Seit 27. August steht fest, dass bis 31. Dezember 2020 keine Großveranstaltungen in Deutschland stattfinden dürfen. Ob sich dieses Verbot auch auf die unzähligen Weihnachtsmärkte unseres Landes bezieht, steht derzeit noch nicht fest. Allerdings haben schon jetzt einige Veranstalter bei uns und auch weltweit die Reißleine gezogen und ihre Märkte abgesagt. Erfahrt hier, welche beliebten Weihnachtsmärkte Deutschlands und der Welt in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie für Euch öffnen und welche Märkte leider nicht stattfinden können.

Paar Winter Weihnachtsmarkt

©Roman Samborskyi/Shutterstock.com

Newsticker: Weihnachtsmärkte 2020

23. November – Regensburg: Christkindlmarkt-Zusagen trotz Corona

Trotz Pandemie hat die Stadt Regensburg entschieden, den Adventsmarkt stattfinden zu lassen – in dezentraler Form und mit Maske. Großzügig entzerrt werden die Buden nicht nur am Neupfarrplatz aufgebaut, sondern erstmals auch am Kassiansplatz, Domplatz, in der Thundorfer Straße und vor dem Haus der Bayerischen Geschichte.

Auch im Regensburger Schloss Thurn und Taxis soll der Christkindlmarkt von Fürstin Gloria mit einem Neukonzept stattfinden. Am Freitag hätte bereits der „Romantische Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis“ seine Tore öffnen sollen, jedoch wurde dessen Öffnung aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen auf nach den Teil-Lockdown verschoben. Man habe sich aber an die aktuelle Corona-Lage angepasst und intensiv an Schutz- und Hygienekonzepten gearbeitet, sodass eine offizielle Zusage des Christkindlmarkts erfolgen konnte. Mit räumlicher Entzerrung, Maskenpflicht und Desinfektionsmittel-Spendern wird der Christkindlmarkt ermöglicht.

20. November – Dresden: Striezelmarkt komplett abgesagt

Der berühmte Dresdner Striezelmarkt fällt dieses Jahr Corona zum Opfer. Das Infektionsgeschehen in Dresden und den umliegenden Landkreisen lasse keine andere Entscheidung zu, verkündet Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Die Stadt Dresden hat lange für ihre Weihnachtsmärkte gekämpft und intensiv an den Konzepten gearbeitet, um deren Umsetzung zu ermöglichen – aber am Ende erfolglos. Schweren Herzens müsse nun der Markt endgültig abgesagt werden: „Da keine Lockerungen der Corona-Verordnungen absehbar sind […] haben wir keine realistische Option mehr, den Striezelmarkt durchzuführen,“ teilt der Oberbürgermeister mit. Es werde auch keinen „Striezelmarkt-light“ geben, da das Infektionsgeschehen immer noch viel zu dynamisch sei.

18. November – Bayreuth: Der erste Weihnachtsmarkt in Deutschland hat eröffnet

Als erste Stadt in Deutschland: Mit dem Start des Weihnachtsmarkts in der Bayreuther Fußgängerzone beginnt die Weihnachtssaison dort offiziell. Nachdem die großen Märkte in Bayreuth den Corona-Beschränkungen zum Opfer gefallen sind, hat am Montagnachmittag Oberbürgermeister Thomas Ebersberger den Weihnachtsmarkt „light“ mit zehn Marktbuden und deren Leckereien verteilt in der Fußgängerzone vorgestellt und eröffnet. Der Plan hinter der Aktion: Austeller sollen dort die Möglichkeit haben, zumindest teilweise die Umsatzeinbußen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, wieder einzufahren. Es herrscht dort Maskenpflicht, lediglich zum Verzehr der Speisen dürfen die Masken abgenommen werden. Zudem gilt aber das Take-Away Prinzip bei Essensständen, somit darf Glühwein, Bratwurst und Co. nicht direkt an den Ständen verzehrt werden, um Gruppenbildungen zu verhindern. Ob und wie viele andere Städte dem Beispiel folgen, bleibt abzuwarten. In jedem Fall kommen Besucher so zumindest zum Mitnehmen in den verführerischen Weihnachtsgeschmack von gebrannten Mandeln, Christstollen oder Plätzchen.

17. November – Hamburg: So funktionieren Weihnachtsmärkte trotz Corona an der Elbe

Trotz des anhaltenden Teil-Lockdown soll Hamburg im weihnachtlichen Glanz erstrahlen! Geplant sind, anstatt der klassischen Weihnachtsmärkte, insgesamt 24 Verkaufsstände an verschiedenen Standorten in Hamburgs Innenstadt aufzubauen. Aufgeteilt auf die Petrikirche, den Gänsemarkt sowie Jungfernstieg, Lange Mühren und in der Mönckenberg- sowie Spitalstraße soll der Budenzauber stattfinden – das alles selbstverständlich mit viel Abstand! Auf Glühwein und andere alkoholische Getränke soll verzichtet werden, Speisen können lediglich to-go gekauft werden. Zusätzlich werden die Tannenbäume am Jungfernstieg sowie an der Mönckebergstraße weihnachtlich aufpoliert und im Bezirk Mitte wird ab 26. November die beeindruckende Alstertanne aufgestellt.

15. November – Landshut: Weiterer Drive-in Weihnachtsmarkt in Planung

Auch in Niederbayern behelfen sich einzelne Städte wie Landshut mit kreativen Ideen, um doch noch ein wenig weihnachtliche Stimmung verbreiten zu können. Ein Corona-konformer Drive-in Christkindlmarkt soll eröffnen, mit allem was ein traditioneller Weihnachtsmarkt normalerweise zu bieten hat – nur eben vom eigenen Auto aus. Auch in Düsseldorf hatte man einen Drive-in Weihnachtsmarkt im Stadion geplant, dieser wurde nun aber kurzfristig doch abgesagt. Der Grund: Einige Mitglieder des Produktionsteams wurden positiv auf Corona getestet und man konnte so schnell keinen Ersatz finden.

12. November – NRW: Freizeitpark plant Drive-in Weihnachtsmarkt

Während einer Pandemie muss man schonmal kreativ werden, um weihnachtlichen Trubel mit Schutzverordnungen und Hygieneregeln unter einen Hut zu bekommen. Wieso also nicht einen Drive-in Weihnachtsmarkt veranstalten? Bleibt jeder in seinem Auto sind die Abstandsregeln gewährleistet, während man trotzdem den weihnachtlichen Zauber hautnah erleben kann – dies dachte sich der Freizeitpark „Wunderland Kalkar“ in NRW. Nun verkünden Sprecher des Freizeitparks die Umsetzung dieser Idee: Es soll eine rund 2,5 Kilometer lange Strecke auf dem Freizeitpark-Gelände entstehen, mit Kunstschnee, Buden, einer Krippe und eben allem was einen Weihnachtsmarkt so ausmacht. Die Stadt verspricht eine „wohlwollende Prüfung“ des Konzepts, damit der Drive-in Weihnachtsmarkt um den 10. Dezember eröffnet werden kann.

11. November – NRW macht’s virtuell: Städte setzen auf Online-Weihnachtsmarkt

Nach der Absage des Weihnachtsmarkts in Dortmund und der Unsicherheit bezüglich der Umsetzung des Budenzaubers in Essen, planen die Veranstalter und Händler nun eine etwas andere Alternative – und das online. Anstatt klassisch an den bunt geschmückten Ständen, werden jetzt Christbaumschmuck, Nussknacker und Co. auf der Internetseite der Weihnachtsstadt in Dortmund angeboten. So könnt Ihr Euch zumindest einen Teil des Weihnachtsmarkts direkt nach Hause bestellen. In Essen gibt es bereits einige Weihnachtsmarkt-Gruppen auf Facebook, in welchen die Händler ihre Waren online anbieten. Mit Adventskränzen, selbstgemachtem Schmuck und Holzdeko findet Ihr dort alles, was es normalerweise auf dem Adventsmarkt geben würde.

09. November – BaWü: Weihnachtsmärkte „vollkommen ausgeschlossen“

Nach einer Ansage des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zum Corona-Winter, ist klar, dass es sehr schlecht für die diesjährigen Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg aussieht. Kretschmann verkündet in den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass er Weihnachtsmärkte diesen Winter „leider für vollkommen ausgeschlossen“ hält. Des weiteren appelliert der Minister: „Mit so etwas warten wir bitte, bis wir einen Impfstoff haben und die Bevölkerung auch durchgeimpft ist.“ Ebenso sollen Silvesterpartys höchstens im sehr kleinen Rahmen mit der Familie stattfinden.

08. November – Düsseldorf: Trotz Absage des Weihnachtsmarkts dürfen Stände öffnen

Der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf ist bereits abgesagt, jetzt bietet die Stadt den Schaustellern jedoch eine Alternative: Es soll eine sogenannte Insellösung geben, welche den Aufbau vereinzelter Buden ermöglicht. Diese Insellösung umfasst, dass bis zu fünf Stände mit genügend Abstand an verschiedenen Standorten in der Innenstadt aufgebaut werden dürfen. Diese können ab sofort, unter Berücksichtigung der Feiertage, bis zum 06. Januar geöffnet werden. Für die Stände gilt selbstverständlich die Corona-Schutzverordnung. Damit ist kein Getränkeverkauf, insbesondere Glühwein, und der Verkauf von Speisen lediglich zum Mitnehmen gestattet.

04. November – Leipzig: Endgültige Absage des Weihnachtsmarkts

Der Verwaltungsbezirk der Stadt Leipzig entscheidet, ihren Weihnachtsmarkt in diesem Jahr mit Blick auf die Corona-Verordnung des Freistaates Sachsen abzusagen. Der Oberbürgermeister Burkhard Jung bedauert die Absage sehr, betont jedoch, die „Gesundheit geht vor„. Trotzdem soll es in der Adventszeit nicht ganz trist werden, die Stadt plant weiterhin, die Straßen und Plätze festlich zu schmücken und wenigstens so ein wenig weihnachtliche Stimmung zu verbreiten.

03. November – Dresden: Aufbau des Striezelmarkts trotz Teil-Lockdown

Mit der neuen Corona-Landesverordnung wurden Weihnachtsmärkte im November unmöglich gemacht. Folglich wurde auch dem berühmten Striezelmarkt in Dresden eine Absage für den November erteilt. Nun gibt es jedoch neue Entwicklungen bezüglich der Umsetzung des ältesten Weihnachtsmarkts Deutschlands im Dezember: Es sei gelungen, den Weihnachtszauber mit dem gebotenen Infektionsschutz verantwortungsvoll in Einklang zu bringen, verkündet Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Es werde zusätzlich zum Standort Altmarkt ein zweiter Striezelmarkt am Terrassenufer für notwendige räumliche Entzerrung sorgen. Die Planung des Markts sei zudem eng an das mit dem Gesundheitsamt entwickelte Hygienekonzept geknüpft. „Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität. Steigen die Infektionszahlen, werden wir mit angemessenen Sicherheitsvorkehrungen reagieren“, betont der Oberbürgermeister.

02. November – Erzgebirge: Online über den Weihnachtsmarkt spazieren

Zwischen all den Weihnachtsmarkt-Absagen ist eine Stadt in Sachsen kreativ geworden: Händler und Erzeuger in Seiffen können ihre Produkte auf einem Weihnachtsmarkt im Internet an den Mann bringen. Wie das funktioniert, fragt Ihr euch? Mit einem virtuellen 3D-Weihnachtsmarkt! Besucher können sogar über den weihnachtlich geschmückten Rathausplatz von Seiffen bummeln, Einblick in Seiffener Werkstätten erhalten und selbstverständlich die ganz besonderen regionalen Produkte online einkaufen.

02. November – München: Berühmter Münchner Christkindlmarkt abgesagt

Der Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz sowie alle weiteren Märkte in den Stadtvierteln Münchens werden dieses Jahr nicht stattfinden. Diesen Beschluss trifft der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt München nach der Verkündung des bundesweiten Teil-Lockdowns notgedrungen. „Ich hätte uns allen gewünscht, dass wir dieses so belastende Jahr wenigstens mit dem traditionellen Christkindlmarkt hätten ausklingen lassen können“, verkündet der Oberbürgermeister Dieter Reiter und erklärt des Weiteren, dass Kontaktbeschränkungen jetzt oberste Priorität haben müssen. Man sei jedoch weiter offen für kreative Lösungen, um der Branche diesen Winter noch Umsatzmöglichkeiten zu eröffnen, ergänzt der Zuständige des Christkindlmarkts Clemens Baumgärtner.

31. Oktober – Christmas Garden: Keine Winterwunderländer in diesem Jahr

Nun doch: Die beliebten Winterwunderländer in Berlin, Dresden, Stuttgart, Koblenz, Köln, Münster und Hannover müssen dieses Jahr abgesagt werden. Trotz der Planung eines umfangreichen Hygienekonzepts kann der Christmas Garden mit den neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht stattfinden. Diese Entscheidung sei nicht leicht gefallen, aber werde für richtig gehalten, wie die Veranstalter auf ihrer Facebook-Seite verkünden. Die Sicherheit der Gäste und der Mitarbeiter habe höchste Priorität. Die bereits verkauften Tickets könne man entweder für das Event nächstes Jahr behalten oder zurückerstattet bekommen.

30. Oktober – Öffnungen ermöglichen: Beginn der Adventsmärkte verschieben?

Einige Städte setzen anstatt auf eine sofortige Absage ihrer Märkte auf deren Öffnung zu einem späteren Zeitpunkt. Der Glühgarten Bayreuth wird beispielsweise auf einen späteren Termin verschoben – unter der Voraussetzung, dass die Infektionszahlen wieder sinken. Das Event ist bereits aufgebaut worden und soll auch vorerst stehenbleiben. Auch in Weimar plant man, den Weihnachtsmarkt vom 1. bis 22. Dezember zu öffnen. „Dass eine öffentliche Großveranstaltung unter freiem Himmel pandemiekonform sein kann, haben wir mit dem Zwiebelmarkt bewiesen“, unterstreicht Oberbürgermeister Peter Kleine. In Halle wiederum plant man mit einem kleineren Weihnachtsmarkt, einer „light“ Version sozusagen, wie der Oberbürgermeister Bernd Wiegand ankündigte.

30. Oktober – Weitere Absagen nach neuer Corona-Verordnung: Aus für Dresden & Hannover

Die nächsten Absagen lassen nicht lange auf sich warten: Der Striezelmarkt und alle weiteren Weihnachtsmärkte in Dresden mussten wegen der neuen Corona-Verordnung im November abgesagt werden. Es werde noch Rücksprache mit den Händlern und Anbietern gehalten, um zu sehen, welche weihnachtlichen Geschehen im Dezember noch möglich wären, verkündeten Vertreter der Stadt. Auch der Markt in Kiel fällt den neusten Entwicklungen zum Opfer. In Hannover wird weder der Adventsmarkt noch die geplante Veranstaltung Christmas Garden dieses Jahr stattfinden. Lediglich der Große Garten und der Berggarten bleiben für Besucher zugänglich. Die bisweilen unentschlossenen Vertreter der Stadt Rostock tragen die Entscheidung der Bundesregierung jetzt ebenso mit und sagen den Adventsmarkt ab.

29. November – Rostock: Weihnachtsmarkt lediglich verschoben?

Während immer mehr Absagen großer Weihnachtsmärkte bekannt werden, beschließt Rostock lediglich den Weihnachtsmarkt vorerst zu verschieben. Mit den bundesweiten, verschärften Corona-Regelungen ist klar, dass in den nächsten Wochen die Wahrscheinlichkeit einer Öffnung des Weihnachtsmarkts sinkt. Rostocks Ansatz: Der Markt wird nicht wie geplant am 23. November öffnen, sondern möglicherweise verzögert. In den kommenden Tagen folgen Besprechungen mit der Rostocker Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen.

29. Oktober – Schwarzwald: Lichter gehen aus für Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Obwohl bereits der Vorverkauf für den berühmten Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht läuft, wird der Markt, aufgrund der neuen verschärften Corona-Verordnungen, nun doch abgesagt. Bis zuletzt war die Hoffnung groß, dass der Markt trotzdem stattfinden kann: Man habe intensiv am Sicherheits- und Hygienekonzept gearbeitet und schon viele Buchungen erhalten. Jedoch sei ein Weihnachtsmarkt nicht mehr durchführbar, die Gesundheit und Sicherheit der Menschen habe oberste Priorität, so der Geschäftsführer von Hochschwarzwald Tourismus.

29. Oktober – Lockdown Folgen: Absage in Bremen, Stuttgart & Dortmund

Nach Verkündung der neuen, verschärften Corona Maßnahmen in Deutschland, durch welche alle Veranstaltungen mit Publikumsverkehr im November untersagt werden, trudeln die ersten – und wahrscheinlich auch nicht letzten Absagen – für die Weihnachtsmärkte ein: Nach bisheriger Planung sollte der Bremer Weihnachtsmarkt Ende November eröffnen, dieser wurde jetzt ganz abgesagt. Vertreter der Städte Dortmund und Stuttgart sagen ebenfalls die Weihnachtsmärkte in ihren Städten ab. „Die Entwicklung hat uns jetzt überrollt“, so der Dortmunder Veranstaltungsorganisator Patrick Arens.

Am Boden zerstört sind auch die Veranstalter des beliebten Christmas Garden in der Stuttgarter Wilhelma: Nach wochenlangem Aufbau und intensiver Planung ist dieser ebenfalls auf Eis gelegt.

28. Oktober – Hessen: Weitere Absagen im Land

Nach der Absage des Weihnachtsmarkts in Frankfurt folgen jetzt viele Städte in Hessen dem Beispiel und entscheiden sich ebenso für die Absage ihrer Märkte. Die Absage in Hanau folgt direkt: „Uns ist bewusst, dass die Absage für Schausteller, Beschicker und auch für den Einzelhandel eine sehr schlechte Nachricht ist, aber die Gesundheit der Menschen geht vor“, teilt der Oberbürgermeister Klaus Kaminsky mit. Ebenso gibt die Stadt Limburg bekannt, dass der Limburger Christkindlmarkt abgesagt ist. Auch in Bad Homburg sowie Siegen cancelt man die Märkte. Andererseits planen Städte wie die Landeshauptstadt Wiesbaden, aber auch KasselFulda und Darmstadt bis jetzt noch mit der Möglichkeit eines Corona-konformen Weihnachtsmarkts.

26. Oktober – Nürnberg: Absage für den weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt

Für den Christkindlesmarkt in Nürnberg verkünden die Vertreter der Stadt schweren Herzens das Aus. „Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer. Der Christkindlesmarkt mit seiner großen Tradition gehört zu Nürnberg“, so Oberbürgermeister Marcus König. Lange haben die Verantwortlichen an einem alternativen Konzept gearbeitet, um den weit über Deutschlands Grenzen hinaus beliebten Markt verwirklichen zu können. Nun fällt die Entscheidung dagegen angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen, die sich auf die Inzidenz von 100 zubewegen und derzeit im ganzen Land ansteigen. Als schmerzhaft aber richtig bezeichnet Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder die Absage des Budenzaubers in Nürnberg.

26. Oktober – Wien: Zusage für 18 Weihnachtsmärkte mit 852 Ständen

Ganzen 18 Christkindlmärkten wurde eine Genehmigung der Stadt Wien erteilt – somit müsst Ihr auch dieses Jahr nicht auf die beliebten traditionsreichen Wiener Märkte verzichten! Mit insgesamt 852 Buden finden die Märkte unter ganz speziellen Corona-Sicherheitsmaßnahmen und mit Hygiene-Konzepten statt, ohne zur „Partymeile“ zu werden, wie das Marktamt ausdrücklich betont. Man wolle den Menschen ein Stück „Normalität in der Weihnachtszeit“ anbieten und gleichzeitig den Freizeitkonsum, welcher in den kälteren Monaten meist in geschlossenen Räumen stattfindet, auch ins Freie tragen.

26. Oktober – Erfurt: Nächster Weihnachtsmarkt fällt Corona zum Opfer

Auch Erfurt hatte sich Mitte Oktober noch optimistisch und deutlich für einen Weihnachtsmarkt ausgesprochen. Oberbürgermeister Andreas Bausewein sagte seinerzeit, dass die Leute danach verlangten. Nun, nicht mal zwei Wochen später, ist alles anders: Thüringens Hauptstadt sagt den Weihnachtsmarkt für dieses Jahr ab – das Infektionsgeschehen lasse keine andere Wahl. Dieser Entschluss fiel in einer Krisensitzung der Stadtverwaltung und des Oberbürgermeisters und ist Teil einer neuen Allgemeinverfügung in Erfurt.

26. Oktober Frankfurt am Main: Wegen hoher Corona-Zahlen doch kein Weihnachtsmarkt

Entgegen der bisherigen Zusage für einen Weihnachtsmarkt im September entscheidet sich die Stadt Frankfurt nun doch gegen die Durchführung eines Marktes. Grund dafür sind die angestiegenen Infektionszahlen im Land. Damit findet in Hessens größter Stadt dieses Jahr kein Weihnachtsmarkt statt. Oberbürgermeister Peter Feldmann hofft auf das Verständnis der Bürger, da die getroffenen Maßnahmen dazu dienen sollen, Menschenleben zu schützen.

25. Oktober – Straßburg: Absage des beliebten Weihnachtsmarkts

Die größte Veranstaltung im Advent in Frankreich der Straßburger Weihnachtsmarkt – findet dieses Jahr nicht statt. Das gab die Straßburger Oberbürgermeisterin bekannt. Darüber hinaus hatten Vertreter der Stadt Colmar angekündigt, dass nach einer Absage aus Straßburg, der Adventsmarkt in Colmar ebenfalls nicht stattfinden werde. Grund dafür: Man befürchte, dass die Touristenströme umgeleitet werden könnten.

23. Oktober – Würzburg: So findet der Adventsmarkt trotzdem statt

In Würzburg wird ein alternativer Adventsmarkt geplant. Umgesetzt werden soll er als alkoholfreier Markt, der nicht nur auf dem Marktplatz stattfindet, sondern so konzipiert ist, dass die Besucherströme auch dezentral auf weitere Straßen gelenkt werden. Gastronomische Angebote soll es am Paradeplatz geben, im sogenannten „Würzburger Winterwald“, dort dann sogar mit Glühweinausschank. Dies gab die Stadt nach der letzten Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses bekannt.

23. Oktober – NRW: Aus für Märkte in mehreren Städte – Essen mit Zusage

In NRW haben gleich mehrere Städte ihre Weihnachtsmärkte gekippt. Darunter auch die Landeshauptstadt Düsseldorf. Dem Geschäftsführer von Düsseldorf-Tourismus war es wichtig, dass sich Besucher auf dem Markt wohlfühlen können, was jedoch in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nicht mehr möglich sei. Es solle eine sinnvolle Alternative geplant werden, wie zum Beispiel die in der Stadt verteilten Imbissbuden um ein weihnachtliches Angebot und Dekorationen zu ergänzen. Auch in Duisburg und Herne fallen die Märkte der Corona-Pandemie zum Opfer. Lediglich Essen sagt den Adventsmarkt nicht ab: Es wurde ein umfangreiches Hygienekonzept in Absprache mit der Stadt beschlossen, welches an die aktuelle Lage angepasst ist.

21. Oktober – BaWü: Weitere Absagen nach neuer Corona-Landesverordnung

Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes entscheiden sich immer mehr Städte für eine Absage der Adventsmärkte: Mit dem Ausruf der dritten Pandemiestufe sind in BaWü Veranstaltungen auf 100 Teilnehmer begrenzt. Daraufhin sagen die Stadtverwaltungen in Freiburg und Karlsruhe die großen Weihnachtsmärkte in ihren Innenstädten ab. Lediglich Karlsruhe plant ein Notprogramm mit Buden auf verschiedenen Plätzen in der Stadt. In Ludwigsburg wurde selbst die abgespeckte Version des Marktes im städtischen Krisenstab verworfen. Ein Weihnachtsmarkt sei nicht zu verantworten, „Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung gehen vor“, so der Oberbürgermeister Ludwigsburgs. Auch in Rastatt und Freudenstadt sind die Weihnachtsmärkte abgesagt.

20. Oktober – Leipzig: Ja zum Weihnachtsmarkt – nein zu Glühwein & Bratwurst

Der Weihnachtsmarkt in der Leipziger Innenstadt soll in kleinerem Ausmaß, ohne Umzäunung oder Registrierung stattfinden, das gibt die Stadtverwaltung bekannt. Es werden allerdings keine gastronomischen Buden, wie Glühwein- und Bratwurststände aufgebaut. Die Umsetzung des Marktes richtet sich nach dem Inzidenzwert von 35, wird dieser überschritten, so bleibe eine kurzfristige Absage die letzte Option für die Stadtverwaltung.

19. Oktober – Update aus BaWü: Neue Bewertung unter steigenden Corona-Zahlen

Mit den kritisch steigenden Corona-Fallzahlen haben nun viele Städte in Baden-Württemberg die Notbremse gezogen: Nachdem Esslingen zum Risikogebiet erklärt wurde, hat die Stadt den Weihnachtsmarkt kurzerhand ersatzlos abgesagt. Auch aus Heidelberg gibt es ernüchternde Nachrichten: Der Weihnachtsmarkt in der Altstadt muss ebenfalls aufgrund des gestiegenen Infektionsgeschehens abgesagt werden. Ebenso die Märkte in Freudenstadt, Pfullingen, Biberach und Heilbronn. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, zum Beispiel in Pforzheim: Trotz gestiegener Corona-Zahlen bleibt der Gemeinderat optimistisch und beschließt, die Weihnachtsmärkte mit einer Anpassung des Hygiene-Konzepts stattfinden zu lassen.

18.Oktober – Bayern: Bayerische Minister streiten über Weihnachtsmärkte

Ministerpräsident Söder blickt skeptisch auf die Umsetzung des vorweihnachtlichen Budenzaubers, wenn die stetig steigenden Infektionszahlen im Freistaat unverändert bleiben. Werde die Inzidenz von 50 Corona-Neuinfektionen überschritten, so sei die Wahrscheinlichkeit für die Christkindlmärkte gering, insbesondere für solche in Großstädten. Wirtschaftsminister Aiwanger hält dagegen und erklärt, dass mit entsprechendem Konzept den Freiluft-Events nichts entgegen spreche – genau wie es bisher auch der Fall bei der erfolgreichen Umsetzung der Wochenmärkte war. Es sei auch „für die öffentliche Seele“ und für „die Psyche“ sehr wichtig, dass man versuche die Weihnachtsmärkte zu öffnen.

16. Oktober – Hamburg: Santa Pauli Weihnachtsmarkt mal anders

Der beliebte Santa Pauli Weihnachtsmarkt in Hamburg findet statt – zwar nicht so wie man ihn kennt, aber zumindest in kleinerer Ausführung. Anstelle des Weihnachtsmarkts soll es ab 6. November einen Wintergarten geben: Man wird unter Tannenbäumen und Heizpilzen nicht auf Glühwein verzichten müssen, Livemusik soll es ebenso geben wie genügend Sitzplätze. Natürlich alles Corona-konform mit Abstandseinhaltung sowie Kontaktverfolgung. Für die Umsetzung wird der „Sommer auf St. Pauli“-Ersatz aus diesem Jahr auf dem Großstadtdorfplatz zum Vorbild genommen.

15. Oktober – Saarbrücken: Weihnachtsgarten als Alternative

Der Alt-Saarbrückener Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr nicht in gewohnter Form statt, verkünden Vertreter der Stadt. Stattdessen soll es einen Weihnachtsgarten geben, welcher im Deutsch-Französischen Garten stattfinden wird. Eine vorweihnachtliche Erlebniswelt mit beleuchteten Ständen und kleinem Programm soll entstehen und – mit bereits erarbeitetem Hygiene-Konzept – voraussichtlich an zwei Wochenenden in der Adventszeit stattfinden. In Entwicklung befindet sich noch ein Anmeldeverfahren, um die Kontrolle über die Besucherzahlen zu gewährleisten.

14.Oktober – BaWü: Weihnachtsmärkte auf der Kippe

Mit den steigenden Corona-Fallzahlen im Land hält Ministerpräsident Kretschmann die Adventsmärkte für unvorstellbar, wie er in einer Pressekonferenz mitteilte. „Wenn die Infektionszahlen weiter so ansteigen, dann wird es sehr schwierig, Weihnachtsmärkte zu veranstalten“. Vertreter der Stadt Stuttgart äußern sich ebenfalls und geben bekannt, dass die endgültige Entscheidung, ob während der Corona-Pandemie ein Weihnachtsmarkt stattfinden könne, Anfang November gefällt werde. In einer Blitz-Umfrage des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW) geben viele Kommunen an, die Umsetzung der Weihnachtsmärkte 2020 nicht ermöglichen zu können. Was dieser Wegfall für den Einzelhandel bedeuten könnte, bereitet jedoch Sorge. Der HBW warnt eindringlich vor den Folgen des Wegfalls der Weihnachtsmärkte sowie der verkaufsoffenen Sonntage: „Wenn wir keine Geisterstädte wollen, müssen wir den Handel jetzt, wo es geht, unterstützen.“

13. Oktober – Wiesbaden: Sternschnuppenmarkt wird aufgeteilt

Mit Corona-gerechtem Konzept findet der Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden dieses Jahr auf bis zu vier Marktflächen statt, so der Plan ab Anfang Oktober. Auf jeder Fläche wird ein eigener Markt mit eigenem Namen und teilweise eigenen Regeln geboten: Der „Sternschnuppen-Schlemmer-Markt“ lockt mit gastronomischen Angeboten und der „Sternschnuppen-Familien-Markt“ mit Krippe, Weihnachtsbaum und Kinder-Eisbahn. Zusätzlich wird es noch einen „Sternschnuppen-Kunsthandwerkermarkt“ sowie die hessische Winterstubb mit Riesenrad geben.

12. Oktober – Erfurt: Klare Ansage für weihnachtliche Pläne

Dass der Weihnachtsmarkt – inklusive Glühwein – auch dieses Jahr stattfinden soll, davon ist der Oberbürgermeister Erfurts fest überzeugt. „Es ist kein Weg, alles zu verbieten. Die Leute verlangen danach“, so Andreas Bausewein. Durch die öffentliche Veranstaltung „Altstadtherbst“ habe man wichtige Erkenntnisse für die Durchführung der Weihnachtsmärkte erhalten: Man setze auf Entzerrung und Vermeidung von Menschenmassen.

08. Oktober – Stuttgart: Erster Weihnachtsmarkt plant Öffnung

Es wurde viel diskutiert, ob und wie ein Beisammensein im Advent möglich sei. Bisher war dies im Umkreis Stuttgarts vor allem durch Absagen geprägt: Stuttgart-Vaihingen und Fellbach haben ihre Weihnachtsmärkte gestrichen. Beide wollen kleine Alternativen anbieten, wie vereinzelte Buden an den Adventswochenenden oder im Fall von Fellbach: eine Eisbahn. Nun gibt’s zur Abwechslung frohe vorweihnachtliche Nachrichten aus der Landeshauptstadt: Die Öffnung des Weihnachtsmarkts auf dem Stuttgarter Marienplatz ist geplant – in abgespeckter Form und mit den Krämermärkten als Vorbild.

7. Oktober – Bremen: Test-Event für Weihnachtsmärkte abgebrochen

Ein sehr kurzes Vergnügen war der „Freipaak“ in Bremen: Nach ein paar Tagen der Öffnung muss der Freimarkt wegen rasant gestiegener Corona-Fallzahlen direkt wieder schließen. Das Event galt als Generalprobe für die Weihnachtsmärkte in Bremen.

03. Oktober – Hamburg: Glühwein trinken nur im Sitzen

„Glühwein an der frischen Luft, mit Abstand und ohne Gedränge, steht aus aktueller Sicht nichts entgegen,“ verkündet die Hamburger Sozialsenatorin Leonhard und gibt bekannt, dass Weihnachtsmärkte im Freien in der Hansestadt genehmigt werden – unter der Voraussetzung eines anerkannten Hygienekonzepts. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass der Ausschank von Alkohol nur in abgetrennten Bereichen und lediglich an Sitzplätzen zulässig ist. Diese Auflagen können sich aber auch noch nach Genehmigung der Märkte verschärfen, wenn die Lage es notwendig macht.

01. Oktober – NRW: „Spezial-Märkte“ & verkaufsoffene Sonntage in der Adventszeit

In ganz Nordrhein-Westfalen sind Weihnachtsmärkte unter Auflage erlaubt, so der Beschluss des Gesundheitsministeriums. Es wurde aber betont, dass die Weihnachtsmärkte keine Veranstaltungen seien, sondern „Spezial-Märkte“, für die bestimmte Regeln gelten. Zu den Voraussetzungen zählen eine Zugangssteuerung, ein Hygienekonzept und eine Kontaktverfolgung an Stehtischen. Es soll kein generelles Alkoholverbot herrschen. Um das Gedränge an Adventssamstagen zu entzerren, dürfen die Geschäfte sonntags von 13 bis 18 Uhr öffnen – dies sei eine einmalige Maßnahme in der Corona-Pandemie.

01. Oktober – Baden-Württemberg: Weihnachtsmärkte in Hand der Kommunen

Auch die Landesregierung in BaWü überträgt den einzelnen Kommunen lokal die Entscheidungsbefugnis über die Weihnachtsmärkte, solange es die Infektionslage erlaubt. Es werden lediglich Empfehlungen, wie zum Beispiel ein Ausschankverbot von Alkohol, ausgesprochen.

30. September – Sachsen: Grünes Licht für die Weihnachtsmärkte – ohne einheitliche Corona-Regeln

Die Weihnachtsmärkte sollen grundsätzlich stattfinden können, wenn die Infektionszahlen auf moderatem Level bleiben, so Vertreter des Freistaats. Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen wird auf einheitliche Corona-Auflagen verzichtet: Konkrete Maßnahmen sollen von den Städten und deren Gesundheitsämtern selbst festgelegt werden. Zudem können die Märkte bis einschließlich 6. Januar geöffnet bleiben.

29. September – Thüringen: Weihnachtsmärkte im Testlauf

Momentan wird mit dem Erfurter Oktoberfest getestet, ob Weihnachtsmärkte in diesem Rahmen möglich sind, so der Oberbürgermeister Erfurts. Bleiben die Corona-Fallzahlen trotz des Events im Rahmen, stehen die Chancen gut, dass der Weihnachtsmarkt ebenfalls am Domplatz in Erfurt stattfinden kann. Zudem steht bereits fest, dass Alkohol nur bis 21 Uhr ausgeschenkt werden soll.

28. September – Heidelberg: Per Einbahnstraße über den Weihnachtsmarkt

Die Stadt verkündet, dass sich der diesjährige Weihnachtsmarkt auf verschiedene abgezäunte Plätze in der Innenstadt verteilen wird. Zum Schutz der Besucher sollen die Gästeströme mit einer Einbahnregelung gelenkt werden. Hinzu kommt, dass im Gastrobereich auf Tische und Bänke verzichtet werden soll, um das Ansammeln von Menschengruppen zu vermeiden.

25. September – Pforzheim: Weihnachtsmarkt ohne Alkoholverbot?

Vertreter der Stadt Pforzheim wollen prinzipiell einen Weihnachtsmarkt ermöglichen und sprechen sich gegen ein Verbot von Alkohol auf den Märkten aus. Ein „kontrollierbarer Ausschank von Alkohol“ sei vorstellbar, denn ein „gemeinsames Beisammensein bei einer Tasse heißem Glühwein gehört zum Weihnachtsmarkt dazu,“ so der Oberbürgermeister Pforzheims. Die Entscheidung über Durchführung von Weihnachtsmärkten und Alkoholausschank solle jeden Städten und Gemeinden selbst überlassen werden und müsse nicht zentral von der Landesregierung geregelt werden.

23. September – Schwarzwald: Die Ravennaschlucht im weihnachtlichen Glanz

Die Veranstalter verkünden, dass der bekannte Weihnachtsmarkt im Hochschwarzwald auch dieses Jahr stattfinden wird. Dabei wurde auf das bereits konkret ausgearbeitete Hygiene-Konzept hingewiesen: Es wird eine maximale Besucherkapazität geben und zudem nur einen Online-Ticketverkauf mit zugewiesenen Timeslots – dabei alles immer angepasst an die aktuelle Corona-Lage und die damit verbundenen Auflagen.

23. September – Niedersachsen: Planen für die Weihnachtsmärkte

Tolle vorweihnachtliche Meldung! Vertreter des Wirtschafts- und Sozialministeriums geben bekannt, dass die Weihnachtsmärkte ab jetzt geplant werden können. Dies natürlich ohne eng gedrängte Massen und mit Blick auf das Infektionsgeschehen. Man arbeitet noch am Rahmen-Hygienekonzept, jedoch ist schon bekannt, dass der Alkoholkonsum spätestens ab 22 Uhr eingeschränkt werden soll.

22. September – Chemnitz: Anmelden für den Weihnachtsmarkt?

Der Weihnachtsmarkt in Chemnitz findet statt, so die Stadtverwaltung, jedoch mit besonderen Auflagen: Eine Anmeldung per App oder vor Ort ist vorgesehen sowie der Ausschank von Glühwein so ganz „ohne Schuss“. Zudem wird das weihnachtliche Treiben auf fünf abgegrenzte Areale in der Innenstadt gelegt und die beliebte Bergparade wird dieses Jahr nicht stattfinden.

21. September – Mainz: Der Weihnachtsmarkt findet statt – trotz Corona

Die Stadt gab bekannt, dass unter Befolgung der Corona-Auflagen des Landes und unter Beachtung des Infektionsgeschehens dem Weihnachtsmarkt nichts im Wege steht. Er soll lediglich entzerrt werden. „Im Moment ist vom Kupferberg bis zum Rheinufer noch alles denkbar,“ so die Mainzer Wirtschaftsdezernentin über die mögliche Location.

18. September – Kiel: Weihnachtsmarkt findet statt

Oh du Fröhliche! Die Verantwortlichen der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins gaben bekannt, dass alle Weihnachtsmärkte in Kiel stattfinden sollen – natürlich mit Hygieneregelungen und unter Beachtung der Corona-Vorgaben des Bundeslandes. Die Stadt geht allerdings von einer geringeren Zahl an Ständen aus als in den Vorjahren und verzichtet auf den berühmten Weihnachtswichtel, der sonst immer mit seiner Kogge über den Rathausplatz geschwebt ist. Wie es um den Alkoholausschank steht, wird noch diskutiert.

14. September – Rheinland-Pfalz: Weihnachtsstadt statt Weihnachtsmarkt?

In Rheinland-Pfalz werden mit neuer Corona-Verordnung viele Regelungen gelockert. Die Regierung des Bundeslandes hat vorige Woche verkündet, dass Weihnachtsmärkte erlaubt sein sollen – jedoch in einer etwas anderen Form. Dabei wurden erste Ideen genannt, wie den Markt auf  einem abgegrenzten Areal stattfinden zu lassen oder aber die Umsetzung einer „Weihnachtsstadt“, bei der Buden großräumig in der Stadt verteilt werden.

13. September – Frankfurt am Main: Frohe Nachrichten aus dem Hessenland

Frankfurt setzt auf vorweihnachtlichen Budenzauber trotz Corona. Die Stadt Frankfurt teilte mit, dass der Weihnachtsmarkt stattfinden solle, wenn es das Infektionsgeschehen zulasse. Genauere Details müssen noch geklärt werden, jedoch werden zusätzliche Flächen zur Entzerrung benötigt.

07. September – Berlin: Gute Nachrichten für alle Christmas Garden Fans!

Die beliebten Winterwunderländer öffnen nach jetzigem Stand auch in diesem Jahr ihre Tore! Allen voran natürlich der Christmas Garden in Berlin, für den Ihr Euch direkt bei unserem Partner getyourguide günstige Tickets sichern könnt. Auch in Dresden, Hannover, Koblenz, Köln, Münster und Stuttgart warten wieder spektakuläre Lichtinstallationen im Christmas Garden auf Euch! Mehr Infos zu den Veranstaltungen und preiswerte Tickets bekommt Ihr in meinem Artikel mit Christmas Garden Gutscheinen.

04. September: Weihnachtsmärkte in diesem Jahr möglicherweise nicht so überlaufen?

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet eine Schließung von Weihnachtsmärkten und das ermöglicht den Weihnachtsmarkt-Liebhabern unter Euch möglicherweise entspanntere Besuche auf den 2020 stattfindenden Märkten. Aus einer repräsentativen Umfrage von Infratest Dimap für den ARD-Deutschlandtrend geht hervor, dass sich 64 Prozent der Befragten für die Unterstützung bei möglichen Absagen aussprechen. Wie sich das auf die tatsächlichen Besucherzahlen auswirkt und ob Ihr ohne große Warteschlangen über die Märkte schlendern könnt, bleibt abzuwarten.

02. September – Mecklenburg-Vorpommern: Grünes Licht für Weihnachtsmärkte

Die Regierung dort hat entschieden und verkündet, dass Herbst-, Weihnachts- und andere Märkte grundsätzlich wieder stattfinden dürfen. Und zwar ab 1. Oktober 2020. Bedingung ist, dass die Infektionszahlen im Land dies zulassen. Außerdem muss ein für den Ort passendes Hygiene- und Schutzkonzept vorliegen, so dass der Weihnachtsmarkt sicher durchgeführt werden kann. Das Konzept muss dann vom zuständigen Gesundheitsamt genehmigt werden. Grundsätzlich gilt auf dem Veranstaltungsgelände Maskenpflicht. Es sollen aber Ausnahmen in Bezug auf die individuellen Weihnachtsmarkt Konzepte möglich sein.

31. August Köln: Das Aus für die Weihnachtsmärkte

Die Weihnachtsmärkte in der Kölner Altstadt und am Kölner Dom werden dieses Jahr nicht stattfinden. Die Veranstalter teilten mit, dass die Infektionsgefahr vor allem bei der An- und Abreise sowie in den Warteschlangen einfach zu groß sei. Damit in der Rheinmetropole dennoch Weihnachtsstimmung aufkommt, soll die Innenstadt trotz der Absage der Märkte festlich geschmückt werden und so die Besucher zum Weihnachtsshopping in die Einkaufsstraßen locken. Welche Weihnachtsmärkte 2020 in Deutschland trotz Corona derzeit stattfinden sollen und für Euch als Alternative dienen können, habe ich weiter unten für Euch zusammengefasst.

27. August: Verbot von Großveranstaltungen in Deutschland bis Ende Dezember

Wie heute verkündet wurde, sind Großveranstaltungen in Deutschland – dazu zählen zum Beispiel Volksfeste – bis zum 31. Dezember 2020 verboten. Die Definition von Großveranstaltungen ist allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Demnach steht auch noch nicht fest, was dieses Verbot von Großveranstaltungen für unsere geliebten Weihnachtsmärkte in Deutschland bedeutet.

Weihnachten Lichter

©Ekaterina Pokrovsky/Shutterstock.com

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Welche Weihnachtsmärkte finden 2020 statt?

In ganz Deutschland finden jährlich viele beliebte Weihnachtsmärkte statt, die Millionen Besucher aus nah und fern anziehen. Doch welche Weihnachtsmärkte haben dieses Jahr trotz Corona geöffnet und in welchen Städten müsst Ihr Euch voraussichtlich bis nächstes Jahr gedulden, um die wunderbare Weihnachtsstimmung mit Glühwein und gebrannten Mandeln zu genießen? Ich habe mich für Euch umgehört und hier eine Übersicht über die geplanten Öffnungszeiten der beliebtesten Weihnachtsmärkte in Deutschland zusammengetragen. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt Ihr natürlich hier davon. Die Übersicht wird fortlaufend erweitert und bei Bedarf angepasst.

Hamburg

  • Jungfernstieg: Öffnung geplant
  • Rathausmarkt: Öffnung geplant
  • Spitaler Straße: Öffnung geplant
  • Santa Pauli: Alternative geplant
  • Winter Pride: Öffnung verschoben
  • Wandsbeker Winterzauber: abgesagt
  • Apostelkirche: abgesagt
  • Winterdom: abgesagt

Berlin

  • Breitscheidplatz: 2.12 – 10.01
  • Alexanderplatz: 1.12 – 03.01
  • Roten Rathaus: 1.12 – 03.01
  • Potsdamer Platz: Öffnung verschoben
  • Unter den Linden: Öffnung geplant
  • Friedrichshain: Öffnung verschoben
  • Gendarmenmarkt: abgesagt
  • Schloss Charlottenburg: abgesagt
  • Prenzlauer Berg: abgesagt
  • Spandau: abgesagt

Nürnberg

  • abgesagt

Dortmund

  • abgesagt

Dresden

  • abgesagt

Düsseldorf

  • abgesagt: Alternative geplant

Köln

  • Veedelsadvent: Öffnung geplant
  • Hafen-Weihnachtsmarkt: 01.12 – 23.12
  • Stadtgarten: Öffnung geplant
  • Rudolfplatz: Öffnung geplant
  • Winterzauber Eigelstein: abgesagt
  • Kölner Dom: abgesagt
  • Altstadt: abgesagt
  • Neumarkt: abgesagt

München

  • abgesagt

Frankfurt

  • abgesagt

Stuttgart

  • abgesagt

Weitere Weihnachtsmärkte in Deutschland 2020

  • Aachen: abgesagt
  • Augsburg: abgesagt
  • Bayreuth: eröffnet am 16.11 
  • Bielefeld: abgesagt
  • Braunschweig: abgesagt
  • Bremerhaven: abgesagt
  • Bochum: abgesagt
  • Bonn: abgesagt
  • Chemnitz: abgesagt
  • Cottbus: abgesagt
  • Darmstadt: abgesagt
  • Duisburg: abgesagt
  • Esslingen: abgesagt
  • Essen: Öffnung verschoben
  • Flensburg: abgesagt
  • Fulda: abgesagt
  • Gießen: abgesagt
  • Hagen: abgesagt
  • Halle: abgesagt
  • Hanau: abgesagt
  • Hannover: abgesagt
  • Ingolstadt: abgesagt
  • Koblenz: abgesagt
  • Konstanz: abgesagt
  • Krefeld: abgesagt
  • Leipzig: abgesagt
  • Leverkusen: abgesagt
  • Lübeck: abgesagt
  • Lüneburg: Öffnung geplant
  • Magdeburg: abgesagt
  • Mainz: abgesagt
  • Mannheim: Öffnung geplant
  • Münster: abgesagt
  • Oberhausen: Alternative geplant
  • Oldenburg: Alternative geplant
  • Osnabrück: abgesagt
  • Paderborn: abgesagt
  • Pforzheim: abgesagt
  • Regensburg: Öffnung geplant
  • Rosenheim: abgesagt
  • Rostock: abgesagt
  • Passau: abgesagt
  • Potsdam: abgesagt
  • Schwerin: abgesagt
  • Siegen: abgesagt
  • Spandau: abgesagt
  • Trier: abgesagt
  • Ulm: abgesagt
  • Weimar: abgesagt
  • Wernigerode: abgesagt
  • Wolfsburg: abgesagt
  • Würzburg: Alternative geplant
  • Zwickau: abgesagt

Weihnachtsmärkte in den Bundesländern: Diese Beschlüsse gelten

Wenn man die beliebtesten Weihnachtsmärkte in Deutschland besuchen will, muss man dieses Jahr genauer hinsehen: Jedes Bundesland hat individuelle Regeln für die Umsetzung von Weihnachtsmärkten aufgestellt. Damit Ihr einen kleinen Überblick bekommt, habe ich die aktuellen Beschlüsse der Bundesländern hinsichtlich ihrer Weihnachtsmärkte zusammengetragen. Die folgende Tabelle zeigt, in welchen Bundesländern und mit welchen Regelungen die Weihnachtsmärkte 2020 stattfinden sollen.

Achtung: Ab dem 2. November gelten in Deutschland allgemeine bundessweite Kontakbeschränkungen und Corona-Sicherheitsmaßnahmen – diese zunächst für die nächsten 4 Wochen. Welche Bestimmungen für diesen Zeitraum in den einzelnen Bundesländern – aber auch danach – gelten, bleibt abzuwarten.

Bundesland Beschlüsse und Regelungen
Baden-Württemberg Kommunen entscheiden selbst über die Realisierbarkeit der Weihnachtsmärkte; Ausschankverbot von Alkohol als Empfehlung; aktuelle Teilnehmerbegrenzung bei Veranstaltungen liegt bei 100; bereits viele Absagen
Bayern durchdachte Konzepte mit Maskenpflicht, vorgeschriebenen Laufwegen & reduziertem Alkoholkonsum; viele kleine Märkte bereits abgesagt
Berlin Entsprechende Schutz- & Hygienekonzepte erlauben bis zu 5.000 Besucher bei Veranstaltungen im Freien
Brandenburg Derzeit Erarbeitung von Konzepten; einige Adventsmärkte nur an einem oder mehreren Adventswochenenden; weniger Buden in abgegrenzten Bereichen; bereits viele Absagen
Bremen „Freipaak“ Event im Oktober gilt als Testlauf; derzeit Erarbeitung von Hygienekonzepten, Planung noch nicht abgeschlossen; Verzicht auf Glühwein steht fest
Hamburg Weihnachtsmärkte nur mit anerkanntem Hygienekonzept; Alkoholausschank an abgegrenzten Sitzplätzen; Kontaktverfolgung
Hessen Großstädte planen Weihnachtsmärkte, viele Absagen in kleineren Kommunen & in Frankfurt am Main; Zugangssteuerung, Abstandsregeln, Kontaktverfolgung, Maskenpflicht & Essensverzehr in abgegrenzten Bereichen
Mecklenburg-Vorpommern Adventsmärkte mit sinnvollem Schutzkonzept und bei stabilem Infektionsgeschehen zugelassen; Märkte sollen kleiner ausfallen; bei einer  7-Tage-Inzidenz von über 50 werden Märkte laut Landesverordnung geschlossen;
Niedersachsen Kommunen entscheiden vor Ort über Durchführung der Märkte; bereits viele Absagen; Einschränkung von Alkoholausschank; Rahmenhygienekonzept wird erarbeitet
Nordrhein-Westfalen Landesweite Regelung: Märkte nur mit Infektionsschutz- und Hygienekonzept, Zugangssteuerung & Kontaktverfolgung; mancherorts verkaufsoffene Sonntage in Adventszeit
Rheinland-Pfalz Weihnachtsmärkte werden auf größere Plätze ausgeweitet; Errichtung einer „Weihnachtsstadt“; alternativ abgegrenzte Bereiche
Saarland Entscheidung über Öffnung der Weihnachtsmärkte steht noch aus; in manchen Städten bereits Erarbeitung von Alternativen
Sachsen Entscheidung liegt bei Städten; keine einheitlichen Corona-Regelungen, lediglich Empfehlungen der Regierung; selbst Maskenpflicht nicht zwingend erforderlich
Sachsen-Anhalt Ministerpräsident sprach sich früh für Weihnachtsmärkte aus; manche Adventsmärkte öffnen bereits vier Tage früher als üblich; räumliche Ausweitung der Märkte
Schleswig-Holstein Derzeit noch kein konkreter Beschluss; Weihnachtsmärkte fallen unter die Corona-Regeln für Veranstaltungen;
Thüringen Erfurter Oktoberfest als Generalprobe für Weihnachtsmärkte: Greifen dort die Corona-Maßnahmen, werden diese für Weihnachtsmärkte übernommen; Glühweinausschank erlaubt; Absage in der Hauptstadt
Stand: 29.10.2020

Christmas Garden 2020

Nicht nur die Weihnachtsmärkte in den deutschen Städten ziehen jedes Jahr zur Weihnachtszeit unzählige Besucher aus nah und fern an. Auf der Suche nach ganz besonderer Weihnachtsstimmung stehen bei vielen auch die Christmas Garden Veranstaltungen in unserem Land ganz oben auf der Highlight-Liste. Freut Euch alljährlich auf spektakuläre Licht-Installationen in zum Beispiel Berlin, Dresden, Hannover, Koblenz, Köln und Münster und damit auf echte Winterwunderländer, die Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet!

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gab es neuste Entwicklungen bezüglich der Christmas Garden: Leider wurden alle Winterwunderländer für dieses Jahr abgesagt. Wenn Ihr bereits ein Ticket gebucht habt, könnt Ihr für dieses selbstverständlich Euer Geld zurück erstattet bekommen. Die Veranstalter bieten aber noch eine andere Möglichkeit: Die Tickets behalten ihre Gültigkeit auch für das nächste Jahr bei. Wenn Ihr dann mit diesen Tickets 2021 die Christmas Garden besucht, bekommt Ihr sogar ein leckeres Getränk kostenlos dazu.

Um beim Besuch von einem Christmas Garden in Deutschland in Zukunft Geld zu sparen, habe ich Gutscheine für die verschiedenen Städte ausfindig gemacht, klickt Euch dafür einfach durch meinen separaten Artikel:

Christmas Garden Gutscheine

So könnten die Weihnachtsmärkte stattfinden

Sollten die Weihnachtsmärkte wie derzeit geplant stattfinden können, müsst Ihr Euch natürlich auf besondere Hygienemaßnahmen und -konzepte einstellen. Welche Ideen es gibt und wie ein Corona-konformer Weihnachtsmarkt aussehen könnte, erfahrt Ihr im Folgenden.

Sicher ist: Dichtes Gedränge wird es dieses Jahr auf den Weihnachtsmärkten in der Republik nicht geben – deshalb planen viele Veranstalter, die Weihnachtsmarkt-Buden mit größeren Abständen zueinander aufzustellen, um den nötigen Sicherheitsabstand gewährleisten zu können. Alternativ gibt es Ideen, den Budenzauber in abgegrenzten, eingezäunten Arealen mit begrenzter Besucherzahl, oder mithilfe großflächiger Verteilung der Buden auf die ganze Stadt, stattfinden zu lassen, um so die Menschenmassen auf einen größeren Raum zu verteilen. Weitere Vorschläge sind Einlasskontrollen, ein Online-Ticketverkauf und Maskenpflicht sowie „Einbahnstraßen“ über die Märkte, damit es nur eine Laufrichtung für die Besucher gibt. Außerdem ist denkbar, dass Speisen und Getränke nicht mehr direkt an den Buden verzehrt werden können, sondern zum Mitnehmen angeboten werden. Es steht auch ein Verbot bzw. eine zeitliche Begrenzung für den Ausschank von Alkohol zur Debatte, denn so soll das Einhalten der Corona-Regeln sichergestellt werden. Am allerwichtigsten wird jedoch sein, dass die Besucher selbst Verantwortung übernehmen, um die Verbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verhindern!

In Dortmund ging man mit gutem Beispiel voran und entwickelte eine App speziell für den Weihnachtsmarkt: Diese App sollte bei der Datenerfassung der Besucher helfen sowie die Auslastungen in dem abgegrenzten Gastronomie-Bereich einsehbar machen. Besucher sollten mit Hilfe der App sehen können, wo sich Menschenmassen aufhalten, zugleich sollten damit die Besucherzahlen erfasst und der allgemeine Zugang zum Gelände geregelt werden. Trotz dieser kreativen Idee wurde der Weihnachtsmarkt mit Beginn der neuen Corona-Verordnung im November komplett abgesagt.

 

Corona: Fragen & Antworten

Beliebte Weihnachtsmärkte weltweit

Nicht nur Deutschland ist bekannt für tolle und ausgefallene Weihnachtsmärkte in der Adventszeit, auch unsere Nachbarländer glänzen mit ganz besonderem weihnachtlichen Flair und zauberhaften Adventsmärkten. Ein Besuch lohnt sich also definitiv, wenn sich die Städte in richtige Weihnachtsparadiese verwandeln. Im Folgenden habe ich für Euch einige der schönsten Weihnachtsmärkte Europas und der Welt inklusive aktuellen Informationen darüber, ob man sich trotz Corona auf die Adventsmärkte freuen kann, herausgesucht. Natürlich wird die Übersicht fortlaufend erweitert und bei Bedarf aktualisiert.

  • Wien: Offizielle Zusage 
    • Christkindlmarkt am Rathausplatz: Öffnung verschoben
    • Altwiener Christkindlmarkt: Öffnung verschoben
    • Weihnachtsmarkt Am Hof: Öffnung verschoben
  • Prag: 28.11. – 06.01
    • Ausnahme: Altstadt abgesagt
  • Kopenhagen:
    • Tivoli Gardens: 13.11 – 03.01
    • Højbro Plads: abgesagt
    • Kongens Nytorv: abgesagt
    • Freistadt Christiana Grå Hal: abgesagt
  • London: Öffnungen geplant
    • Southbank Winter Market: 05.11 – 27.12 
    • Christmas at Kew: 18.11 – 03.01
    • Ausnahme: Hyde Parks Winter Wonderland, Winterville Christmas market: abgesagt
  • New York:
    • Union Square Holiday Market, Columbus Circle Holiday Market abgesagt
    • Bryant Park: 30.10 – 07.03
  • Budapest: abgesagt
  • Straßburg: abgesagt
  • Colmar: abgesagt
  • Salzburg: abgesagt
  • Brüssel: abgesagt

Hinweis: Hinsichtlich der anhaltenden Corona-Pandemie kann es zu Einschränkungen bei Euren Reisen kommen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, in welche Länder Ihr während der Adventszeit problemlos reisen könnt, habe ich einen Artikel über die aktuellen Risikogebiete und ausgesprochenen Reisewarnungen erstellt, der fortlaufend aktualisiert wird.

Zur Risikogebiet-Übersicht

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