Damit Ihr auf Eurer Mallorca Rundreise kein Highlight verpasst und Ihr die ganze Vielfalt der Insel erleben könnt, habe ich Euch eine atemberaubende Route zusammengestellt.

Spanien Mallorca Cala Pi

Auf einem Roadtrip über die Insel verpasst Ihr kein Highlight. ©Anna Lurye/Shutterstock.com

Über Mallorca

Mallorca ist DAS Reiseziel Nummer 1 der deutschen Touristen in Spanien. Das liegt erstens daran, dass die Insel in nur zwei Stunden mit dem Flugzeug zu erreichen ist und zweitens, dass die mallorquinische Landschaft einfach traumhaft ist. Auf Mallorca findet man, wie überall auf den Balearen, karibische Strände, schroffe Felsen und hübsche Städtchen.

Im Sommer fliegen natürlich viele Partyurlauber nach „Malle“. Im Frühling ist die Insel noch nicht so stark besucht und eignet sich bei milden Temperaturen perfekt für Rad- oder Wandertouren. Es gibt unzählige Buchten und Strände, die zu einem Badeurlaub einladen und die 3.500 Quadratkilometer große Insel bietet genügend Platz für alle Sommerurlauber.

In unserem Artikel zur besten Reisezeit auf Mallorca erfahrt Ihr, wann Ihr für welche Aktivität auf die Insel kommen solltet. Zum Beispiel ist die Mandelblüte auch ein einmaliges Ereignis.

Ihr habt direkt Lust auf eine Mallorca Rundreise bekommen? Dann findet Ihr hier genau den passenden Deal für Euren perfekten Urlaub!

Mallorca Rundreise

Anreise nach Mallorca

Spanien Mallorca Schild

Next Stop: Mallorca. ©Gustavo Frazao/Shutterstock.com

  • Mit dem Auto: Wenn Ihr mit dem Auto bis an Euer Ziel fahren möchtet, dann benötigt Ihr aus dem Süden Deutschlands gute 20 Stunden. Hierfür müsst Ihr durch ganz Frankreich fahren, weiter nach Barcelona und dort mit dem Auto auf eine Fähre. Natürlich müsst Ihr die lange Strecke nicht am Stück fahren, sondern könnt auch schöne Stopps auf Eurem Weg einlegen. Ihr kommt in Städten, wie Lyon oder Montpeiller vorbei, und könntet dort perfekt für eine Übernachtung und eine kurze Stadtbesichtigung halten.
  • Mit dem Flugzeug: Natürlich könnt Ihr auch einfach nach Mallorca fliegen und Euch dort einen Mietwagen leihen. Flüge nach Mallorca gibt es mit etwas Glück schon für sehr wenig Geld. Die günstigsten Flüge nach Mallorca gibt es hier*.

Rundreise

Mallorca Cap Formentor

Plant jetzt Eure Rundreise auf Mallorca! ©Markus Mainka/Shutterstock.com

Ihr wollt die Mittelmeerinsel Mallorca in voller Gänze und ohne Stress erleben? Dann solltet Ihr mindestens 6 Tage für eine Rundreise einplanen! Die Insel ist nicht ohne Grund das Lieblingsreiseziel der Deutschen, denn auf „Malle“ gibt es traumhafte Strände, romantische Buchten und atemberaubende Bergdörfer in der Serra de Tramuntana.

Hier kann man vom Badeurlaub über den Partyurlaub bis hin zum Aktivurlaub alles machen und genau diese Vielseitigkeit macht Mallorca so einzigartig. Da es sich wirklich lohnt, mehr als nur eine Stadt oder einen Strand zu erleben, bietet sich eine Rundreise auf der Insel perfekt an. Ich habe Euch eine 6-tägige Rundreise zusammengestellt.

Diese Rundreise soll Euch nur zeigen, wie eine solche Tour aussehen könnte. Natürlich bleibt Ihr dort länger, wo es Euch gefällt und lasst Euch in keinem Fall stressen, wenn Ihr nicht alles schafft. Es ist ja Euer Urlaub und den sollt Ihr auf Eure ganz eigene Art und Weise genießen.

Wenn Ihr ganz flexibel sein wollt, dann sucht Ihr Euch immer vor Ort eine passende Unterkunft*. Wenn Ihr mehr Sicherheit bevorzugt, dann empfehle ich Euch, die Hotels schon im Voraus zu buchen. Besonders in der Hauptreisezeit kann es sehr schwer werden, in den beliebten Urlaubsorten noch eine Bleibe zu finden.

Karte

Damit Ihr direkt auf einen Blick alle Stopps beisammen habt, die ich Euch vorschlage, habe ich sie Euch auf einer Karte zusammengefasst.

Stationen der Rundreise

Ich habe die im Folgenden beschriebene Rundreise auf 6 Tage kalkuliert, weil man häufig 7 Tage auf der Insel ist und sich eine Rundreise von 6 Tagen daher perfekt eignet. Natürlich seid Ihr in der Gestaltung Eurer Tour aber total flexibel. Ihr könnt auch mehr Stationen als angegeben machen oder Punkte auslassen, die Euch nicht interessieren.

Ich habe immer Distanzen von circa 60 Kilometern pro Tag eingeplant. Außerdem gibt es auf der Strecke immer ein bis zwei Haltepunkte, an denen es schöne Dinge zu entdecken gibt. Da sich der Flughafen in Palma de Mallorca befindet, startet und endet hier unsere Rundreise. Ihr könnt sie natürlich aber auch andersherum beginnen.

Stationen im Überblick:

  1. Tag: Palma nach Banyalbufar
  2. Tag: Banyalbufar nach Port de sa Calobra
  3. Tag: Port de sa Calobra nach Playa de Muro
  4. Tag: Playa de Muro nach Porto Cristo
  5. Tag: Porto Cristo nach Cala s’Almunia
  6. Tag: Mallorcas Traumstrände

Tag 1: Palma nach Banyalbufar

Die Stadt Palma ist die Inselhauptstadt Mallorcas und beherbergt über 40.000 Einwohner. Palma liegt am Meer und hat einen schönen Hafen, den Ihr Euch unbedingt ansehen solltet. Für einen spannenden Tag in Palma empfehle ich Euch meine Palma Tipps.

Unsere Tour startet also in Palma und führt über die Küstenstraßen im Süden der Insel. Nehmt also nicht die direkte Route nach Banyalbufar, sondern fahrt über die „Ma-1“ weiter Richtung Süden.

Ihr kommt dann in der Gemeinde Andratx vorbei, in welcher der kleine Ort Port d’Antratx liegt. Dieses Örtchen ist wohl der schönste Hafenort auf der ganzen Insel. Hier könnt Ihr noch klassische mallorquinische Häuser sehen und im Hafen kleine Fischkutter und tolle Luxusyachten bewundern.

Mallorca Palma Kathedrale

Die Kathedrale in Palma. ©Balate Dorin/Shutterstock.com

Wenn Ihr nach Eurem Besuch in Port d’Antrax weiter in Richtung Banyalbufar fahrt, kommt Ihr in dem schönen Örtchen Estellencs vorbei. Hier lohnt sich ein Halt, denn das Dorf mit rund 400 Einwohnern ist steil in den Hang gebaut und für seine Stufenbauweise sehr bekannt. Im Dorf könnt Ihr zahlreiche alte Natursteinbauten bewundern, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. An der Steilküste gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, die Ihr nicht verpassen solltet.

Weiter geht es dann auf der „Ma-10“ in Richtung Banyalbufar. Auch diese Gemeinde ist in das steile Tramuntana Gebirge gebaut und beeindruckt durch seine terrassenartige Bauweise. In Banyalbufar solltet Ihr Euch eine Unterkunft* für die Nacht suchen. Wenn Ihr nach der langen Fahrt noch Kraft habt, dann könnt Ihr noch zur Port des Canonge wandern, einer kleine Buntsandstein-Bucht. Die orangefarbenen Punkte führen Euch ans Ziel und auf dem Wanderweg könnt Ihr eine sagenhafte Aussicht auf die felsenreiche Küste genießen.

Tag 2: Banyalbufar nach Port de sa Calobra

Weiter geht es am nächsten Tag auf der Küstenstraße – dauert nur etwas länger als über die „Ma-10“ und ist dafür viel schöner – in Richtung Port de sa Calobra. Auf dem Weg dort hin kommt Ihr am schönen Städtchen Port de Sóller vorbei. Direkt im Stadtzentrum, an einem schönen Platz, steht die Kirche Sant Bartomeu. Dieser Platz lädt zum gemütlichen Verweilen ein und wenn Ihr Euch für Bauwerke aus der Barockzeit interessiert, dann könnt Ihr die Sant Bartomeu natürlich auch von Innen besichtigen.

Mallorca Port de Soller Panorama

Ausblick auf Port de Sollér. ©Cristian Balate/Shutterstock.com

Ein echtes Highlight in Sóller ist die alte Straßenbahn. Mit dieser könnt Ihr bis ans Meer (Port de Sóller) fahren und die schöne Aussicht genießen. Weitere Infos erhaltet Ihr in unseren Port de Sóller Tipps.

Weiter geht es dann über steile Serpentinenstraßen nach sa Calobra, einem kleinen aber feinen Dörfchen. Hier solltet Ihr Euch frühzeitig nach einer Unterkunft* umsehen, denn zur Hochsaison kann es hier sehr voll werden. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr Euch auch eine Bleibe in Port de Sóller suchen und nur einen Ausflug mit dem Boot nach Port de sa Calobra machen. So umgeht Ihr auch die steilen Serpentinenstraßen, wobei man von hier einen genialen Ausblick hat.

Mallorca Port de Soller Tram

Die berühmte Tram von Port de Sóller. ©tb-photography/Shutterstock.com

Tag 3: Port de sa Calobra nach Playa de Muro

Das nächste Ziel ist wohl der schönste Strand der Baleareninsel, der Playa de Muro. Dieser liegt jedoch an der Ostküste der Insel und das bedeutet eine längere Fahrt über das Land. Fahrt so früh wie möglich los, denn so habt Ihr noch viel Zeit am Strand. Für die Fahrt nehmt Ihr die Route über Pollença (Ma-10), denn so kommt Ihr noch ganz in den Norden der Insel.

Spanien Mallorca Platja de Muro Steg

Der Playa de Muro an Mallorcas Ostküste. ©Tono Balaguer/Shutterstock.com

Hier stellt Ihr das Auto ab und begebt Euch auf einem Fußweg zum Kloster Puig de Pollença. Ihr seid circa eine Stunde unterwegs und im Kloster könnt Ihr Euch am Kiosk mit einem kühlen Getränk erfrischen. Wenn Ihr Euch wieder erholt habt, wandert Ihr den gleichen Weg wieder zurück zum Auto.

Weiter geht die Fahrt zum Playa de Muro. Hier tummeln sich zahlreiche Unterkünfte* direkt am Meer, in welche Ihr Euch unbedingt einmieten solltet. Genießt den weißen Strand und das kristallklare Wasser und lasst es Euch einfach gut gehen.

Tag 4: Playa de Muro nach Porto Cristo

Weiter geht es auf der „M-12“ nach Cala Mesquida. Die Etappe ist etwas länger, aber dafür umso schöner, denn Ihr kommt an tollen Stränden vorbei.

Der Playa de Muro an der Ostküste Mallorcas ist 300 Meter lang und ganze 130 Meter breit und liegt in einem Naturschutzgebiet. Hier könnt Ihr Euch auf jeden Fall eine Weile aufhalten, aber nicht zu lang, denn es wartet noch ein weiterer schöner Ort auf Euch – Porto Cristo.

Mallorca Porto Cristo Küste

Die traumhafte Küste von Porto Cristo. ©vulcano/Shutterstock.com

Im 7000-Seelen-Ort Porto Cristo solltet Ihr Euch eine Unterkunft* suchen. Das Städtchen hat einen bezaubernden Hafen, einen kleinen, sehr klaren Strand und es gibt viele Tropfsteinhöhlen, die man erkunden kann. Besonders die Drachenhöhle ist mit seinen zahlreichen Stalaktiten- und Stalagmitenformationen sehr besonders und man fühlt sich in eine fremde Welt versetzt.

Tag 5: Porto Cristo nach Cala s’Almunia

Weiter geht es auf der M-4012 in Richtung Cala s’Almunia. Diese Etappe ist etwas kürzer von der Kilometerzahl, aber dafür gibt es viel Sehenswertes auf der Strecke. Der erste Zwischenstopp auf der Tour ist die Cala Murada. Ein traumhafter Strand, der selbst in der Hochsaison nicht überlaufen ist.

Nach einer kurzen Pause geht es weiter in das ehemalige Fischerdorf Cala d’Or. Hier könnt Ihr Euch überlegen, ob Ihr lieber die Stadt oder den schönen Strand besichtigen möchtet. Die Stadt hat einen hübschen Hafen und einen kleinen, aber schönen Ortskern. Nicht ohne Grund heißt sie die „goldene Bucht“, denn die Strände sind weiß und das Wasser glasklar. Der Küstenabschnitt im Osten ist übrigens von Buchten durchzogen.

Mallorca Cala d'Or Cala Esmeralda

Cala Esmeralda in Cala d’Or. © Balate Dorin/Shutterstock.com

Weiter geht es nach dem Besuch von Cala d’Or in Richtung Cala s’Almunia. Hier sucht Ihr Euch eine schöne Bleibe* und genießt den Sonnenuntergang am Meer.

Tag 6: Traumstrände auf Mallorca

Der letzte Tag der Rundreise führt noch einmal an schönen Stränden Mallorcas vorbei. Haltet also die Badesachen bereit! Der erste Halt ist der Naturstrand Playa es Trenc. Dieser Strand hat ein echtes Karibik-Feeling und lädt zum Baden ein. Wenn Ihr hier im seichten, kristallklaren Wasser fertig geplantscht habt, geht es weiter zur Cala Pi.

Die Bucht im Süden Mallorcas liegt inmitten einer Schlucht. Das Ambiente ist gigantisch zwischen der Steilküste, dem weißen Sand und dem super klaren Wasser. Das ist die letzte Station der Rundreise bis es dann wieder nach Palma geht.

Weitere sehenswerte Orte auf Eurer Rundreise:

  • Bergdorf Valldemossa
  • Lluc
  • Formentor
  • Can Picafort
  • Cala Agulla
  • Cala Figuera
  • Paguera
Spanien Mallorca Cala Pi

Blick auf die versteckte Cala Pi. ©Anna Lurye/Shutterstock.com

Weitere Beiträge, Tipps und Angebote für Eure Mallorca Rundreise:

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