Meine Sri Lanka Tipps nehmen Euch auf eine Reise durch ein Land mit atemberaubenden Küstenlandschaften! Das Fernweh packte mich. Also entschied ich mich kurzfristig für eine Backpacking-Reise nach Sri Lanka im Indischen Ozean. 3 Wochen hatte ich Zeit die wundervollen Seiten des Landes kennenzulernen und in die singhalesische Kultur einzutauchen. Davon möchte ich Euch berichten und Euch viele hilfreiche Sri Lanka Tipps mit auf den Weg geben.

Sri Lanka Tipps für eine unvergessliche Rucksackreise

Sri Lanka Tipps

Eisenbahnfahrt mitten durch die Teeplantagen // ©melis/Shutterstock.com

The „real“ Bob Marley

Sri Lanka Sigiriya Berg

Ausblick vom Pidurangala Rock //©SylvainB/Shutterstock.com

Meine Reise startete in Colombo. Ich empfehle Euch: Haltet Euch nicht besonders lang in der Hauptstadt auf, denn außer massenhaften Verkehr und einigen Bruchbuden hat die Stadt nicht besonders viel zu bieten. Ich saß schon am nächsten Tag im lokalen „Fernbus“ Richtung Dambulla. In dem idyllischen kleinen Ort kann man bekannte Höhlentempel, wie den Golden Temple of Dambulla, der zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde, besichtigen. Dort finden sich zahlreiche Malereien und Buddha-Statuen.

Achtet bei allen Tempelbesuchen unbedingt darauf, dass Eure Schultern und Knie bedeckt sind! Die Buddhisten und Hinduisten legen großen Wert auf ihre Kleiderordnung. Außerdem solltet Ihr einen Ausflug zum Sigiriya-Felsen nicht auslassen. Um den hohen Eintrittspreis des Sigiriya-Felsens zu umgehen, empfehle ich Euch stattdessen den nahe gelegenen Pidurangala Rock zu erklimmen. Der Aufstieg ist deutlich abenteuerlustiger und die Aussicht auf den kastenförmigen Sigiriya-Felsen unbezahlbar! Besonders empfehlenswert in Dambulla ist das RELAX Guesthouse. Der Eigentümer – auch genannt der Bob Marley Sri Lankas – mit seinen Dreadlocks und seinem Tuk-Tuk in Bob-Marley-Design, ist ein unglaublich freundlicher und relaxter Gastgeber.

Mit der Eisenbahn über die Berge Sri Lankas

Weiter ging die Reise mit dem Bus nach Kandy. Dank des berühmten (und meiner Meinung nach völlig überbewerteten) Zahntempels tummeln sich hier zahlreiche Touristenströme. Von Kandy bis Ella gibt es eine Zugstrecke – ja man kann schon fast von einer Eisenbahn reden – hoch über der Pracht des Landes. Bloß nicht einschlafen, denn die Zugfahrt verspricht wunderschöne Berglandschaften, saftige Teeplantagen und das ein oder andere winkende Kind. Das Beste ist: Züge und Busse kosten nicht mehr als zwei Euro. Auf der Strecke hat man die Möglichkeit an verschiedenen Orten auszusteigen.

Ich stoppte erstmals in Hatton, um einen der höchsten Berge Sri Lankas zu besteigen: den Adams Peak. Der Aufstieg ist mehr als mühsam, doch man wird mit einer unbeschreiblichen Aussicht belohnt. Nächster Halt: Nuwara Eliya. Der Ort diente einst als Erholungsort für britische Kolonialbeamte und hebt sich durch seine Golfplätze und Pferderennstrecken, ganz im Stil der Briten, vom Rest des Landes ab. Einen Ausflug zum Horton Planes Nationalpark kann ich Euch dabei nur ans Herz legen. Ebenfalls reizvoll ist der verwinkelte Ort Ella, der sich im Hochland von Sri Lanka inmitten von Teeplantagen und Bergen befindet. Ein perfekter Ort zum Wandern!

Endlich ins Warme

Sri Lanka Tipps

Elefanten in der freien Wildbahn // © Galyna Andrushko/Shutterstock.com

Das tropische Land Sri Lanka verfügt über zwei Monsune, die Westen und Osten klimatisch voneinander trennen. So ist von Dezember bis März an der West- und Südküste und von Mai bis September an der Ostküste Hauptsaison. Ich reiste im Juli, also machte ich mich nach den kalten Tagen im Hochland auf nach Arugambay – dem Surfspot an der Ostküste. Der Ort besteht aus nur einer von Surfern belebten Straße und einem wunderschönen Strand zum Entspannen. Falls Ihr noch nie auf einem Surfbrett standet, bietet sich hier eine super Gelegenheit einen Einsteigerkurs zu machen. Aber auch für Fortgeschrittene und Profis bietet die Küste ebenfalls fabelhafte Spots.

Neben dem Surfen könnt Ihr Euch auch an jeder Ecke einen Roller mieten und die Panorama Road Richtung Kumana National Park entlangfahren. Wenn Ihr Glück habt seht ihr Krokodile und Elefanten in freier Wildbahn. Eine gute Wahl ist das Flymoon Hostel, das von zwei sehr herzlichen Brüdern betrieben wird, die einen hohen Wert auf die Wünsche ihrer Gäste legen. Wenn Ihr Lust auf ein traditionelles Bamboo-Tattoo habt, kann ich Euch das kleine Garagen-Studio A-Bay Mr Tattoo nördlich der Panorama Road empfehlen. Der Tattoowierer Franco ist ein total entspannter Typ, der wirklich etwas von seinem Handwerk versteht.

Die Südküste Sri Lankas entlang

Entdeckt hier meine Sri Lanka Tipps für die Südküste des Landes. An der Südküste entlang ging es dann wieder teils mit dem Bus, teils mit der Eisenbahn zurück nach Colombo. Zug, Bus und Tuk-Tuks sind die wichtigsten Verkehrsmittel in Sri Lanka. Aufgrund der Nebensaison war in den beliebten Touristenorten, wie Tangalle, Matara, Mirissa, Galle und Hikkaduwa nicht viel los – in der Hauptsaison hingegen tummeln sich viele Touristen in diesen Orten. In Tangalle fand ich dennoch eine kleine Goldgrube: die Rocky Point Beach Bungalows. Die süßen Bungalows reihen sich in einem prachtvoll angelegten Garten, der hinunter an einen kleinen idyllischen Privatstrand führt.

Auch Galle ist definitiv ein Halt wert. Die von Holländern errichtete Festung und die Altstadt gleichen schon fast einer europäischen Stadt und sind heute ebenfalls Weltkulturerbe. Außerdem kann man dort die „berühmten“ Stelzenfischer beobachten, die aber leider nur noch als kommerzielle Touristenattraktion dienen. Mit der Eisenbahn wieder nördlich in Richtung Colombo trifft man auf den kleinen Ort Hikkaduwa, der sich in der Hauptsaison zu DEM Surfspot schlechthin verwandelt. Ebenfalls beeindruckend ist das kostenlose Community Tsunami Museum mit einer bewegenden Dokumentation über die Tsunami-Katastrophe aus dem Jahr 2004.

Mein persönliches Fazit

Sri Lanka Tipps

Aussicht aus dem Zug // ©shutterlk/Shutterstock.com

Eine Reise nach Sri Lanka lohnt sich jederzeit. Auch wenn das Land von Armut geprägt ist, gibt es kaum einen Ort, wo so viele unterschiedliche und atemberaubende Landschaftsbilder aufeinander treffen. Abgesehen von dem unheimlich scharfen Essen strahlt Sri Lanka mit seiner einzigartigen Atmosphäre und bietet ein vielfältiges Programm. Für mich war es eine Reise voller Highlights und mit viel Abwechslung. Gerne hätte ich noch eine Woche länger gehabt, um auch den Norden zu erkunden. Wenn Ihr also das ganze Land erkunden wollt, würde ich Euch empfehlen mindestens 4 Wochen einzuplanen.

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