Die Commerzbank, eine der größten deutschen Filialbanken mit bis zu 800 Filialen im Inland, bietet Euch wie viele andere Banken ein unterschiedliches Set an verschiedenen Kreditkartenmodellen an.

In diesem Test vergleiche ich für Euch die Classic, Gold und Premium Kreditkarten der Commerzbank. So habt Ihr am Ende über alle relevanten Vor- und Nachteile, sowie über die jeweiligen Leistungen der einzelnen Karten einen guten Überblick.

Commerzbank Kreditkarten

Das Kartensystem der folgenden Kreditkarten basiert sowohl auf einer Visa Card als auch auf einer Mastercard. Der Kartentyp wird als Charge Card beschrieben. Mit dieser Art von Karte sind bei Kreditkartenabrechnungen also keine Teil-Abbuchungen möglich. Am Ende des Monats wird der gesamte Betrag des festgelegten Zeitraumes abgebucht.

Neben den regulären Commerzbank Kreditkarten werden auch weitere Karten von der Bank ausgegeben, wie beispielsweise eine Mastercard Debitkarte, eine Prepaid Karte, eine Young Visa für Schüler, Studenten und Auszubildende sowie die American Express Platinum Card. Die TUI CARD Kreditkarten werden ebenso von der Commerzbank angeboten.

Commerzbank Classic Kreditkarte

Das Einsteigermodell der drei Kreditkarten stellt eine wesentliche Grundlage für die Commerzbank Karten dar. Allerdings bietet die Classic Variante die wenigsten Leistungen unter den Modellen an.

Commerzbank Classic Kreditkarte

Vorteile

Grundsätzlich liefert die Commerzbank Classic Kreditkarte lediglich durchschnittliche Leistungen, wodurch die Karte beim Vergleich mit anderen nicht großartig heraussticht.

  • kostenlose Zahlung in der Euro-Zone
  • weltweite Bargeldabhebungen
  • kontaktlose Bezahlung
  • als Visa oder als Mastercard verfügbar
  • Apple Pay & Google Pay möglich
  • auch als Motivkarte erhältlich

Demnach könnt Ihr mit der Karte gebührenfreie Zahlungen im Euroraum sowie weltweite Abhebungen an Geldautomaten tätigen. Sichere Online-Einkäufe im Internet sind ebenso möglich.

Die Verfügbarkeit eines Online-Banking Kontos bei der Commerzbank ergänzt das Angebot der Classic Kreditkarte.

Eines der größten Pluspunkte ist die Tatsache, dass Ihr mit der Karte sowohl kontaktlos bezahlen, als auch digitale Bezahlungsmethoden wie Apple Pay und Google Pay auf Euren Smartphones nutzen könnt.

Hinzukommt die Möglichkeit, die Kreditkarte als Motivkarte zu erhalten. Dadurch könnt Ihr die Karte nach Eurem Geschmack mit einem selbstgewählten Bild aus einer vorhandenen Motivgalerie gestalten.

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Die Vorteile der Commerzbank Classic Kreditkarte wirken im Gesamtpaket wenig überzeugend.

Falls Ihr in den letzten 24 Monaten kein Kunde der Commerzbank gewesen seid, dann könnt Ihr Euch bei Beantragung der Karte auf ein Startguthaben von 50 Euro freuen. Diesen Willkommensbonus erhaltet Ihr jedoch nur, wenn Ihr ein neues Girokonto bei der Bank eröffnet und dieses mindestens drei Monate lang aktiv nutzt, beispielsweise für die Abbuchung von Hausverwaltungskosten.

Gut zu wissen: Ein Girokonto bei der Commerzbank wird vorausgesetzt, um die Karte beantragen zu können. Dabei sind neue Girokonten dort nur kostenlos, wenn Ihr monatlich einen Mindestgeldeingang von 700 Euro habt, ansonsten fällt eine Kontoführungsgebühr von 9,90 Euro pro Monat an.

Nachteile

Das Classic Modell der Commerzbank Kreditkarten ist trotz kaum vorhandener Zusatzleistungen eine etwas kostspielige Karte. Die Jahresgebühr von 39,90 Euro ist zwar nicht zwingend hoch, allerdings kann der Preis in keiner Weise mit den gegebenen Konditionen gerechtfertigt werden.

  • 39,90 € Jahresgebühr
  • 1,95 % / mindestens 5,98 € Bargeldabhebungsgebühr weltweit
  • 1,75 % Fremdwährungsgebühr
  • keine Bonusprogramme & Versicherungen
  • Girokonto bei der Bank wird benötigt

Möchtet Ihr zur Hauptkarte eine weitere Zusatzkarte erhalten, dann wird die Jahresgebühr mit zusätzlichen 29,90 Euro pro Jahr verrechnet. Das Motiv auf der Karte ist ebenfalls nicht kostenlos: Hierfür wird eine Gebühr von fünf Euro verlangt.

Schade ist außerdem, dass jegliche Abhebungen an Geldautomaten mit entsprechenden Gebühren versehen sind. Weltweit fällt dafür ein Entgelt von 1,95 Prozent des Umsatzbetrages beziehungsweise mindestens 5,98 Euro an, inklusive in Deutschland und in der Euro-Zone.

In Ländern mit Fremdwährung kommt zusätzlich eine Gebühr von 1,75 Prozent für Abhebungen und Zahlungen hinzu. Im Vergleich zu anderen Kreditkarten, insbesondere zu kostenlosen Alternativen, ist die Fremdwährungsgebühr damit zwar recht gering. In Kombination mit den restlichen Gebühren sammelt sich da jedoch einiges an Kosten an.

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Wenn Ihr mehr Leistungen wie eine Reiseversicherung erwartet, dann rate ich Euch von der Classic Kreditkarte ab.

Im Gegensatz zu vielen Direktbanken ist ein Girokonto bei einer Filialbank häufig vonnöten, um dort eine Kreditkarte zu beantragen. Ob sich deshalb ein Kontowechsel für die Classic Kreditkarte mit fehlenden Zusatzleistungen lohnt?

Ich rate eher davon ab: Insbesondere wenn Ihr auf der Suche nach Sonderleistungen seid sowie noch kein Commerzbank Konto besitzt, solltet Ihr Euch entweder die Premiumkreditkarte genauer anschauen, oder entsprechende Konkurrenten im Blick haben.

Commerzbank Gold Kreditkarte

Commerzbank Gold Kreditkarte

Mit der Commerzbank Gold Kreditkarte erhaltet Ihr für eine höhere Jahresgebühr deutlich mehr Vorteile als mit dem vorher beschriebenen Classic Modell.

Vorteile

Die goldene Variante unter den Commerzbank Kreditkarten beinhaltet einige der oben genannten Vorteile. Somit ist es auch mit dieser Karte möglich, kontaktlos oder über Euer Smartphone zu bezahlen, kostenlose Euro-Zahlungen zu tätigen und weltweit Geld abzuheben. Eine beliebiges Motiv für die Karte ist hier ebenfalls erhältlich.

  • kostenlose Zahlung in Euro-Zone
  • weltweite Bargeldabhebungen
  • kontaktlose Bezahlung
  • Als Visa oder als Mastercard verfügbar
  • Apple Pay & Google Pay möglich
  • auch als Motivkarte erhältlich
  • inklusive Versicherungsschutz
  • 24h Notfallservice
  • Priority Pass

Ein Versicherungspaket kommt mit der Gold Card allerdings neu dazu. Karteninhaber haben damit einen Anspruch auf folgenden Versicherungsschutz: Auslandsreise-Krankenversicherung, Auslandsreise-Unfallversicherung, Reiserücktritt-Kostenversicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reiseservice- und Notruf-Versicherung.

Die Rücktrittskosten- sowie die Reiseabbruch-Versicherung decken maximal 5.000 Euro einer Reise pro Jahr. Der Selbstbehalt liegt bei einem Prozentsatz von 20 Prozent.

Die Versicherungsleistungen gelten ebenso für mitreisende Familienmitglieder (Kinder bis 25 Jahre, wenn diese Unterhalt beziehen).

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Das Versicherungspaket kann auch ohne Karteneinsatz in Anspruch genommen werden.

Großer Pluspunkt: Das Versicherungspaket kann auch ohne Karteneinsatz genutzt werden, die Reise muss hierfür also nicht zwingend mit der Kreditkarte bezahlt worden sein.

Zudem steht Euch als Karteninhaber der Gold Kreditkarte ein zusätzlicher 24-Stunden Notfall-Service bei Verlust zur Seite. Mit dem Priority Pass, welcher Euch Zutritt zu mindestens 1.300 Flughäfen-Lounges gewährt, könnt Ihr weitere Vorzüge genießen.

Nachteile

Die Jahresgebühr des goldenen Modells ist ziemlich hoch: Jährlich werden 99,90 Euro für die Hauptkarte verlangt. Eine Zusatzkarte kostet hier 79,90 Euro pro Jahr, wodurch die Jahresgebühr bei einer Nutzung beider Karten auf 179,80 Euro pro Jahr steigen würde.

  • 99,90 € Jahresgebühr
  • 1,95 % / mindestens 5,98 € Bargeldabhebungsgebühr weltweit
  • 1,75 % Fremdwährungsgebühr
  • Girokonto bei der Bank wird benötigt

Damit ist die Karte preislich auf dem Niveau von anderen Premiumkreditkarten, jedoch kommt sie mit ihren angebotenen Leistungen nicht an entsprechende Konkurrenten heran, beispielsweise an die goldene Miles & More Kreditkarte oder die Barclays Platinum Double.

Wie auch schon bei der Classic Karte sind die Gebühren für Fremdwährung sowie weitere Entgelte relativ hoch, weswegen die Nutzung der Karte im Ausland mit hohen Kosten verbunden ist. Doch auch im Inland bleibt es fraglich, inwiefern sich ausgerechnet diese Karte für den Alltag mehr lohnt als andere.

Der Versicherungsschutz sollte definitiv positiv hervorgehoben werden, gerade weil dieser auch ohne Karteneinsatz gültig ist. Wenn Ihr bereits Commerzbank Kunde seid, würdet Ihr die Vorteile sicherlich genießen können. Trotz allem kann die Konkurrenz die Gold Kreditkarte in einigen Punkten übertreffen.

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Als Commerzbank Kunde könnt Ihr durchaus von der goldenen Karte profitieren, die Karten der Konkurrenz sind aber definitiv einen Blick wert.

Commerzbank Premium Kreditkarte

Commerzbank Premium Kreditkarte

Die besten Leistungen zum teuersten Preis – Die Premiumkreditkarte ist die interessanteste Variante unter den Commerzbank Kreditkarten.

Vorteile

Selbstverständlich erhaltet Ihr mit dem Premium Modell einige der Vorteile, die Ihr auch mit der Classic oder der Gold Kreditkarte bekommt. Somit könnt Ihr mit dieser Karte beispielsweise genauso die Vorzüge des Priority Passes und des kontaktlosen sowie digitalen Bezahlens genießen.

  • kostenlose Zahlung in Euro-Zone
  • 12 kostenlose Bargeldabhebungen im Inland jährlich
  • 25 kostenlose Bargeldabhebungen im Ausland jährlich
  • kontaktlose Bezahlung
  • als Visa und als Mastercard verfügbar
  • Apple Pay & Google Pay möglich
  • erweiterter Versicherungsschutz inklusive
  • 24h Notfallservice
  • Priority Pass

Kostenlose Euro-Zahlungen und weltweite Abhebungen bleiben Euch ebenso enthalten. Mit dieser Karte ist es nun auch möglich, zum Teil kostenlose Abhebungen an Geldautomaten zu tätigen. Demnach könnt Ihr pro Jahr zwölf Mal im Inland und 25 Mal im Ausland gebührenfrei abheben.

Das Versicherungspaket, das hier genauso ohne Karteneinsatz gültig ist, wird mit dem Premium Modell um folgende Versicherungsleistungen erweitert: Reisegepäck-Versicherung, Flugverspätungs-Versicherung und der Handymissbrauchschutz. Alle Versicherungen gelten weiterhin für die ganze Familie.

Die Karte wird von der Commerzbank als kostenlos ausgeschrieben. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn Ihr Besitzer eines Premium-Girokontos seid, welches mit entsprechenden monatlichen Gebühren versehen ist.

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Die Commerzbank Premium Kreditkarte wird als Mastercard und als Visa Card ausgegeben.

Trotz allem sollte hervorgehoben werden, dass mit diesem Premiumkonto gleich zwei Premiumkreditkarten ausgegeben werden, eine Mastercard sowie eine Visa Card. Damit seid Ihr an über 43 Millionen Akzeptanzstellen finanziell flexibel.

Nutzt Ihr das Girokonto als ein Gemeinschaftskonto, dann könnt Ihr bis zu zwei weitere Premiumkreditkarten erhalten, sofern eine gute Bonität vorliegt. Übrigens: Der Verfügungsrahmen ist abhängig von Eurer Kreditwürdigkeit. Diese wird bei der Beantragung anhand einer Schufaprüfung ermittelt.

Zudem ist der Dispokredit auf dem Girokonto mit einem Zinssatz von 7,75 Prozent noch ziemlich überschaubar. Bei den vorherigen Modellen beträgt der effektive Jahreszins 9,75 Prozent.

Nachteile

Auch wenn die Premium Karte als kostenlos vermarktet wird, ist sie das streng genommen nicht. In den Vorteilen wurde bereits erwähnt, dass für die Nutzung des obligatorischen Premiumkontos der Commerzbank monatliche Gebühren anfallen. Diese betragen pro Monat 12,90 Euro, jährlich sind das 154,80 Euro.

  • 154,80 € Jahresgebühr durch obligatorisches Premiumkonto
  • 1,95 % / mindestens 5,98 € Bargeldabhebungsgebühr weltweit
  • 1,75 % Fremdwährungsgebühr
  • fehlende Mietwagen-Versicherung
  • Meilen sammeln nicht möglich

Die hinzukommende Gebühr für Fremdwährung sowie für weltweite Abhebungen könnten Vielreisende ebenso abschrecken. Eine bestimmte Anzahl an gebührenfreien Abhebungen hört sich zwar erst einmal ganz gut an. Allerdings solltet Ihr wissen, dass manche Alternativen auch ganz ohne derartige Gebühren auskommen und trotzdem ähnliche Leistungen bieten.

Zudem beinhaltet das Versicherungspaket des Premium Modells keine Mietwagen-Versicherung. Hierzu könnt Ihr Euch alternativ unter anderem die Barclays Platinum Double genauer anschauen, wenn Euch das bei einer Kreditkarte wichtig ist.

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Die anstehenden Gebühren sprechen gegen die Premiumkreditkarte der Commerzbank.

Falls Ihr auf der Suche nach einer Karte seid, mit welcher Ihr Meilen oder Bonuspunkte sammeln könnt, um entsprechende Prämien zu erhalten, dann empfehle ich Euch die Miles & More Kreditkarte oder die Eurowings Kreditkarten im Blick zu haben. Bei den Commerzbank Kreditkarten wird diese Funktion außen vor gelassen.

Zusätzliche Info am Rande: Die Premiumkreditkarte ist nicht als Motivkarte erhältlich.

Welche Alternativen gibt es?

Haben Euch die Leistungen der Commerzbank Kreditkarten nicht überzeugen können? In diesem Fall solltet Ihr Euch unbedingt die folgenden Alternativen anschauen:

  • TUI Card Kreditkarte: Auf der Suche nach einer Kreditkarte, die speziell zum Reisen ausgelegt ist? Die Commerzbank bietet Euch mit den TUI Cards drei unterschiedliche Modelle, die verschiedene Reise-Leistungen zu bieten haben.
  • Hanseatic Bank GenialCard: Möchtet Ihr eine Kreditkarte, die an kein neues Girokonto gebunden ist? Die GenialCard der Hanseatic Bank liefert Euch hierzu ein kostenfreies Produkt, welches ohne Fremdwährungsgebühren sowie ohne Gebühren für Bargeldabhebungen auskommt.
  • Barclays Platinum Double: Das Kreditkartendoppel von Barclays verzichtet auf Gebühren für Fremdwährungen, Abhebungen und Entgelte für den Auslandseinsatz. Neben vielen anderen Versicherungsleistungen findet Ihr hier unter anderem auch eine Mietwagen-Versicherung.
  • N26 Kreditkarte: Die digitale Kreditkarte der Direktbank N26 lässt Euch Transaktionen ganz bequem über Euer Smartphone durchführen, ohne dass Ihr ein neues Girokonto eröffnen müsst.

Wie wäre es mit ausschließlich kostenfreien Alternativen, die genauso viele Zusatzleistungen bieten? Hierfür ist mein Vergleich zu zahlreichen kostenlosen Kreditkarten definitiv einen Blick wert.

Falls Ihr Interesse an anderen klassischen Filialbanken habt oder dort Kunde seid, dann lohnt es sich auch einen Blick in die Kreditkarten der Postbank, der Sparkasse, der Volksbank, der Deutschen Bank oder der Sparda Bank zu werfen.

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Die Kreditkarten von alternativen Banken solltet Ihr unbedingt anschauen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Commerzbank Kreditkarten durchaus zur Nutzung in Frage kommen.

Von der Beantragung der Classic Variante würde ich dennoch abraten. Die goldene Kreditkarte hingegen ist im Prinzip keine schlechte Karte, doch wirklich lohnenswert scheint sie ebenso nicht zu sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann in diesem Fall nicht gerechtfertigt werden.

Die Premiumkreditkarte bietet die spannendsten Konditionen, die sich auch am ehesten lohnen würden. Insbesondere die Tatsache, dass der Versicherungsschutz auch ohne Karteneinsatz gültig ist, spricht für die Karte.

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Als Commerzbank Kunde könnt Ihr sicherlich von den Karten profitieren.

Auch die teilweise gebührenfreien Abhebungen sind ein Pluspunkt. Falls Ihr ein überzeugter Kunde der Commerzbank seid und nicht auf den Service vor Ort verzichten wollt, dann ist die Karte möglicherweise eine Überlegung wert.

Objektiv betrachtet lässt sich jedoch festhalten, dass Direktbanken zum Teil deutlich bessere Leistungen zu niedrigeren Preisen bieten. Der Zwang, ein neues Girokonto eröffnen zu müssen, die vielen Gebühren, die fehlenden Prämien – all diese Nachteile lassen die Karten neben den anderen etwas altmodisch aussehen.

Trotz allem kann sich die Commerzbank Kreditkarte dadurch positiv hervorheben, dass sie neben dem kontaktlosen Zahlen zumindest auch moderne Bezahlungsmethoden wie Google Pay sowie Apple Pay ermöglicht. Dies ist vor allem unter den Kreditkarten der Filialbanken noch eine Seltenheit.

Misel
(3.8 von 5)
Gerade als vielreisender Commerzbank Kunde könnte sich insbesondere die Premiumkreditkarte lohnen. Die Kreditkarten einiger Direktbanken bieten teilweise jedoch bessere Konditionen.

Commerzbank Kontakt

  • Persönlicher Kontakt: deutschlandweit in etwa 800 Filialen
  • Internetwww.commerzbank.de
  • Service-Nummer: 069 5 8000 8000, rund um die Uhr erreichbar
  • Sperrservice: 0180 5 021 021 (gebührenpflichtig, Sperrung geht auch über Service-Nummer)

Häufig gestellte Fragen

Benötige ich ein Girokonto, um eine Commerzbank Kreditkarte beantragen zu können?

Ja, Ihr müsst Besitzer von einem Commerzbank-Girokonto sein, wenn Ihr eine der Kreditkarten beantragen möchtet. Für die Premiumkreditkarte ist ein Premiumkonto bei der Commerzbank erforderlich.

Muss ich bei weltweiten Abhebungen mit der Karte etwas zahlen?

Ja, bei allen drei Modellen fällt eine Bargeldabhebungsgebühr von 1,95 Prozent oder mindestens 5,98 Euro an. Mit der Premium Karte könnt Ihr jedoch zwölf Mal im Inland sowie 25 Mal im Ausland kostenlos Geld abheben.

Was kostet eine Kreditkarte bei der Commerzbank?

Die jeweilige Jahresgebühr unterscheidet sich bei den drei Modellen. Bei der Classic Kreditkarte fallen 39,90 Euro an, bei der goldenen Variante sind es 99,90 Euro, das Premium Modell verlangt eine Jahresgebühr in Höhe von 154,80 Euro.

Wie kann ich meine Karte sperren lassen?

Beim Eintreffen eines solchen Falles solltet Ihr die Commerzbank dringend kontaktieren. Hierfür könnt Ihr entweder die gebührenpflichtige Sperrhotline anrufen oder die kostenfreie Kundenservice-Nummer wählen. Alternativ lässt sich die Karte auch über Euer Online-Banking sperren. Anschließend könnt Ihr online oder in der Filiale eine Ersatzkarte bestellen.