Virtuelle beziehungsweise digitale Kreditkarten sind im Kreditkartengeschäft womöglich die bisher größte Innovation. Easy, schnell und kontaktlos bezahlen – und das allein mit Eurem Smartphone. Tatsächlich sind die meisten von ihnen auch ohne eine Schufa-Prüfung oder ein Verifizierungsverfahren durch Videoident und Postident erhältlich.

Im Gegensatz zu normalen Kreditkarten haben sie neben vielen Vorteilen jedoch auch einige Nachteile vorzuweisen. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Kreditkartenvergleich.

Revolut Kreditkarte

Allgemein

Virtuelle Kreditkarten sind eine moderne Art des Bezahlens. In der Regel sind sie an Euer Smartphone gebunden und bieten sich gut fürs Online-Shoppen an. Dabei handelt es sich meist um Debitkarten oder Prepaid Kreditkarten auf Guthabenbasis, die häufig ohne Plastikkarte sowie ohne Kreditrahmen daherkommen und regelmäßig von Euch aufgeladen werden müssen.

Dadurch lassen sich einige von ihnen auch ohne Schufa- oder Bonitätsprüfung beantragen – ein großer Vorteil für diejenigen, deren Kreditwürdigkeit aufgrund von einem schlechten Schufa-Eintrag beeinträchtigt wird.

Virtuelle Zahlungskarten bestehen aus Eurem Namen, der Kreditkartennummer, dem Gültigkeitsdatum beziehungsweise Ablaufdatum, welches die Gültigkeitsdauer der Karte beschreibt, und schließlich dem CVV/CVC-Sicherheitscode, auch bekannt als Prüfnummer oder Prüfziffer. Zudem erhaltet Ihr einen individuellen Zugangscode für Eure Karte.

Cafe Smartphone
Eine Kreditkarte für das Smartphone – ideal zum Online-Shoppen!

Mit diesen Kreditkartendaten lassen sich wie bei regulären Kreditkarten normale Online-Transaktionen abwickeln. Onlineshopping stellt demnach kein Problem dar, im Gegenteil: Virtuelle Kreditkarten sind überwiegend dafür konzipiert.

Falls Ihr Eure virtuelle Kreditkarte allerdings in lokalen Geschäften verwenden möchtet, dann solltet Ihr wissen, dass dies nur an NFC-kompatiblen Kassenterminals mit einem NFC-fähigen Smartphone funktioniert. So nennt sich die bestimmte Technik, die für kontaktloses Zahlen benutzt wird.

Es gibt jedoch virtuelle Kreditkarten, bei denen Ihr eine zusätzliche Plastikkarte erhalten könnt, womit wiederum das Bezahlen vor Ort in zahlreichen Geschäften ermöglicht wird.

Virtuelle Kreditkarten im Überblick

Viele Kreditkartenanbieter, die virtuelle Kreditkarten herausgeben, sind hauptsächlich im digitalen Kreditkartengeschäft tätig. Sie stellen keine klassischen Banken dar, daher ist es nicht verwunderlich, wenn Ihr bisher noch von keinen der folgenden Anbieter gehört habt.

Zudem sind ältere Herausgeber wie Wirecard Bank AG oder VEXCARD GmbH aus diversen Gründen nicht mehr vertreten.

In der unten stehenden Liste habe ich Euch zehn virtuelle Kreditkartenmodelle zusammengestellt, die aktuell im digitalen Kreditkartenmarkt stark hervorstechen – darunter eine virtuelle Kreditkarte mit Kreditrahmen, eine Firmenkreditkarte sowie zahlreiche Angebote mit physischen Kreditkarten.

bunq Kreditkarte

bunq easyTravel Personal

  • 0 € Jahresgebühr dauerhaft ab dem 2. Jahr
  • einmalige Gebühr von 9,99 €
  • 0 € Gebühr für Fremdwährung
  • kein Girokonto notwendig
  • keine Verschuldung
  • Google Pay & Apple Pay
  • Eff. Jahreszins: 0 %

Zur Kreditkarte

kredu Virtuelle Kreditkarte

kredu Virtuelle Kreditkarte

  • Virtuelle Kreditkarte mit Kreditrahmen
  • verwendbar im gesamten Mastercard-Netzwerk
  • bereits erhältlich ab monatlichem Einkommen von 500 €
  • Verfügungsrahmen von bis zu 2.000 €
  • jährliche Gebühr von 99 €
  • Eff. Jahreszins: 4,62 %

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neteller net+ Prepaid Mastercard

net+ Virtual Prepaid Mastercard

  • 0 € Jahresgebühr für die virtuelle Karte
  • keine Schufa-Prüfung
  • Ausstellung einer physischen Karte bei Interesse
  • hohes Tageslimit von bis zu 2.700 €
  • keine Verschuldung
  • Eff. Jahreszins: 0 %

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netbank Virtuelle Kreditkarte

netbank Virtuelle Kreditkarte

  • 0 € Freischaltungsgebühr & Aufladegebühr
  • jährliche Gebühr von 7,50 €
  • ab 14 Jahren mit Jugendschutzfunktion
  • keine Überschuldung möglich
  • 0 % Sollzinsen

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Openbank eCommerce Card

Openbank eCommerce Card

  • 0 € jährliche Gebühr
  • 0 € Gebühren für Fremdwährung
  • volldigitale Prepaidkarte ohne Plastik
  • ideal für Online-Einkäufe gedacht
  • zusätzliche Openbank-Vorteile & Rabatte
  • Eff. Jahreszins: nicht vorhanden

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Paycenter Suprema Card

Paycenter Suprema Card

  • 0 € Auslandsentgelt
  • Virtuelle Kreditkarte inkludiert
  • Kein Girokonto notwendig
  • Maximalguthaben von bis zu 10.000 €
  • zusätzliches Kartenkonto
  • virtuelle Kreditkarte im Onlinebereich
  • Eff. Jahreszins: 0 %

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Revolut Kreditkarte

Revolut Kreditkarte

  • 0 € Jahresgebühr dauerhaft
  • 0 € Gebühren für Auslandseinsatz
  • 0 € Fremdwährungsgebühren
  • 0 € Gebühr für Bargeldabhebungen bis 200 € pro Monat
  • kontaktlose Zahlung
  • Apple Pay & Google Pay
  • 0 % Sollzinsen

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Spendesk Virtual Card

Spendesk Virtual Card

  • Firmenkreditkarte
  • ideal für Unternehmen
  • Zeit sparen bei administrativen Aufgaben
  • mit individuellen Limits für alle Mitarbeiter
  • Auswahl zwischen 3 Angebotsstufen

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bunq Kreditkarte

VIMpay Prepaid Mastercard

  • 0 € jährliche Gebühr für Basic-Modell
  • 10 € Freischaltungsgebühr
  • Auswahl zwischen 5 Kategorien
  • kein jährliches Umsatzlimit (außer beim LITE-Modell)
  • keine Verschuldung
  • Google Pay & Apple Pay
  • Eff. Jahreszins: 0 %

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Vivid Money Kreditkarte

Vivid Money Kreditkarte

  • 0 € Jahresgebühr dauerhaft
  • keine Fremdwährungsgebühren bei einer Summe bis zu 200 € pro Monat
  • Rewards in Form von Cashback auf Aktien & ETS
  • Vivid Prime kostenlos für 3 Monate
  • kontaktlose Zahlung sowie Apple Pay & Google Pay
  • Eff. Jahreszins: nicht vorhanden

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Vorteile

Wie schon vorher erwähnt wurde, bekommt Ihr die meisten virtuellen Kreditkarten ohne eine Schufa-Prüfung. Das liegt daran, dass es kaum virtuelle Zahlungskarten gibt, die mit einem Verfügungsrahmen daherkommen. In der Regel müsst Ihr virtuelle Kreditkarten aufladen, da sie als Prepaidkarte auf Guthabenbasis fungieren.

Eine Ausnahme stellt die oben stehende virtuelle Kreditkarte des Anbieters Kredu dar, auch bekannt als Kredupay Virtuelle Mastercard, die ausschließlich virtuell und mit einem Kreditrahmen ausgestattet ist.

  • keine Schufa-Prüfung
  • einfache Beantragung & keine Wartezeit
  • keine Verschuldung möglich
  • absolute Kostenkontrolle
  • kein Kontowechsel erforderlich
  • kein Diebstahl-Risiko & geringe Missbrauchsgefahr

Der Kreditkartenantrag wird demnach vervollständigt, ohne dass es zu einer Schufa-Auskunft kommt. Die Beantragung einer virtuellen Kreditkarte wird Euch damit ziemlich vereinfacht und beschleunigt im Gegensatz zum Kreditkartenantrag von schufaabhängigen Karten.

Auch die Wartezeit nach der Beantragung wird verkürzt, da Ihr Eure Kreditkartendaten direkt im Anschluss an den Antrag per E-Mail erhaltet und nicht erst auf die Ankunft einer physischen Karte warten müsst.

Sofern Ihr eine Aufladung über ein von Euch geführtes Girokonto getätigt habt, könnt die Karte also binnen weniger Minuten gleich zum Online-Shoppen verwenden. Ein Kontowechsel ist nicht zwingend notwendig. Oft reicht es aus, wenn Ihr ein vorhandenes Girokonto als Referenzkonto hinterlegt. Bei vielen Anbietern werden Euch allerdings kostenlose Girokontos oder ein Kartenkonto inklusive angeboten.

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Easy, schnell und sicher – Virtuelle Kreditkarten vereinfachen Euch die Nutzung.

Größere Sicherheit bei virtuellen Kreditkarten

Das kontinuierliche Einzahlen und Aufladen gewähren Euch bei virtuellen Prepaid-Kreditkarten zudem eine stabile Kostenkontrolle, die Ihr bei Karten mit Kreditrahmen möglicherweise nicht habt. Dadurch habt Ihr regelmäßig Eure aufladbare Guthabenbasis sowie Eure Ausgaben und Umsätze im Blick.

Diese Kostenkontrolle kann insbesondere für Minderjährige von Vorteil sein, die hierdurch einen verantwortungsbewussten Einstieg in die Welt der Kreditkarten erlernen. Die netbank Kreditkarte kann beispielsweise schon ab 14 Jahren beantragt werden. Mit ihrer inkludierten Jugendschutzfunktion schützt sie ihre jungen Karteninhaber.

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Mit einer virtuellen Kreditkarte seid Ihr als Karteninhaber in der Regel auf der sicheren Seite!

Doch nicht nur minderjährige Karteninhaber, sondern generell alle Nutzer einer solchen Karte können sich sicher fühlen: Hier ist keine Verschuldung oder Überziehung möglich. Sobald Euer Guthaben komplett aufgebraucht wurde und nicht mehr vorhanden ist, gibt es auch kein Geld mehr, dass Ihr ausgeben könnt.

Damit besteht ebenfalls eine geringe Missbrauchsgefahr, da sich der Schaden nur auf die vorhandene Guthabenbasis beschränkt und sich nicht auf einen entsprechenden Verfügungsrahmen ausbreiten kann. Somit schützt Euch die Karte vor jeglichen Schuldenfallen, die bei anderen Modellen auftreten können, möglicherweise auch durch Sollzinsen.

Daraus resultiert gleichzeitig ein sehr niedriges Diebstahl-Risiko bei virtuellen Karten. Sie kann als digitale Karte nicht gestohlen und missbraucht werden. Ein Online-Datendiebstahl solltet Ihr allerdings nicht unbedingt ausschließen, auch wenn dies ein eher unrealistischer Fall ist. Außerdem solltet Ihr Euer Smartphone am besten nie aus den Augen verlieren.

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Sicherheit ist einer der größten Vorteile von virtuellen Kreditkarten.

Der Sinn einer virtuellen Karte ist, dass Ihr insbesondere im Internet die Vorteile einer normalen Kreditkarte nutzen könnt, ohne hierfür auf eine externe Karte zugreifen zu müssen.

Trotz allem könnt Ihr bei einzelnen Anbietern eine zusätzliche Karte erhalten, um diese auch bequemer in lokalen Geschäften nutzen zu können. Welche der oben gelisteten Kreditkartenanbieter stellen Euch eine solche zur Verfügung?

Mit der Suprema Prepaid Mastercard gibt Euch Paycenter beispielsweise schon nach dem Antrag eine Plastikkarte heraus. Die virtuelle Kreditkarte ist hier im Onlinebereich inkludiert. Die netbank Kreditkarte hingegen gibt es sowohl als virtuelle als auch als physische Prepaidkarte. Die digitale Variante ist im Vergleich jedoch günstiger.

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Eine zusätzliche Plastikkarte steht bei virtuellen Kreditkarten nicht im Vordergrund.

Die net+ Prepaid Mastercard folgt einem ähnlichen Prinzip. Bei Interesse könnt Ihr hier entweder auf eine Plastikkarte verzichten und die gebührenfreie virtuelle Kreditkarte beantragen oder gegen entsprechende Gebühren stattdessen beide Varianten nutzen.

In manchen Fällen bleibt es also lediglich Euch überlassen, wie dringend Ihr eine physische Karte benötigt. Dennoch ist es für Euch gut zu wissen, dass zumindest eine derartige Möglichkeit besteht.

Nachteile

Der wohl größte Nachteil einer virtuellen Kreditkarte sind die eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten der digitalen Bezahlungsmethode. Solltet Ihr eine ausschließlich virtuelle Kreditkarte besitzen, die nicht mit einer physischen Karte daherkommt, wie die physischen Modelle der Revolut und der Vivid Money Kreditkarte, dann lässt sich diese fast nur online einsetzen.

  • fast nur online einsetzbar
  • kein Kreditrahmen
  • wenig Flexibilität & Spontanität
  • nicht für Reisen geeignet
  • zahlreiche Gebühren
  • kaum Zusatz- oder Bonusleistungen

Wie schon zu Beginn erwähnt, könnt Ihr die Karte in lokalen Geschäften nur dann zum Bezahlen nutzen, wenn Ihr ein NFC-fähiges Smartphone besitzt und die Zahlung über ein NFC-fähiges Kassenterminal verläuft.

Bargeldabhebungen fallen bei ausschließlich virtuellen Kreditkarten ebenso weg. Dementsprechend könnt Ihr diese nicht an Geldautomaten zum Abheben verwenden oder überhaupt Geld ohne eine Plastikkarte abheben.

Schon allein dadurch sind virtuelle Kreditkarten nicht für Reisen geeignet. Hinzukommt der Fakt, dass Ihr mit virtuellen Kreditkarten keine Mietwagen oder Hotelzimmer buchen könnt.

Hierfür wird in der Regel eine reguläre Karte mit Kreditrahmen und einer hochgeprägten Kartennummer verlangt, um im Schadensfall die obligatorische Kaution abzubuchen. Prepaidkarten kommen deshalb in derartigen Fällen selten infrage. Lediglich die Viabuy Prepaid Mastercard stellt in dieser Kategorie eine mögliche Ausnahme dar.

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Virtuelle Kreditkarten sind nur eingeschränkt nutzbar.

Achtung, Gebühren!

Virtuelle Kreditkarten sind selten vollständig von Gebühren befreit. Bei einzelnen Anbietern fallen zumindest jährliche Gebühren sowie jegliche Versandkosten weg, die bei normalen Karten anfallen könnten. Trotz allem gibt es einige, bei denen Ihr mit unterschiedlichen Gebühren rechnen müsst.

Die jährlichen Gebühren weichen stark voneinander ab. Während Ihr manche für null Euro erhaltet, wie zum Beispiel die Openbank eCommerce Card oder das Basic-Kartenmodell der VIMpay Prepaid Mastercard, beanspruchen andere eine Jahresgebühr von bis zu 7,50 Euro.

Die virtuelle Kreditkarte von kredu ist in dieser Liste die einzige Karte mit Verfügungsrahmen. Dementsprechend ist deren jährliche Gebühr mit 99 Euro etwas höher als bei den Prepaid-Modellen.

Auf der Suche nach ausschließlich kostenlosen Kreditkarten? Unseren Vergleich dazu findet Ihr hier:

Bei digitalen Prepaid-Kreditkarten kommen in der Regel noch weitere Gebühren hinzu, wie beispielsweise eine Gebühr für Inaktivität, eine einmalige Freischaltungsgebühr und Aufladegebühren für Aufladungen der Guthabenbasis. Bei Plastikkarten hingegen solltet Ihr zwingend anfallende Gebühren für Fremdwährungen und Bargeldabhebungen beachten.

Ohne Kreditrahmen gehen bei vielen virtuellen Kreditkarten aufgrund des Prepaid-Systems zudem die Flexibilität und Spontanität normaler Kreditkarten verloren. Denkt regelmäßig daran, die Karte aufzuladen, denn ohne das eingezahlte Guthaben lässt sich diese nicht nutzen!

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Beachtet die vielen Gebühren bei virtuellen Kreditkarten!

Ebenfalls erwähnenswert: Ihr bekommt mit virtuellen Kreditkarten keine Zusatzleistungen, Reiseversicherungen oder Exklusivangebote wie einen Priority Pass. Die teilweise hohen Gebühren bei einzelnen Karten sind somit nur schwer zu rechtfertigen. Falls Euch solche Angebote jedoch interessieren, dann empfehle ich Euch goldene oder schwarze Kreditkarten!

Für wen eignet sich eine virtuelle Kreditkarte?

Seid Ihr auf der Suche nach einer volldigitalen Kreditkarte. die Euch vor allem beim Onlineshopping zur Seite steht? Gerade dann lohnt sich eine virtuelle Kreditkarte!

Für Minderjährige sowie für Menschen mit einer eher schlechten Bonität, die regelmäßig Einkäufe im Internet tätigen, bieten sich virtuelle Kreditkarten durchaus an. Seid Euch lediglich bewusst, dass virtuelle Kreditkarten nicht für Reisen oder Verwendungen außerhalb des Internets gemacht sind.

Reicht Euch eine reindigitale Nutzung aus, dann seid Ihr insbesondere bei den fast ausschließlich schufafreien Karten auf dem richtigen Weg. Für viel mehr bieten sie sich im Vergleich zu klassischen Kreditkarten (noch) nicht an. Auch wenn die Möglichkeit besteht, eine physische Karte zu besitzen, können reguläre Kreditkarten mit ihren Konditionen stärker punkten.

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Virtuelle Karten sind ideal beim Online-Shoppen, insbesondere bei negativen Schufa-Einträgen.

Auch bei virtuellen Zahlungskarten findet Ihr unterschiedliche Kartensysteme, mit Visa und Mastercard an vorderster Stelle. Visa Kreditkarten gelten zwar als die weltweit am häufigsten akzeptierten Kreditkarten, dennoch ist die Mastercard nicht weit davon entfernt, da sie an ebenso vielen Millionen Akzeptanzstellen gültig ist.

Für Euch sind jedenfalls die jeweiligen Konditionen der einzelnen Kreditkarten anstelle des Kartensystems für die Auswahl entscheidend. Trotz allem stelle ich Euch im Folgenden meine Favoriten der zwei Systeme vor:

Top virtuelle Mastercards

  • bunq Kreditkarte: Durch den Entfall der einmaligen Gebühr und der null Euro Gebühr für Fremdwährung, kann die bunq easyTravel Personal Card positiv hervorgehoben werden.
  • Openbank eCommerce Card: Eine volldigitale Prepaidkarte ohne Plastik, bei der Ihr sowohl von einer jährlichen Gebühr als auch von Gebühren für Fremdwährungen verschont bleibt.

Top virtuelle Visa Cards

  • Revolut Kreditkarte: Eine digitale Kreditkarte, die auf eine Jahresgebühr und auf Gebühren für Auslandseinsätze sowie Fremdwährungen verzichtet! Mit der dazugehörigen Plastikkarte lassen sich zusätzlich bis zu 200 Euro im Monat gebührenfrei abheben.
  • Vivid Money Kreditkarte: Auch diese Karte basiert auf Digitalität und überzeugt mit dem Wegfall der jährlichen Gebühr sowie mit einer kostenlosen Abhebung von bis zu 200 Euro monatlich.
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Ein Vergleich zwischen den konkreten Konditionen ist von Vorteil.

Welche Alternativen gibt es?

Nachdem Ihr nun einen Überblick über die digitale Art des Bezahlens bekommen habt, stelle ich Euch im Folgenden ein paar Alternativen vor, die allesamt als Plastikkarten mit Kreditrahmen daherkommen und nicht aufgeladen werden müssen. Falls Euch die virtuellen Kreditkarten also nicht überzeugen konnten, dann schaut Euch diese Karten etwas genauer an!

  • Advanzia Gebührenfrei Mastercard GOLD: Hier bekommt Ihr eine kostenlose Kreditkarte, die auf eine jährliche sowie auf Gebühren für Fremdwährungen und den Auslandseinsatz verzichtet. Zudem beinhaltet sie wertvolle Reiseversicherungen, wie beispielsweise eine Auslandskrankenversicherung!
  • Barclaycard Visa: Bei der Barclaycard Visa erhaltet Ihr eine Kreditkarte, die Euch, neben dem Entfall der Jahresgebühr und den Gebühren für Fremdwährungen, Bargeldabhebungen und den Auslandseinsatz zusätzlich 50 Euro Startguthaben bietet!
  • Hanseatic Bank GenialCard: Die gebührenfreie GenialCard der Hanseatic Bank ist kaum zu übertreffen: Dauerhaft keine jährliche Gebühr, keine Gebühr für Fremdwährungen sowie keine Bargeldabhebungsgebühr!
  • Miles & More Kreditkarte: Meilensammler aufgepasst! Die Miles & More Kreditkarten des größten Vielfliegerprogramm Europas bieten Euch attraktive Zusatzpakete und Prämien für jeden Euro oder jeden zweiten Euro, den Ihr mit der Karte umsetzt.
  • DKB Kreditkarte: Kostenlos Geld abheben mit einer dauerhaften Jahresgebühr von null Euro – die DKB Kreditkarte gewährt Euch zudem ein komplett kostenloses Girokonto!

Für den Fall, dass Ihr Euch für mehr Plastikkarten interessiert, die allesamt keine jährliche Gebühr verlangen, dann empfehle ich Euch unseren kostenlosen Kreditkartenvergleich!

Doch auch die Farbe spielt bei Kreditkarten manchmal eine Rolle: Wenn Ihr wissen wollt, was genau hinter goldenen und schwarzen Kreditkarten steckt, dann lohnt sich ein Blick in die jeweiligen Vergleiche.

Fazit

Virtuelle Kreditkarten stehen für innovatives Banking und treiben moderne sowie bargeldlose Zahlungsdienste voran. Wirklich überzeugen können sie allerdings nicht. Dennoch haben sie ihre Da­seins­be­rech­ti­gung, weswegen es mir schwer fällt, ein allgemeingültiges Fazit zu ziehen.

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Als zweite Kreditkarte kann es sinnvoll sein, eine virtuelle Karte zu besitzen.

Solange Ihr virtuelle Zahlungskarten lediglich als eine digitale Methode betrachtet, die Euch das Onlineshopping erleichtern soll, dann sind sie vermutlich eine ideale Wahl. Gerade dafür wurden sie hauptsächlich konzipiert, weswegen ich sie für das Fehlen einiger Eigenschaften, die sonst bei normalen Karten vorkommen, nicht kritisieren möchte.

Falls Ihr jedoch die Vorzüge einer „echten“ Kreditkarte genießen wollt sowie eine gute Bonität vorweisen könnt, solltet Ihr Euch dementsprechend umschauen. Hierfür empfehle ich Euch unsere Vergleiche zu kostenlosen, goldenen oder schwarzen Kreditkarten.

Bei Interesse an einer zweiten Kreditkarte, insbesondere mit Fokus auf Online-Einkäufe, sind virtuelle Kreditkarten jedoch eine Empfehlung wert. In einem solchen Fall rate ich dringend zu einem konkreten Vergleich der einzelnen Kreditkarten! Die oben stehende Liste kann Euch durchaus als Hilfestellung dienen.

Misel
(3 von 5)
Virtuelle Kreditkarten sind ideal für Internet-Einkäufe. Außerhalb der digitalen Welt gibt es jedoch begrenzte Einsatzmöglichkeiten.

Falls Ihr eher an kostenlosen Kreditkarten interessiert seid, dann empfehle ich Euch unseren Vergleich dazu:

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine virtuelle Kreditkarte?

Virtuelle Kreditkarten fördern eine moderne Art des Bezahlens. Diese sind in der Regel an Euer Smartphone gebunden und bieten sich gut fürs Online-Shoppen an. Dabei handelt es sich meist um Debitkarten oder um Prepaid Kreditkarten auf Guthabenbasis, die häufig ohne Plastikkarte sowie ohne Verfügungsrahmen daherkommen und regelmäßig von Euch aufgeladen werden müssen.

Wie funktionieren virtuelle Kreditkarten?

Virtuelle Kreditkarten bestehen aus Eurem Namen, der Kreditkartennummer, dem Gültigkeitsdatum beziehungsweise Ablaufdatum und dem CVV/CVC-Sicherheitscode, auch bekannt als Prüfnummer oder Prüfziffer. Sobald Ihr Eure Kreditkartendaten habt, könnt Ihr diese nutzen, um Einkäufe im Internet zu tätigen. Mit Eurem Smartphone könnt Ihr auf die Kreditkarte zugreifen. Denkt stets an die Einzahlung und das Aufladen der Guthabenbasis, ohne welche die virtuellen Prepaid-Varianten nicht verwendet werden können.

Kann ich mit einem negativen Schufa-Eintrag trotzdem eine virtuelle Kreditkarte beantragen?

Ja. Da die meisten virtuellen Kreditkarten als Prepaid-Kartenmodell daherkommen, wird in der Regel keine Schufa-Prüfung durchgeführt. Damit könnt Ihr sie auch mit einer schlechten Bonität beantragen.

Was kostet eine virtuelle Kreditkarte?

Die Jahresgebühren weichen stark voneinander ab. Während Ihr manche für null Euro erhaltet, beanspruchen andere eine Jahresgebühr von bis zu 7,50 Euro. Im Vergleich zu normalen Kreditkarten ist dies allerdings noch ziemlich gering. In der Regel kommen noch weitere Gebühren hinzu, wie beispielsweise eine Gebühr für Inaktivität, eine einmalige Freischaltungsgebühr sowie Aufladegebühren für Aufladungen der Guthabenbasis. Bei Plastikkarten hingegen solltet Ihr zwingend anfallende Gebühren für Fremdwährungen und Bargeldabhebungen beachten.

Wie kann ich das Guthaben meiner virtuellen Kreditkarte aufladen?

Die wohl üblichste Variante zum Aufladen Eures Guthabens ist die Überweisung über ein vorhandenes Girokonto. Bei einzelnen Anbietern werden ebenfalls Bareinzahlungen in kleinen Geschäften und Tankstellen akzeptiert, sowie eine Aufladung per Lastschrift oder Handyrechnung. Letztere sind jedoch nicht häufig vertreten.