt.

  • Nach Isla Saboga kommt ihr innerhalb von 20 Minuten mit dem Flieger oder in 90 Minuten mit der Fähre von Panama City aus. Auf Euch warten dort einsame Strände und tropische Wälder inmitten der sanften Strömungen des Golfs von Panama.
  • Mitten im pazifischen Ozean, 45 Minuten mit dem Boot entfernt von Panama City, befindet sich die Isla Taboga, übersetzt „die Insel der Blumen“. Die Hälfte der Insel gehört zu einem Wildtierreservat, von Januar bis Juni kann man auf der Blumeninsel Pelikane sehen und von August bis Oktober Wale beobachten.
  • Fährt man von Panama City aus geradewegs in Richtung Karibikküste durch den Chagres National Park, trifft man auf der anderen Seite auf eine der schönsten Inseln in Panama, die Isla Grande. Mit Bus und Fähre kommt man für gerade mal fünf Dollar dorthin. Die Reise lohnt sich für alle, die in kristallklarem Wasser baden wollen, um sich danach am schneeweißen Sandstrand zu bräunen. An der Strandpromenade könnt Ihr es Euch in einigen Restaurants mit traditionell panamaischen Essen gut gehen lassen.

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