Ich seid auf der Suche nach Tipps für Euren Urlaub auf Curacao? Hier erfahrt Ihr, wo Ihr an den schönsten Stränden liegen könnt, welche Sehenswürdigkeiten Ihr besichtigen solltet und was Ihr spannendes auf der Karibikinsel unternehmen könnt. Curacao ist gemeinhin bekannt als blaue Zutat in Cocktails. Und angesichts ihrer Farbe hat sie den Namen nicht zufällig erhalten! Das Meerwasser um Curacao schimmert in den intensivsten Blau- und Türkistönen. In Kombination mit dem feinen, weißen Sand und meterhohen Palmen ergibt sich ein traumhaftes Panorama. Curacao bildet zusammen mit den Inseln Aruba und Bonaire die sogenannten ABC-Inseln der Karibik und ist in politischer Hinsicht ein Land der Niederlande. Was Ihr alles auf der Insel erleben und unternehmen könnt, erfahrt Ihr in meinen Curacao Tipps. Die beliebtesten Karibikinseln im Überblick findet Ihr hier.

Curacao Tipps

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Curacao Tipps



Curacao Tipps im Überblick

Sightseeing

Wer die 444 m² große Inseln erkunden möchte, dem empfehle ich einen Mietwagen zu leihen. Damit erreicht Ihr nicht nur die Hotspots außerhalb der großen Städte bzw. Eurer Hotelanlage, sondern könnt auch die schönsten Strände der Insel abfahren. Für Sightseeingfans hat Curacao einiges zu bieten. Schlendert vorbei an pastellfarbenen Zuckerbäckerhäusern Pundas, entdeckt die regionale Künstlerszene an den Häuserfassaden der Altstadt oder besichtigt sakrale Bauten und ehemalige Stützpunkte der Insel. Wer sich für die Flora und Fauna Curacaos interessiert, kann in den Nationalparks wandern gehen und die heimischen Produkte ab der Produktionsstätte kosten.

  • Aloe Vera Plantage: Die Plantage führt in die Geschichte der Aloe Vera Pflanze ein und verfolgt den Produktionsweg angefangen bei dem Anbau, der Ernte, der Weiterverarbeitung bis hin zum fertigen Produkt. In der eigenen Produktionsfabrik bietet die Plantage Produkte aus eigenem Anbau an. Die Plantage befindet sich im Nordosten der Insel.
  • Curacao Liqueur Distillery: Wer einen guten Tropfen zu schätzen weiß, sollte unbedingt einen Ausflug zur Curacao Liqueur Distillery in Salina unternehmen. Hier wird der originale Blue Curacao nach einer Rezeptur von 1896 produziert. Hauptzutat des Blue Curacao sind Schalen verschiedenster Orangensorten. Der Besuch lohnt sich nicht nur wegen des Likörs, sondern auch, weil die Destilliere in einem der wenig frei zugänglichen Landhäusern aus dem 19. Jahrhundert liegt.
  • Hato Caves: Die Hato-Höhlen befinden sich nördlich von Willemstad. Sie entstanden vor Millionen Jahren und markieren die Geburtsstunde der Insel Curacao. Die Höhle kann während einer 45-minütigen, geführten Tour erkundet werden, vorbei an Stalagmiten, Stalaktiten und Unterwasserseen. Höhlenmalereien deuten darauf hin, dass Ureinwohner des Arawak-Stamms hier gelebt haben. Heute wird die Höhle von einer Kolonie seltener Langnasen-Flughunde bewohnt. Da es in der Höhle recht rutschig werden kann, ist festes Schuhwerk zu empfehlen.
  • Shete Boka Nationalpark: Der Nationalpark befindet sich im Norden Curacaos und bildet einen krassen Kontrast zu ihren paradiesischen Stränden. Wellen schlagen auf die rauen, zerklüfteten Felsen und ergießen sich in zahlreichen Wassertropfen auf die mondartige Landschaft. In Stein geschlagene Stufen führen in eine Höhle hinab, in der die schäumenden Wellen beobachtet werden können. Für Wanderlustige gibt es zwei Wanderwege: Den Boka Pistol Weg, der an eierlegende Schildkröten vorbei führt, und der Boka Wandomi Weg, vorbei an Lavahügeln. Die Wanderungen dauern 1 – 2 Stunden.
  • Trolley Train Tour: Die wohl witzigste Art, um Curacaos Sehenswürdigkeiten zu entdecken, ist die Fahrt mit der Trolley Train. Sie führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie der ehemaligen Festung Fort Amsterdam, der ältesten Synagoge Amerikas Mikve Israel Emmanuel, dem Wedding-Cake-House (Ja, es sieht tatsächlich aus wie eine weiß-grüne Baiser-Sahnetorte) und dem schwimmenden Markt an der Promenade. Die Fahrt dauert 75 Minuten und kostet 15 US-Dollar für Kinder und 25 US-Dollar für Erwachsene.

Curacao Shete Boka Nationalpark Wellen

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Curacao Shete Boka Nationalpark

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Freizeitaktivitäten

Neben der Möglichkeit, an paradiesischen Stränden zu relaxen, bietet Curacao eine Vielzahl an teilweise sehr exklusiven Freizeitaktivitäten. Neben den typischen Wassersportaktivitäten wie Kayak fahren, Schnorcheln, Tauchen und Jetski fahren können Touristen hier mit einem Meeresforschungs-U-Boot bis zu 150 Meter unter den Meeresspiegel tauchen. Was Ihr sonst noch alles auf Curacao unternehmen könnt erfahrt Ihr in meinen Tipps.

  • Atlantis Adventure: Ihr möchtet die Unterwasserwelt Curacaos erkunden ohne Nass zu werden? Der Seaworld Explorer macht es möglich. Im Bauch eines Schiffes bewegt Ihr Euch 3 m unter dem Meeresspiegel und könnt Schildkröten, Fische und Korallen einfach aus dem Fenster beobachten. Ursprünglich wurde der Seaworld Explorer für Touren durch das Great Barrier Reef in Australien gebaut. Beginn der Tour ist in Willemstad.
  • Substation Curacao: Eine weitere Möglichkeit, die Unterwasserwelt der Karibikinsel zu erkunden, bietet der sogenannte Curasub. Das von der Germanischen Lloyd zertifizierte U-Boot basiert auf der Technologie von modernen Forschungs-U-Booten und ermöglicht das Abtauchen in bis zu 150 Metern Tiefe. Aus diesem Grund ist es sowohl für Nichttaucher als auch für Taucher, die in für Menschen unerreichbare Tiefen abtauchen möchten, eine einmalige Gelegenheit den Grund des Ozeans zu erkunden. Zugegeben: Mit 425 US-Dollar pro Person ist der günstigste Tauchgang nicht gerade preiswert. Aber wann ergibt sich womöglich noch ein mal die Gelegenheit dazu?
  • Ostrich and Game Farm: Über 600 Strauße leben auf der Farm im Nordosten der Insel. Während der Safaritour kommt Ihr den großen Vögeln nicht nur nah, sondern erfahrt auch alles, was es über sie zu wissen gibt. Das Highlight der Tour: Am Ende dürft Ihr die Vögel füttern und sogar auf einem echten Straußenei stehen. Der Park hat täglich von 9 – 16:30 Uhr geöffnet (Stand Mai 2018). Weitere Informationen zur Straußenfarm sowie Details zur Anmeldung erhaltet Ihr hier.
  • Shopping in Punda: Punda ist der älteste Stadtteil der Hauptstadt Willemstad und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Punda ist ein architektonisches Sammelsurium unterschiedlichster Baustile und vereint spanischen, niederländischen und portugiesischen Kolonialbaustile. Die bunten Häuserfassaden erinnern an Zuckerbäckerhäuschen und tauchen die Stadt in eine märchenhafte Atmosphäre. Zahlreiche Geschäfte laden zum ausgiebigen Shopping ein. In den Cafés, Bars und Restaurants entlang der Promenade kann man Energie tanken und den Shoppingtag entspannt ausklingen lassen. Die blühende Kunstszene der Stadt wird in den Straßen Pundas lebendig, die mit Wandgemälden und Kunstläden regionaler Künstler gespickt sind.
  • Spa-Besuch: Curacao bietet eine Vielzahl exzellenter Spas. Wer sein Entspannungslevel nochmals erhöhen möchte, sollte sich eine Behandlung oder sogar einen Spa-Day gönnen. Einen Überblick über die besten Spas auf Curacao findet Ihr hier.

Curacao Willemstad

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Strände

Zur Kernkompetenz von Curacao gehören, wie bei allen anderen Karibikinseln wohl auch, die Strände. Feinster, weißer Sand, türkis schimmerndes Wasser und meterhohe Palmen zaubern ein paradiesisches Ambiente, das weltweit wohl unvergleichlich ist. Auf Curacao habt Ihr die Wahl zwischen gepflegtem Hotelstrand, gebührenpflichtigen Privatstränden sowie naturbelassenen kleinen Badebuchten. Lasst Euch von der karibischen Inseln verzaubern.

  • Santa Barbara Beach: Der knapp 500 Meter lange Sandstrand befindet sich im Südosten von Curacao und gehört zu den noch unberührteren Stränden der Insel. Tagsüber tummeln sich hier Segelboote und weiße Yachten. Der Badebereich befindet sich innerhalb einer geschützten Lagune. Der Strand bietet Sonnenliegen und eine gastronomische Versorgung.
  • Avila’s Beach: Der Avila Beach liegt am gleichnamigen Hotel und ist in zwei künstlich angelegte Badebuchten aufgeteilt. Die Offshore-Wellenrecher sorgen dafür, dass das Wasser in den Buchten stets ruhig und zum Schwimmen geeignet ist. Schnorchler können am hauseigenen Riff die Unterwasserwelt von Curacao entdecken. Neben Sonnenliegen können Cocktails und Essen an der Beach Bar geordert werden.
  • Blue Bay Beach: Der gebührenpflichtige Strand liegt im Südwesten der Insel und zeichnet sich durch seinen pudrig weichen, weißen Sand und dem türkisfarbenen, flachen Wasser aus. Neben Sonnenliegen und -schirmen bietet der Strand Bars, Restaurants und ein Wassersportcenter. Sonntags veranstaltet das Restaurant regelmäßig ein Barbecue.
  • Cas Abao Beach: Der Strand im Nordwesten von Curacao gehört zu den schönsten der Insel. Die mit Felsen eingerahmte Bucht bietet ideale Badebedingungen im türkisfarbenen Wasser, das vorgelagerte Korallenriff lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein und der weiße, mit Palmen gesäumte Sandstrand ist eine traumhafte Kulisse zum Relaxen. Für die ultimative Entspannung können Gäste sich direkt am Strand massieren lassen. Bars und Restaurants kümmern sich um durstige und hungrige Gäste. Der Strand ist täglich von 8 – 18 Uhr geöffnet und kostet Eintritt.
  • Jeremi: Im Norden der Insel befindet sich diese naturbelassene, wenig besuchte Badebucht. Wer fernab des Touristentrubels abschalten möchte, wird hier definitiv fündig. Toiletten und Bars sucht man hier jedoch vergebens.
  • Klein Curacao: Auch wenn sich die vorgelagerte Insel Klein Curacao ca. 2 Stunden von der Hauptinsel entfernt befindet, lohnt sich der Besuch des längsten Strandes von Curacao. Die unbewohnte Insel bietet kristallklares Wasser, strahlend weißen, feinen Sand und eine faszinierende Unterwasserwelt. Vor allem Tauchschulen fahren täglich hier raus, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Im Rahmen von Tagesausflügen wird hier auch Picknick, Barbecue und Schnorcheln angeboten.

Curacao Porto Marie Strand

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Curacao Strand

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