Euer nächstes großes Abenteuer trägt den vielversprechenden Namen Philippinen Backpacking und Ihr möchtet Euch genauestens informieren, was Euch auf den wunderschönen Inseln erwartet und um was Ihr Euch im Vorfeld schon kümmern solltet? Dann schaut Euch ganz genau um, denn hier bekommt Ihr alle Informationen, mit denen Ihr bestens vorbereitet die unvergessliche Reise antreten könnt. Neben einer Kostenaufstellung, möglichen Routen, einer individuellen Packliste und wichtigen Reisehinweisen habe ich natürlich auch echte Geheimtipps für Euch im Gepäck. Auch Informationen zur Fortbewegung sowie zu möglichen Unterkünften möchte ich Euch nicht vorenthalten. Also macht es Euch schnell gemütlich und lehnt Euch erst einmal zurück, mit meinen Tipps werdet Ihr echte Profis in Sachen Backpacking auf den Philippinen.

Backpacking Philippinen

Trauminsel Boracay ©Igor Tichonow/Shutterstock.com

Philippinen Backpacking Kosten

Währung: 1 Euro = ca. 57 Philippinische Pesos (PHP)

Visum: 30 Tage gebührenfrei (Visa on Arrival)

Beste Reisezeit: Dezember – Februar

Zeitverschiebung: UTC +8

Zu Beginn der Reiseplanung steht bei Euch bestimmt zuallererst die Ermittlung eines Budgets, das Ihr für Euren Backpacking-Trip auf die Inselgruppe einplanen solltet. Zu Anfang sei gesagt, dass die Philippinen im Vergleich zu den vielen weiteren beliebten Reiseländern in Südostasien etwas teurer, aber für europäische Geldbeutel immer noch sehr günstig sind. Natürlich seid Ihr selbst dafür verantwortlich, wie viel Geld Ihr bei Eurer Rundreise mit dem Backpack ausgebt. Zur Orientierung gebe ich Euch aber selbstverständlich ein paar Zahlen mit auf den Weg, mit wie viel Budget Ihr mindestens rechnen solltet.

Bei wenig Ansprüchen kommt Ihr mit einem Tagesbudget zwischen 30 und 35 Euro gut über die Runden, darin eingerechnet sind bereits die Verpflegung, die Transportkosten und die Übernachtungen. Weiter unten seht Ihr die einzelnen Punkte noch einmal aufgedröselt. Die Kosten für Ausflüge wie ein Ausflug zu den Walhaien in Donsol, und Aktivitäten sind in diesem Beispiel noch nicht eingerechnet, da sie von Euren persönlichen Ansprüchen abhängen! Hier noch ein persönlicher Tipp von mir: Um Geld zu sparen, empfehle ich Euch, Euch von den Touristenhochburgen weitestgehend fernzuhalten und Euch dort aufzuhalten, wo sich auch die Einheimischen wohlfühlen. Die Filipinos sind übrigens super gastfreundlich und versuchen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn Ihr sie darum bittet. Beachtet außerdem, dass es gerade auf den kleinen Inseln keine oder wenn überhaupt nur einen Geldautomaten gibt, an dem Ihr Bargeld abheben könnt. Denkt daher unbedingt an Bargeld beziehungsweise an einen Notgroschen, den Ihr dabei haben solltet, um zumindest die Grundversorgung sichern zu können.

Verpflegung

Zu den Grundausgaben beim Backpacking auf den Philippinen zählt auf jeden Fall die tägliche Verpflegung, über deren Kosten ich Euch hier einen Überblick geben möchte. Wenn Ihr nicht in den teuersten Restaurants einkehren wollt und wirklich Low Budget reisen wollt, solltet Ihr etwa sieben Euro pro Tag für Speisen und Getränke einplanen. Vor allem an den Straßenständen könnt Ihr schon für etwa einen Euro eine Streetfood Mahlzeit, zum Beispiel Hähnen mit Reis, kaufen. Ein Hauptgericht in einem Restaurant kostet drei bis sechs Euro und auch Getränke bekommt Ihr schon für wenige Cent. Alkohol ist auf den Philippinen übrigens sehr günstig – eine Flasche Bier gibt es schon für etwa 50 Cent.

Unterkünfte

Bei den Kosten für die Unterkünfte kommt es auf den Philippinen auf die Region an, in der Ihr Euer Domizil beziehen wollt. Unterkünfte auf den touristischen Inseln sind teurer als die Herbergen auf den Inseln, die noch weitestgehend unter dem Radar des Massentourismus versteckt liegen. Daher kann ich Euch hier nur eine tendenzielle Aussage geben: Die verschiedenen Unterkünfte wie Hostels, kleine Hütten am Strand und zwischen Reisterrassen, zum Beispiel in Banaue, Gästehäuser und Hotels kosten zwischen fünf und 15 Euro pro Nacht. Das ergibt einen Durchschnitt von 10 Euro pro Nacht pro Peron. Ein privates Doppelzimmer könnt Ihr übrigens schon für 15 bis 25 Euro belegen.

Transportmittel

Um auf den Philippinen von A nach B zu gelangen, solltet Ihr mehr Budget einplanen als bei anderen typischen Backpacking Destinationen. Durch die große Entfernung der beliebten Reiseziele müsst Ihr lange Strecken überwinden. Inlandsflüge, die sich dazu zum Beispiel sehr gut eignen, könnt Ihr schon ab etwa 35  Euro ergattern. Bus- und Taxifahrten auf den Inseln bekommt Ihr schon für weitaus weniger Geld – eine halbe Stunde Taxifahrt kostet in etwa vier Euro. Das Tagesbudget für Eure Fortbewegung hängt auch hier von Eurem Reiseverhalten ab, für den lokalen Transport solltet Ihr fünf Euro pro Tag bereithalten – die Kosten für die Inlandsflüge, deren Preise stark schwanken können, sind hier nicht mit eingerechnet.

Backpacking Philippinen Tagesbudget

Backpacking Philippinen Tagesbudget

Routen

Auf den Philippinen erwarten Euch einige der besten Tauchspots der Welt, paradiesische Bedingungen für Euren Surfurlaub, idyllische Traumstrände für einen Strandurlaub mit der ganzen Familie und ein ausgeprägtes Nachtleben für alle Nachtschwärmer. Das alles gepaart mit der unglaublichen Gastfreundschaft der Einheimischen macht Backpacking auf den Philippinen zu einem unvergesslichen Abenteuer. Kein Wunder also, dass die Philippinen bei vielen Individualreisenden ganz oben auf der Urlaubsliste stehen. Damit Ihr innerhalb kürzester Zeit möglichst viel des Inselstaats entdecken könnt, empfiehlt sich natürlich eine Rundreise mit ausgiebigem Inselhopping.

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wie viel Zeit Ihr einplanen solltet, um die Highlights der Inselgruppe in vollem Umfang zu entdecken, muss ich Euch leider direkt bremsen. Beachtet bei der Festlegung Eurer Reiseziele, dass Ihr mehr Wert auf Klasse anstatt Masse legen solltet. Die vielen Inseln der Philippinen lassen sich nämlich nicht in kurzer Zeit im Gesamten erkunden und Ihr solltet Euch lieber auf ganz bestimmte Orte festlegen, an denen Ihr dann gleich mehrere Tage verbringen könnt – obwohl meist selbst Wochen nicht ausreichen würden, um alle Highlights kennen zu lernen. Ihr merkt, der Reisedauer ist nach oben keine Grenzen gesetzt. Habt Ihr jedoch nur begrenzt Zeit, möchte ich Euch meine Empfehlungen mit auf den Weg nach Südostasien geben.

Ich schlage vor, vier Wochen für Eure Rundreise einzuplanen. Als Richtwert gilt hier: Vier Reiseziele in zwei Wochen Backpacking auf den Philippinen sind realistisch, alles andere wäre zu viel. Das liegt nicht nur an den Highlights der einzelnen Inseln und Orte, sondern auch an den langen Transferzeiten und den Kosten für die Flüge oder Fährfahrten. Auch die Frage nach der besten Reisezeit soll hier natürlich nicht unbeantwortet bleiben. Auf den Philippinen erwartet Euch tropisches Klima, das über das Jahr über in Trockenzeit von November bis April sowie Regenzeit von Mai bis Oktober eingeteilt wird. Achtung: In den Monaten von Juni bis November besteht akute Taifun-Gefahr! Alles zur besten Reisezeit für die Philippinen mit detaillierten Informationen zur Trockenzeit und Regenzeit könnt Ihr in meinem separaten Artikel nachlesen:

Beste Reisezeit Philippinen

Philippinen Backpacking Route 4 Wochen

In der Karte habe ich für Euch die Inseln markiert, die ich Euch gleich genauer vorstellen möchte. In meinem Beispiel einer Philippinen Backpacking Tour für vier Wochen startet Ihr Eure Rundreise auf Palawan und endet auf der kleinen und wunderschönen Insel Siargao. Dabei habe ich mich nicht auf die größten und touristischsten Inseln wie zum Beispiel Mindanao konzentriert, sondern auch echte Geheimtipps für Euch ausfindig gemacht. Natürlich könnt Ihr flexibel die Reiseroute erweitern oder verkürzen, sie dient lediglich als Anhaltspunkt. Weiter unten findet Ihr auch die Transfermöglichkeiten meiner Reiseroute inklusive Preisen für die Reise von Insel zu Insel.

Route: Palawan| Coron| Busuanga | Luzon | Boracay | Bantayan | Cebu | Bohol | Siargao

1. PALAWAN – Euer Backpacking auf den Philippinen startet direkt im Paradies! Schaut in meine Palawan Tipps und überzeugt Euch schon vor Eurer Abreise von den schönsten Ecken der längsten und westlichsten Insel des Inselstaats – darunter die beliebte Stadt El Nido sowie die schönsten Strände und das Bacuit Archipel im Norden und Puerto Princesa, von wo aus Ihr zu vielen unvergesslichen Ausflügen aufbrechen könnt.
2. CORON ISLAND – Bevor es weiter nach Busuanga geht, solltet Ihr einen Zwischenstopp auf der kleinen Insel Coron einlegen. Die Insel zieht vor allem Wasserratten an, die sich über und unter Wasser pudelwohl fühlen und aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen. Wunderschöne Strände, dicht bewachsener Dschungel, beeindruckende Felsklippen und kristallklares Wasser runden das Angebot ab.
3. BUSUANGA – Die größere Nachbarinsel von Coron, Busuang, steht bei Tauchern und Schnorchlern hoch im Kurs. Vor der Insel habt Ihr die spektakuläre Möglichkeit, nach Wracks aus dem zweiten Weltkrieg zu tauchen. Dabei kommen nicht nur Fortgeschrittene und Profis auf ihre Kosten, auch Anfänger können hier den Sprung ins kühle Nass wagen und japanische Kriegs- und Handelsschiffe auf dem Meeresgrund bestaunen.

Philippinen Palawan Frau Lagune

Lagune auf Palawan ©Alena Ozerova/Shutterstock.com

4. LUZON – Viele Rundreisende landen bei der Anreise aus Deutschland nicht auf Palawan, sondern in der philippinischen Hauptstadt Manila auf der Insel Luzon. Luzon ist die nördlichste der über 7.000 Inseln und beheimatet ungefähr die Hälfte der philippinischen Bevölkerung. Freut Euch zum Beispiel auf wunderschöne Reisterrassen sowie spektakuläre Vulkane in der Umgebung von Banaue und als ganz besonderes Highlight die Möglichkeit, in der Nähe von der Stadt Donsol mit Walhaien tauchen zu gehen.
5. BORACAY Die winzige und atemberaubende Insel Boracay ist Euer nächstes Reiseziel beim Philippinen Backpacking. In einem separaten Artikel habe ich Euch bereits die besten Boracay Tipps für mögliche Aktivitäten auf der Insel und in der Umgebung zusammengefasst. Lasst Euch das Paradies nicht entgehen und stattet auf jeden Fall dem White Beach einen Besuch ab und bucht eine Tour mit einem Katamaran oder den typischen Paraws. Auch das Nachtleben auf Boracay lässt keine Wünsche offen! Die Anreise erfolgt zum Beispiel mit einer kurzen Fährfahrt ab Caticlan.
6. BANTAYAN – Wer nach durchzechten Nächten auf Boracay jetzt die nötige Entspannung sucht, sollte den nächsten Stopp in Bantayan einlegen. Kaum touristisch erschlossen, könnt Ihr hier nach Herzenslust die Idylle genießen und an den schönsten Stränden der Insel relaxen. Erkundet die Umgebung mit dem Roller und genießt die bunte Unterwasserwelt bei Schnorchel-Ausflügen. Bantayan ist noch ein echter Insidertipp abseits vom Massentourismus!

Philippinen Boracay Strand

Strand auf Boracay ©R.M. Nunes/Shutterstock.com

7. CEBU – Cebu hält eine beeindruckende Natur mit atemberaubenden Wasserfällen und einer ganz besonderen Unterwasserwelt mit Korallen und Meeresschildkröten in Moalboal für Euch bereit. Mit etwas Glück könnt Ihr hier, wie auch in Donsol, Walhaie beobachten und Fuchshaie erspähen, die eigentlich in unerreichbaren Tiefen leben. Schaut Euch auf jeden Fall auch in Cebu City um, wenn Ihr neben der Idylle auch etwas Großstadt-Trubel erleben wollt. Mehr Informationen und Vorschläge für Eure Freizeitgestaltung auf der beeindruckenden Insel bekommt Ihr in meinen Cebu Tipps.
8. BOHOL – Den perfekten Mix aus Abenteuer, Action und Entspannung bietet Euch Bohol. Die Anreise erfolgt ganz bequem mit der Fähre ab Cebu und Ihr solltet Euch auf jeden Fall die Chocolate Hills sowie einen Besuch bei den Koboldmakis im Philippine Tarsier Sanctuary auf Eure Bucketlist schreiben. Klickt Euch durch meine Bohol Tipps und lasst Euch inspirieren. Wenn Ihr auf Bohol unterwegs seid, bietet sich übrigens ein Ausflug auf die kleine Insel Panglao an, die Ihr über zwei Brücken ab Bohol erreichen könnt.
9. SIARGAO – Im Südosten der Philippinen habt Ihr auch schon Euren letzten Stopp erreicht, den man noch als echten Geheimtipp bezeichnen kann. Hier erwarten Euch keine extravaganten Sehenswürdigkeiten, nur wenige Touristen und allgemein kein Trubel. Genießt die Zeit mitten in der Natur, tankt vor Eurer Abreise noch einmal genug Energie und lasst Euren Philippinen Backpacking Trip Revue passieren. Ein besonderes Highlight ist die Naked Island, die ihrem Namen alle Ehre macht und zu der ich Euch einen Ausflug empfehle!

Fortbewegung

Die Transfers zwischen den über 1.000 bewohnten Inseln können sehr aufwändig sein. Für große Strecken empfehle ich Euch daher Inlandsflüge, die Ihr schon relativ günstig bekommen könnt. Für kurze Strecken zwischen den Inseln bieten sich Fahrten mit der Fähre an. Die Tickets für die Fähren könnt Ihr direkt an den Häfen oder in den Reisebüros vor Ort buchen. Vor allem in der Hauptsaison, also in der Trockenzeit, solltet Ihr die Karten frühzeitig kaufen.

Auf den Inseln könnt Ihr preiswert in den modernen Bussen oder Jeepneys von A nach B gelangen, außerdem stehen Euch Taxis zur Verfügung und wer selbst fahren möchte, kann sich einen Roller oder Tricycle ausleihen. Das sind Motorräder mit überdachtem Beiwagen. Beachtet jedoch, dass die Straßen auf den Philippinen nicht immer gut ausgebaut sind. Selbstfahrer aufgepasst! Verkehrsregeln werden auf den Philippinen oftmals eher als Empfehlungen als als Gesetze angesehen – lasst hier also zu Eurer eigenen Sicherheit ganz besondere Vorsicht walten.

Philippinen Backpacking Palawan Straße

Straße durch den Dschungel auf Palawan ©N8Allen/Shutterstock.com

Transfer zwischen den Zielen

DestinationTransportmittelDauerKosten
Palawan – Coron / BusuangaFast Ferry | Regular Ferry3-5 h | 6-8 hca. 34 € | ca. 25 €
Busuanga – LuzonInlandsflugca. 1 hab 30 €
Luzon – BoracayInlandsflug (+ Fähre) | (Bus +) Fähreca. 35 min | ca. 10 hab 35 € | ab 17 €
Boracay – BantayanInlandsflug + Fähreca. 4 1/2 hab 30 €
Bantayan – CebuFähreca. 1 hca. 5 €
Cebu – BoholFähreca. 2 hca. 10 €
Bohol – SiargaoFähreca. 2 hca. 10 €

Unterkünfte

Wie ich in der Kostenaufstellung schon angedeutet habe, gibt es auf den Philippinen während Eures Backpacking-Abenteuers viele Möglichkeiten, die Nächte zu verbringen. Von einfachen Low Budget Hostels über gemütliche Hütten an den Traumstränden und günstigen Gästehäuser bis hin zu luxuriösen Hotels findet Ihr hier für jeden Geldbeutel die passende Unterkunft. Ihr habt sogar oftmals die Möglichkeit, Euch noch sehr spontan für die passende Herberge zu entscheiden, da die Auslastung vor allem in der Nebensaison nicht hoch ist. Einzig in der Hauptsaison, also in der Trockenzeit, können einige Eurer spontan gewählten Zimmer nicht mehr verfügbar sein. Hier eine Auswahl ausgezeichneter Übernachtungsmöglichkeiten auf den Philippinen:

  • Moalboal Backpacker Lodge: Authentisches Hostel auf Cebu mit echtem Backpacking-Feeling – Hängematten inklusive
  • Boracay Backpackers: Moderens Hostel auf Boracay unweit vom Strand mit super hilfsbereitem Personal
  • Mad Monkey: Direkt am Nacpan Beach in El Nido auf Palawan mit wunderschönem Blick auf das Meer

An dieser Stelle noch ein Hinweis zur Esskultur der Filipinos: Wer abwechslungsreiche Gerichte erwartet, wird in der philippinischen Küche nur bedingt fündig. Die Speisen bestehen meist aus Reis, Schweinefleisch und Fisch sowie Meeresfrüchten. Das kann mitunter sehr eintönig werden, doch satt werdet Ihr allemal. Zur Not bleiben da immer noch die vielen Fastfood-Ketten, die durch den amerikanischen Einfluss zu Hauf auf den Philippinen zu finden sind. Da die meisten Gerichte mit Zutaten aus Fleisch gekocht werden, die aber nicht immer eindeutig auf den Speisekarten deklariert sind, sollten sich vor allem Vegetarier vorab genauestens informieren.

Philippinen Strand

Unterkunft direkt am Strand ©leoks/Shutterstock.com

Handy & Internet

Ihr möchtet auch im Urlaub immer über die Geschehnisse zu Hause und in der Welt informiert sein und auch Eure einzigartigen Erfahrungen direkt mit Eurer Community teilen? In den meisten Unterkünften und öffentlichen Bereichen könnt Ihr mittlerweile kostenloses WLAN nutzen, aber das hilft Euch an vielen Orten natürlich nur bedingt weiter. Das mobile Internet auf den Philippinen lässt in Sachen Qualität und Geschwindigkeit zwar an den abgelegeneren Orten manchmal zu wünschen übrig, aber ist mittlerweile unabdingbar für einen Backpacking Trip. Damit Ihr nicht in die Kostenfalle tappt, empfehle ich Euch für Euren Aufenthalt eine Prepaid SIM-Karte, die Ihr bei den regionalen Anbietern bereits am Flughafen kaufen könnt. Achtet dabei darauf, dass Euer Smartphone keinen SIM-Lock enthält und lasst die Sperre, falls vorhanden, vor Eurer Abreise von Eurem Mobilfunkanbieter entfernen. Hier eine Liste mit Angeboten der größten Mobilfunkanbieter auf den Philippinen, die Prepaid SIM-Karten speziell für Touristen anbieten:

AnbieterAngeboteDauerKosten
Smart800 MB pro Tag30 Tageca. 17 € (1.000 PHP)
40 GB insgesamt30 Tageca. 44 € (2.500 PHP)
32 GB insgesamt30 Tageca. 34 € (2.000 PHP)
24 GB insgesamt30 Tageca. 26 € (1.500 PHP)
16 GB insgesamt30 Tageca. 17 € (1.000 PHP)
Globe4 GB insgesamt7 Tageca. 6 € (350 PHP)
8 GB insgesamt15 Tageca. 12 € (700 PHP)

Reise- & Sicherheitshinweise

Natürlich ist auch das Thema Sicherheit nicht zu vernachlässigen und Ihr fragt Euch bestimmt, als wie gefährlich eine Reise auf die Inselgruppe eingeschätzt wird und ob die Philippinen ein sicheres Land für Backpacker sind. Außerdem möchtet Ihr in dem Zusammenhang auch nicht erst kurz vor dem Reiseantritt wissen, ob Ihr ein Visum zur Einreise benötigt oder ob es vorgegebene Pflichtimpfungen gibt, um die Ihr Euch schnellstmöglich kümmern solltet. In meinen Philippinen Tipps habe ich alle wichtigen Fragen zur Einreisebestimmung bereits beantwortet:

Philippinen Visa Infos

Alleine reisen auf den Philippinen?

Wenn Ihr die Philippinen alleine mit dem Backpack unsicher machen wollt, müsst Ihr Euch nicht zusätzlich um Eure Sicherheit sorgen. Ihr werdet auf Eurer Tour ganz bestimmt viele weitere Backpacker treffen, mit denen Ihr in Kontakt kommt und vielleicht auch gemeinsam weiterziehen könnt. Auch für alleinreisende Frauen sind die Philippinen ein sicheres Reiseland.

Packliste

Zu jedem erfolgreichen Backpacking-Trip gehört natürlich die richtige Ausrüstung sowie die passenden Klamotten, die Euch im Idealfall nicht allzu schwer auf Eurem Rücken lasten und locker in Eurem Backpack verstaut werden können. Durch die tropischen Temperaturen könnt Ihr dicke Jacken und Pullis im Schrank lassen und nur für die Abende eine dünne Jacke zum Schutz gegen Mücken einpacken. Denkt auf jeden Fall an festes Schuhwerk und einen kleinen Rucksack für Ausflüge, damit Ihr nicht mit Eurem Backpack umherspazieren müsst. Neben speziellen Gadgets für Philippinen Backpacking im Anschluss, habe ich hier erst einmal eine allgemeine Packliste für Euch, damit Ihr garantiert nichts vergesst:

Packliste

Hilfreiche Utensilien speziell für die Philippinen

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