Diese Tokio Tipps bringen Euch zu den schönsten Plätzen der Stadt. Es warten keine herkömmliche Tokio Tipps auf Euch, die Ihr in jedem 0815 Reiseführer nachlesen könnt, denn die meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Tokio findet Ihr auch ohne meine Hilfe. Ich möchte Euch Plätze, Gerichte, Cafés und Sehenswürdigkeiten zeigen, die Ihr mit Sicherheit noch nicht kennt. Nehmt Euch Zettel und Stift zur Hand und notiert Euch die besten Tokio Tipps.

Tokio Tipps Inhalt

Japan Tokio Aussicht

Sehenswertes und beliebte Viertel

Rund 9,4 Millionen Einwohner leben in Tokio und gefühlt gibt es fast genau so viele Sehenswürdigkeiten in der Metropole zu entdecken. Ich zeige Euch mit meinen Tokio Tipps die schönsten Orte der Stadt, fernab der typischen Touristenpfade.

Nezu Museum

Im Bezirk Minato könnt Ihr das private Kunstmuseum Nezu besuchen und mehr als 7400 asiatische und japanische Kunstschätze entdecken. Die privaten Ausstellungsstücke gehen zurück auf den Geschäftsmann und Bahnchef Nezu Kaichiro, welcher von 1860 bis 1940 lebte. Seine Sammlung umfasst unter anderem Gemälde, Skulpturen, Keramik, Bambuskunst und Kalligrafie aus den frühen 20er Jahren und der Vormodernen. Ein besonderes Highlight ist das Nezu Café im Museum, hier könnt Ihr in grüner Umgebung Grünen Tee aus ganz Japan probieren und ein Stück Kuchen genießen.

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Bücherviertel Jimbocho

Das Bücherviertel Jimbocho im Stadtbezirk Chiyoda ist der Himmel auf Erden für Buchliebhaber, denn hier tummeln sich über 170 Buchhandlungen. Entdeckt alte Mangas, Holzdrucke, Landkarten und jede Menge Kunst. Die Bücher stapeln sich nicht nur im Laden, sondern auch auf den Straßen, auf Geländern und auf großen Plätzen. Zu den ältesten und größten Buchhandlungen der Stadt gehört die „Isseido Book“ Buchhandlung. Am schnellsten kommt Ihr zu den zahlreichen Büchern mit der Metro über die Station Jimbocho.

Kappabashi Küchenparadies

Im Einkaufsviertel „Kitchen Town,“ das sich auf der großen Shoppingstraße Kappabashi im Stadtteil Asakusa befindet, findet Ihr unendlich viele Läden mit Küchenzubehör. Hier gibt es wirklich alles für die Küche und einen gut sortierten Haushalt. Von kleinen Dingen wie Schneebesen, Tasse, Ausstecher über Backformen, Pfannen, Töpfe bis hin zu alten Waffeleisen findet Ihr hier jede Menge Küchenhelfer und Mitbringsel. Besonders nett anzusehen sind die Shokuhin Sanpuru, das sind exakte Nachbildungen von Essen aus Plastik und Wachs, die den Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen. Wenn Ihr mehr über die japanische Küche lernen möchtet, könnt Ihr im Kitchen Town zahlreiche Kochkurse besuchen. Die meisten Kurse hängen an den Vitrinen der Shops aus.

 

Stadtteil Akihabara

Im Stadtteil Akihabara treffen Spielsüchtige auf Computernerds, die um die Wette zocken. Das „Electric Town“ von Tokio ist kein Insider, doch ein Spaziergang durch die leuchtenden Straßen lohnt sich sehr. Neben den zahlreichen Geschäften für Elektronik, reihen sich hier Spielhallen und Maid-Cafes aneinander. Wenn die Sonne in Tokio untergeht erstrahlt dieser Stadtteil in bunten Neonfarben und leuchtet mit Las Vegas um die Wette. Schlendert über die Haupteinkaufsstraße Chuo Dori, besucht das Manga- und Animeparadies Mandarake und kehrt in einem der berühmten Maid-Cafés ein, in denen die Bedienungen wie Dienstmädchen oder Figuren aus Fantasyfilmen gekleidet sind.

Wer die Popkultur „Cosplay,“ in der sich jungen Erwachsene in Comic-Helden verwandeln, live erleben möchte, der muss zur  Jingu-bashi-Brücke in Harajuku. Hier könnt Ihr die bunten Kostüme und die verrückte Kultur live und in Farbe erleben und bestaunen.

Tokio von Oben

Ein gelungener Städtetrip ist erst dann vollendet, wenn Ihr mit meinen Tokio Tipps die dynamische Metropole von Oben entdeckt. In Tokio gibt es einige Wolkenkratzer, die atemberaubende Aussichten bieten und einen in wenigen Sekunden auf schwindelerregende Höhen bringen. Eine tolle Vogelperspektive über die Skyline der Stadt habt Ihr zum Beispiel vom Seaside Top, welches sich im 40. Stock des World Trade Center Building direkt am Bahnhof Hamamatsucho befindet. Von hier aus könnt Ihr auch den berühmten Tokyotower bewundern.

Essen & Trinken in Tokio

Die japanische Küche gilt als eine der vielseitigsten und gesundesten Küchen der Welt. Nicht ohne Grund wurde das japanische Essen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkoren.  Außerdem ist Tokio die Stadt mit den meisten Sternerestaurants der Welt. Insgesamt zählt die Stadt rund 226 Restaurants, davon zwölf mit drei Sternen. Seid offen für die japanische Küche und probiert Euch durch neue und vor allem unbekannte Gerichte.

Auf der kleinen Insel Tsukishima könnt Ihr in der Einkaufsstraße Nishinaka Dori in dutzenden Restaurants das traditionelle Gericht „Monja-yaki“ probieren. Das ist eine Art Pfannkuchen, welcher mit Meeresfrüchten und Käse auf heißen Platten direkt am Tisch von den Gästen selber ausgebacken wird. Probiert das Gericht zum Beispiel im traditionsreichen Restaurant Kondo Honten, das seit 1950 seine Gäste glücklich macht. Auch lecker ist das Monja-yaki im Iroha Honten Restaurant, hier sind die Gerichte mit großen Sakura Garnelen besonders beliebt.

Im Gonpachi Nishiazabu Restaurant könnt Ihr auf die Spuren von Kill Bill gehen und das originale Restaurant aus der berühmten Kampfszene besuchen. In rustikaler aber gemütlicher Atmosphäre könnt Ihr hier, vor allem in großen Gruppen, aus einer großen Karte zahlreiche japanische Gerichte kosten und Bier trinken.

Im schrillen Shibuya Viertel könnt Ihr im Daylightkitchen Restaurant mediterrane Gerichte probieren und auf der Holzterrasse Bioprodukte kaufen. Wer es noch spezieller mag, der muss im Ne Quittez Pas Restaurant die Erdsuppe bestellen. Ja, richtig gehört. Im Ne Quittez Pas wird nicht nur mit Erde gekocht, sondern auch Erdsuppe oder auch Erdknödel serviert.

Natürlich solltet Ihr auch Sushi in Tokio probieren. Dafür sind folgende Adressen empfehlenswert:

  • Sushi Dai – frischer geht’s nicht: Sushi Restaurant direkt auf dem berühmten Tsukiji Fischmarkt
  • Zauo Restaurant – hier kannst du dir dein Sushi selber frisch angeln
  • Genki Sushi – leckeres Sushi zu günstigen Preisen
  • Katsu Midori – nennt sich selbst „Nummer 1 Sushi in Tokio“

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Foto: ©Shanti Hesse / Shutterstock.com

Außergewöhnliches in Tokio

In Japan sprießen verrückte Themen-Restaurants  wie Pilze aus dem Boden und sind extrem erfolgreich. Kuscheln mit Moomin-Stofftieren, Bier aus Urinbechern, Eis in Form eines Hundehaufens oder auch Igel streicheln zum Kaffee. Was für uns absurd und verrückt klingt ist in Japan ein großer Trend! Entdeckt in den folgenden Tokio Tipps die außergewöhnlichsten und verrücktesten Adressen der Stadt.

  • Moomin House Café – gemeinsam mit einem Kuscheltier speisen und gemeinsam Zeit verbringen
  • Gefängnis Restaurant Alcatraz E.R. – Bier im Urinbecher oder Cocktails aus dem Transfusionsbeutel stehen hier auf der Karte
  • Roboter Restaurant – verrückte Robotershow mit halbnackten Girls, die Essen zur Nebensache machen
  • Alice im Wunderland Restaurant – Fantasy Dining mit Fabelwesen in verrückten Themenwelten
  • Ninja Restaurant – hier servieren echte Ninjas auf messerscharfen Klingen das Essen

Weitere kurioses, verrückte und außergewöhnliche Restaurants in Tokio findet Ihr hier.

Wer mal wieder Kind sein möchte und ein Fan von Kartfahren ist, der muss die Mario-Cart-Tour durch Tokios Straßen buchen. Ihr könnt in kleinen roten Karts und Mario Kostümen gemeinsam mit einem Guide und anderen Touristen auf einen außergewöhnliche Sightseeing-Tour durch Tokio gehen.

Alle, die im August nach Tokio reisen können den farbenfrohen Asakusa Samba Karneval besuchen und die größte Samba-Parade des Landes bestaunen. Einen ganzen Tag lang schwingen professionelle Samba-Tanzgruppen aus ganz Japan im Stadtteil Asakusa bei einer großen Straßenparade das Tanzbein. Der Höhepunkt des Karnevals sind dabei die farbenprächtigen Kostüme und die darin hübschen Tänzerinnen, die von der Umamichi-dori Straße bis zur Kaminarimon-dori Straße tanzen.

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Foto: ©Sean Pavone/Shutterstock.com

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