Ihr seid auf der Suche nach der besten Kreditkarte für Eure USA-Reise? Wir zeigen Euch, welche Kreditkarten sich hierfür lohnen. Und das Beste daran: Von kostenlosen bis zu Premium-Kreditkarten ist alles dabei. Auch wenn Ihr keine Jahresgebühr zahlen wollt, werdet Ihr hier fündig.
Hier geht es direkt zu den besten Kreditkarten für Eure USA-Reise.

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Warum brauche ich eine Kreditkarte für die USA?
Das Hauptzahlungsmittel in den USA sind Kreditkarten. Im Großen und Ganzen kommt Ihr auf Eurer USA-Reise kaum um eine Kreditkarte herum, vor allem, wenn Ihr Kautionen für Mietwagen oder Unterkünfte hinterlegen wollt. Hierfür solltet Ihr eine echte Kreditkarte, also eine Kreditkarte vom Typ Charge oder Revolving Card im Gepäck haben.
Für Eure Einkäufe und Essen beispielsweise eignet sich aber auch eine Mastercard- oder Visa- Debitkarte oder Apple und Google Pay, wo Ihr eine Debitkarte hinterlegen könnt.
Früher war Bargeld noch wichtig, um beispielsweise das obligatorische Trinkgeld zu zahlen. Heutzutage kann selbst das Trinkgeld mit der Kreditkarte oder Debitkarte bezahlt werden. Vereinzelt und vor allem in sehr ländlichen Gebieten kann etwas Bargeld dennoch hilfreich und manchmal auch nötig sein.

Welche Kreditkarten eignen sich am besten für die USA?
Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Das kling plump. Es ist aber wichtig, den Unterschied der verschiedenen Kartentypen zu verstehen, denn nicht jede Karte, die eine Kreditkartenummer und Prüfziffer enthält, ist auch eine echte Kreditkarte.
Was die Anzahl der Akzeptanzstellen angeht, seid Ihr mit Visa und Mastercard Kreditkarten, gefolgt von American Express Kreditkarten, am besten aufgestellt.
Charge Card & Revolving Card: Die beste Akzeptanz und echter Kredit
Echte Kreditkarten sind die beste Wahl für Eure USA-Reise. Ihr erhaltet einen echten Kreditrahmen und könnt somit flexibel größere Beträge bezahlen, selbst wenn Euer Konto zu diesem Zeitpunkt nicht gedeckt ist. In der Regel bekommt Ihr am Monatsende oder Monatsanfang Eure Kreditkartenrechnung und habt dann einige Tage Zeit diese zu begleichen.
Durch den Verfügungsrahmen könnt Ihr problemlos die Kaution für Eure Unterkunft oder Mietwagen hinterlegen.
Revolving Cards, oft einfach Credit Cards genannt, unterscheiden sich von Charge Cards darin, dass Ihr die Möglichkeit der Teilrückzahlung habt. Wenn es also mal ganz knapp wird mit der Rückzahlung bis zum Stichtag, könnt Ihr Eure Rechnung in Raten zurückzahlen. Beachtet aber, dass hierbei hohe Zinsen, oft über 20 Prozent fällig werden.
Ein weiterer Vorteil von echten Kreditkarten können Reiseversicherungen sein. Diese sind nicht immer enthalten, bei den bekanntesten Kreditkarten jedoch, erhaltet Ihr einzelne Versicherungen wie Auslandsreisekrankenversicherung oder Reiseabbruchsversicherung oder sogar komplette Reiseversicherungspakete. Manchmal können diese auch optional dazugebucht werden.
Hier geht es zu unserem Vergleichsartikel über Kreditkarten mit Reiserücktrittsversicherung.
Debitkarte: Direkte Abbuchung vom Konto
Debitkarten unterscheiden sich von echten Kreditkarten darin, dass Ihr keinen Kredit erhaltet und Zahlungen direkt von Eurem Girokonto abgebucht werden. Euer Verfügungsrahmen entspricht Eurem Kontostand, gegebenenfalls zuzüglich Dispokredit.
Grundsätzlich eignen sich Debitkarten für Eure USA-Reise, doch bei Mietwagen-, Hotel- oder Ferienwohnungsbuchungen könnt Ihr mit einer Debitkarte Probleme bekommen. Dieser Aspekt gilt nicht nur für die USA, aber gerade dort solltet Ihr eher auf echte Kreditkarten zurückgreifen.
Hinweis: Oft werden Debitkarten auch missverständlicherweise Debit-Kreditkarten genannt. Das liegt daran, dass diese in der Regel entweder das Visa- oder Mastercardsystem nutzen, Kreditkartenummer und Prüfziffern besitzen.
Was mit Debitkarten grundsätzlich möglich ist:
- Bezahlen im Alltag: Tankstellen, Supermärkte, Gastronomie
- Bargeld abheben: an ATMs (Geldautomaten) normalerweise möglich
- Mietwagenbuchungen unter Bedingungen: Oft muss man einen Nachweis für das Rückflugticket vorlegen und der Betrag wird direkt vom Konto abgebucht anstatt nur geblockt zu werden. Oft nur für kleinere Fahrzeugklassen oder direkt am Flughafen möglich.
Hinweis: Wenn Ihr am Terminal die Wahl zwischen Credit und Debit habt, ist die Chance, dass Eure karte akzeptiert wird höher, wenn Ihr Credit wählt, selbst wenn Ihr eine Debitkarte habt.
Prepaid-Kreditkarte
Prepaid-Kreditkarten könnt Ihr nur dann einsetzen, wenn ihr vorher Geld aufgeladen habt, da diese auf Guthabenbasis funktionieren. Das ist ein Vorteil für alle, die die volle Kostenkontrolle wünschen und kann gerade für Jugendliche interessant sein. In den USA fahrt Ihr damit aber eher schlecht, vor allem auf Reisen. Wie auch mit Debitkarten sind Buchungen von Unterkünften und Mietwagen meistens nicht direkt möglich.
Die besten Kreditkarten für die USA im Vergleich
Ihr fragt Euch, welche Kreditkarte sich für eine USA-Reise eignet? Wir haben Euch unsere Top-Auswahl in zwei Kategorien zusammengestellt: Zum einen zeigen wir Euch, welche Kreditkarten Ihr ohne Jahresgebühr erhaltet, zum anderen geben wir Euch einen Überblick über die besten Premium-Kreditkarten für Eure USA-Reise.
Kreditkarten ohne Jahresgebühr
Premium-Kreditkarten für die USA
Bonusprogramme, Meilensammeln und mehr – das ist mit Premium-Kreditkarten möglich. So könnt Ihr beispielsweise bereits durch die Anreise in die USA Meilen sammeln.

American Express Platinum Card
- Bis zu 85.000 Membership Rewards Punkte
- 150 € jährliches Restaurantguthaben
- 200 € jährliches SIXT ride Guthaben
- 200 € jährliches Online-Reiseguthaben
- umfangreiches Versicherungspaket
- Zutritt zu 1.550 Flughafen-Lounges mit dem Priority Pass
- Bis zu 5 Zusatzkarten
- Kontaktloses Bezahlen, Apple Pay & Google Pay
USA-Reise ohne Kreditkarte – geht das? Einige Tipps
Theoretisch könnt Ihr auch ohne Kreditkarte in die USA reisen. Das ist aber mit einigen Umwegen und Kosten verbunden.
Unsere Tipps:
- Ausreichend Bargeld: Teilweise können Kautionen mit Bargeld hinterlegt werden. Da diese aber sehr hoch sind, braucht ihr auch dementsprechend viel Bargeld. Bedenkt, dass Ihr mit Eurer EC-Karte nicht weit kommen werdet.
- Mietwagen vorab in Deutschland buchen: Bei manchen Anbietern wie Sunny Cars könnt ihr No-Deposit-Pakete buchen. Das heißt Ihr zahlt alles vor Eurer USA-Reise noch in Deutschland
- Im Notfall Debit- oder Prepaidkarte nutzen
Unserer Meinung nach solltet Ihr für eine entspannte USA-Reise mindestens eine echte Kreditkarte in der Tasche haben. Es gibt inzwischen sehr viel kostenlose Kreditkarten, die Ihr auch wieder kündigen könnt, wenn Ihr sie nicht mehr benötigt.

American Express Gold Card
- Bis zu 50.000 Membership Rewards Punkte Startguthaben
- umfangreicher Versicherungsschutz
- 50 € jährliches SIXT Rent Mietwagenguthaben
- 5 € monatliches FREENOW Taxiguthaben
- 20 % Roaming-Guthaben von eSIMfirst
- GHA DISCOVERY – Gold Status – Hotelvorteile
- 80 € jährliches LODENFREY Shoppingguthaben
Fazit
Im Prinzip könnt Ihr Eure USA-Reise ohne Kreditkarte antreten, sofern Ihr etwas Vorarbeit leistet. Es ist aber ratsam, mindestens ein bargeldloses Zahlungsmittel dabeizuhaben.
Hierzu eignen sich sowohl Debitkarten, die das Visa– oder Mastercard–System nutzen, als auch echte Kreditkarten. Ihr könnt die jeweilige Karte auch bei Google oder Apple Pay hinterlegen. Hierfür ist die Akzeptanz in den USA sehr hoch.
Wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt, solltet Ihr eine echte Kreditkarte mit auf Eure USA-Reise nehmen, denn diese eignen sich im Schnitt besser für die Hinterlegung von Kautionen für Unterkünfte und Mietwagen.
Außerdem solltet Ihr auf mögliche Fremdwährungsgebühren oder Abhebegebühren achten und die Konditionen mehrerer Karten vergleichen.
Legt Ihr beispielsweise wert auf Bonusprogramme, dann wird es eher schwieriger, eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr zu finden Grundsätzlich könnt Ihr aber auch mehrere Karten kombinieren. Wenn Ihr sowohl eine echte Kreditkarte als auch eine Debitkarte im Gepäck habt, kann eigentlich fast nichts schiefgehen.
Falls Ihr Euch für weitere Reisekreditkarten interessiert, dann schaut doch mal in den folgenden Vergleichsartikel:







