Bezahlen und gleichzeitig Punkte sammeln – die Payback Kreditkarten machen es möglich. Dass Neukunden bis zu 1.000 Payback-Punkte zusätzlich als Willkommensbonus erhalten, macht die Karten für Punktesammler noch lohnenswerter.

Payback Kreditkarten Übersicht

Allgemein

Der Name Payback ist Euch wahrscheinlich geläufig. Das unter anderem in Deutschland aktive Bonussystem ist sehr breit aufgestellt und bietet zusammen mit einer Kreditkarte das vermutlich beste Programm zum Sammeln von Punkten.

Die Payback GmbH befindet sich seit über zehn Jahren im vollständigen Besitz des Kreditkartenunternehmens American Express. Im Jahre 2016 führte das Unternehmen seinen eigenen kontaktlosen Bezahldienst mit dem Namen Payback Pay ein.

Als Karteninhaber nehmt Ihr am Bonusprogramm von Payback teil. Dieses greift bei unzähligen Einzelhandelsunternehmen und Konzernen wie beispielsweise dm, Galeria Kaufhof und Aral. Bei Payback habt Ihr die Auswahl zwischen drei verschiedenen Kreditkarten-Modellen:

Zwei Vorteile der Kreditkarten schon vorweggenommen: Egal, welche Paybackkarte Ihr besitzt, es gibt keinen Punkte-Verfall. Ihr müsst Euch also keine Sorgen machen, dass Eure Bonuspunkte nach langer Zeit verfallen und Ihr diese nicht mehr gegen Prämien eintauschen könnt.

Außerdem gibt es bei allen Karten eine Neukundenbonus, der bis zu 1.000 Paybackpunkte hoch ist! Eure gesammelten Punkte können anschließend in Prämien eingelöst werden. Das Gute beim Sammeln:

  • tolle Sach-Prämien
  • Einkaufsgutscheine
  • sammelt mehrfach Bonuspunkte bei Sonderaktionen
  • Spenden für den guten Zweck

Übrigens: Punktesammler erhalten regelmäßig Coupons für Extra-Punkte ganz bequem per Post, online oder mobil. Mit der Payback-App für iPhone und Android bleibt Ihr immer auf dem aktuellen Stand und erhaltet die neuesten eCoupons und Angebote.

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Payback bietet Euch drei verschiedene Kreditkarten zur Auswahl.

Kreditkarten-Kosten in der Übersicht

Bei den drei Kartenarten fallen für Punktesammler verschiedene Kosten an – oder eben auch nicht, denn dies ist von Karte zu Karte unterschiedlich. Worauf Ihr bei der Beantragung achten solltet:

  • Jahresgebühr: 0 bis 29 € im Jahr
  • Geldabhebung an Automaten: 0 bis 4 % der abgehobenen Summe (Mindestgebühr 5 €)
  • Zahlung im Ausland: 0 bis 2 % der zu zahlenden Summe
  • Automatengebühr im Ausland: 0 bis 4 % (mindestens aber 5 €)
  • Sollzinsen: 0 bis 13,15 % p. a.

Im Folgenden gehe ich auf die Vor- und Nachteile der drei verschiedenen Kreditkarten ein.

Payback American Express

Schon allein der der Willkommensbonus ist ein guter Einstieg: Eine Prämie von ganzen 1.000 Payback-Bonuspunkten wartet als Neukunde auf Euch! Außerdem bekommt Ihr je zwei Euro Kartenumsatz einen Paybackpunkt auf Euer Konto gutgeschrieben.

Amex Card Payback

Vorteile

Ihr wollt nicht zu tief in die Tasche greifen? Dass dauerhaft keine Jahresgebühr fällig wird, spricht für die Attraktivität der Payback American Express.

  • dauerhaft 0 € Jahresgebühr
  • 1.000 Extra-Punkte Willkommensgeschenk
  • 0 € für Zusatzkarte
  • 0 € für Ersatzkarte
  • 0 € Mindestumsatz
  • erweitertes Rückgaberecht für Einkäufe (90 Tage)
  • flexibler Kreditrahmen
  • kontaktloses Bezahlen
  • Apple Pay
  • exklusiver Zugang zu Events mit American Express Experiences
  • sicher shoppen mit American Express SafeKey

Die Gutschrift der eben angesprochenen 1.000 geschenkten Bonuspunkte erfolgt schon etwa vier bis sechs Wochen nach der Kartenausstellung.

Ebenfalls geschenkt ist eine Zusatzkarte, die Ihr gebührenfrei beantragen könnt, falls Ihr eine solche benötigt. Wenn Eure Karte verloren geht, ist eine Ersatzkarte ebenso kostenlos.

Wie jede moderne Kreditkarte unterstützt auch die Payback American Express die Kontaktlos-Bezahlen-Funktion. Eine weitere Zahlungsmöglichkeit ist Apple Pay.

Ebenfalls für die Karte spricht das 90-tägige Rückgaberecht für alle Online- und Offline Einkäufe. Dabei ist das jährliche Limit des Rückgaberechts von 300 Euro pro Artikel und insgesamt 1.200 Euro zu beachten. Der Mindestwert beläuft sich auf 30 Euro. Zusätzlich sind Eure Einkäufe mit American Express Safe Key geschützt.

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Die Karte unterstützt Bezahlen per Apple Pay.

Ein weiterer Service von American Express sind die Amex Experiences. Hiermit genießt Ihr exklusiven Zugang zu Events.

Falls Ihr Euch schon gefragt habt: Ja, die Karte hat einen flexiblen Kreditrahmen, da es sich um eine normale Kreditkarte handelt.

Nachteile

Auch wenn Ihr von der Jahresgebühr verschont bleibt, fallen andere Gebühren an. Vor allem bei Bargeldabhebungen müsst Ihr etwas tiefer in die Tasche greifen.

  • 2 % Fremdwährungsgebühr
  • 2 % Auslandseinsatzgebühren
  • 4 % Bargeldabhebungsgebühr, mindestens aber 5 €
  • wenige Versicherungsleistungen
  • kein Google Pay
  • 750 €/Woche Limit bei Abhebungen
  • Schufa-Prüfung

Hierbei ist erstens die Fremdwährungsgebühr von zwei Prozent für Zahlungen und Abhebungen im Ausland zu beachten.

Was ebenfalls ins Geld gehen kann, ist die hohe Gebühr für Bargeldabhebungen. Diese liegt bei vier Prozent beziehungsweise mindestens fünf Euro, von Bargeldabhebungen ist also eher abzuraten.

Ein kurzes Wort zur Akzeptanz der Karte: Allgemein ist bekannt, dass die Akzeptanz der Amex Kreditkarten zwar immer besser wird, jedoch noch nicht so gut ist wie die von Visa oder Mastercard.

Beachtet dies auch bei der Nutzung anderer Amex Kreditkarten wie beispielsweise der exklusiven American Express Platin Card. Trotz allem solltet Ihr an den meisten Akzeptanzstellen weltweit zahlen können.

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Auf Reisen seid Ihr mit der Karte nicht versichert.

Ihr besitzt zwar ein 90-tägiges Rückgaberecht auf alle getätigten Einkäufe und könnt mit American Express Safe Key sicher shoppen, jedoch gibt es keine weiteren Versicherungsleistungen, die Euch beispielsweise auch auf Reisen von Nutzen sein können. Eine Reisekreditkarte ist die Payback American Express damit jedenfalls nicht.

Die American Express Gold Card, ebenfalls aus dem Hause Amex, kann Euch dagegen viele Reiseversicherungsleistungen bieten. Schaut doch mal in den separaten Artikel zu dieser gut bewerteten Karte!

Ein letzter Nachteil: Apple Pay wird zwar unterstützt, Google Pay hingegen nicht. Falls Ihr nach einer Karte mit beiden modernen Bezahlfunktionen sucht, lege ich Euch die Vivid Money und die Revolut Kreditkarte nahe.

Wenn Ihr weitere Informationen zu der Kreditkarte wünscht, empfehle ich Euch einen Blick in meinen separaten Artikel zur Payback American Express.

Payback Visa Flex+ Kreditkarte

Wie mit der Payback American Express sammelt Ihr auch mit der Payback Visa Flex+ bei jedem Einkauf Punkte, hier allerdings einen Punkt je fünf Euro und nicht zwei Euro. Dies gilt sogar für Beträge, die Ihr bei Nicht-Payback-Partnern begleicht!

Vorteile

Die Payback Visa Flex+ zählt ebenfalls zu den kostenlosen Kreditkarten, da Ihr dauerhaft von Jahresgebühren befreit seid.

  • 1.000 Payback Punkte geschenkt
  • 0 € Beantragungsgebühr
  • 0 € Jahresgebühr
  • 0 € Fremdwährungsgebühr
  • 0 € Bargeldabhebungsgebühr (weltweit)
  • 0 € Zusatzkarte
  • flexible Rückzahlung

Wenn Ihr auf der Suche nach einer passenden gebührenfreien Kreditkarte seid, bietet sich die Payback Visa Flex+ an: Es fallen weder Kosten bei der Beantragung noch Jahresgebühren an.

Was die Karte zusätzlich attraktiv macht, ist die Option der Teilzahlung. Ihr erhaltet damit Zahlungsaufschub für einen Teil des geschuldeten Betrags und müsst Eure Rechnungen nicht sofort bezahlen. Beachtet aber, dass dieser Aufschub mit vergleichsweise hohen Sollzinsen verbunden ist. Dazu aber mehr bei den Nachteilen.

Alle Neukunden erhalten wie bei der Payback Amex eine Willkommens-Prämie in Höhe von 1.000 Payback-Punkten.

Im Gegensatz zu dieser bleibt Ihr aber von lästigen Gebühren verschont, denn: Es fallen weder Fremdwährungs- noch Bargeldabhebungsgebühren an! Das macht die Karte auch interessant für den Einsatz im Ausland.

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Es fallen keine Gebühren für Fremdwährungen an.

Zusätzlich wirbt die Payback Visa Flex+ mit einem sehr attraktiven Kreditrahmen, denn Euch steht ein Kreditkartenlimit von 250 Euro pro Tag zur Verfügung. Im Monat (30 Tage) profitiert Ihr also von einem 7.500 Euro hohen Verfügungsrahmen.

Außerdem ist es nicht notwendig, ein neues Girokonto zu eröffnen. Wenn Ihr bereits im Besitz eines Kontos seid, könnt Ihr dieses als Referenzkonto angeben. Dieses wird dann zur Rückzahlung Eures geschuldeten Umsatzes verwendet. Die Kreditkartenabrechnung informiert Euch stets über Eure getätigten Umsätze.

Nachteile

Hinsichtlich der Teilzahlungsoption solltet Ihr unbedingt die möglichen Sollzinsen beachten. Diese liegen bei 13,15 Prozent.

  • keine vollständige Abbuchung
  • hohe Sollzinsen durch automatische Teilzahlung
  • Automatengebühr wird nicht erstattet
  • keine Zusatzleistungen
  • 5,45 € für Ersatzkarte
  • kein Apple Pay und Google Pay

Beachtet, dass hohe Zusatzkosten auf Euch zukommen könnten, da kein vollständiger Lastschrifteinzug möglich ist. Jeden Monat wird nämlich nur ein Teil des geschuldeten Umsatz (eingestellt sind 10 Prozent von der zu zahlenden Summe) vom hinterlegten Konto abgebucht.

Da die Teilzahlungsfunktion automatisch voreingestellt ist, wird der Restbetrag nach Ablauf der Zahlungsfrist mit 13,15 Prozent verzinst. Durch eine eigenständige Überweisung des ausstehenden Betrags könnt Ihr diese Gebühr aber vermeiden.

Zwar ist kontaktloses Zahlen mit der Payback Visa Flex+ Kreditkarte problemlos möglich, jedoch werden die modernen Bezahlsysteme Apple und Google Pay nicht unterstützt. Ihr könnt Eure Einkäufe also nicht bequem per Smartphone bezahlen. Bei vielen Karten der Konkurrenz wie zum Beispiel der Hanseatic Bank GenialCard, der DKB Kreditkarte oder der Vivid Money Kreditkarte ist dies bereits der Fall.

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Beachtet die möglichen Sollzinsen.

Zwar sind Bargeldabhebungen auf der ganzen Welt kostenlos. Gelegentlich kann es aber vorkommen, dass Gebühren bei Abhebung an Geldautomaten im Ausland anfallen.

Dieses Risiko gibt es aber bei fast allen Kreditkarten und kann nie völlig ausgeschlossen werden. Behaltet dies unbedingt im Hinterkopf. Diese zusätzlichen Kosten werden im Nachhinein nämlich nicht von Eurer Bank erstattet.

Falls Ihr mehr Informationen zur Kreditkarte wünscht, lege ich Euch den separaten Artikel zur Payback Visa Flex+ nahe.

Payback Visa Kreditkarte auf Guthabenbasis

Wie der Name bereits sagt: Diese Payback Kreditkarte funktioniert auf Guthabenbasis.

Payback Visa auf Guthabenbasis

Vorteile

Wie bei normalen Prepaid-Kreditkarten auch habt Ihr mit der Payback Visa Card auf Guthabenbasis volle Kostenkontrolle – überall und jederzeit.

  • 0 € Jahresgebühr im ersten Jahr
  • 0 € Bargeldabhebungsgebühr in Euro-Zone
  • 1 Paybackpunkt je 5 € Kartenumsatz – auch außerhalb der Payback Partner
  • 150 Extra-Punkte Willkommensbonus
  • Guthabenaufladung mit voller Kostenkontrolle
  • keine Schufa-Prüfung
  • einfache Guthabenaufladung über Online-Kartenservice
  • hochgeprägte Prepaid-Kredtkarte

Im ersten Jahr ist die Karte beitragsfrei, ab dem zweiten fällt eine Jahresgebühr von 29 Euro an. Jedoch ist hier ein Test empfehlenswert: Könnt Ihr schon im ersten Jahr problemlos genügend Bonuspunkte sammeln, um die Jahresgebühr auszugleichen, lohnt sich die Karte auf jeden Fall dauerhaft.

Außerdem könnt Ihr in der Euro-Zone sowie in Schweden, Norwegen, Rumänien und in der Schweiz kostenlos Bargeld abheben. Dieser Service ist Euch beispielsweise bei der Payback Amex nicht gegeben.

Punktesammler können wie mit der Payback Visa Flex+ einen Punkt je fünf Euro Kartenumsatz sammeln. Wie bei allen Payback Kreditkarten gibt es auch hier eine Willkommens-Prämie für Neukunden. Auch wenn diese hier „nur“ bei 150 Payback-Punkten liegt, könnt Ihr in jedem Fall davon profitieren.

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Hebt kostenlos Bargeld in der Euro-Zone ab.

Ein weiterer Vorteil dieser Prepaid-Kreditkarte: Ihr habt nicht nur volle Kostenkontrolle, sondern könnt Euer Guthaben ganz einfach über den Online-Kartenservice aufladen. Eine Schufa-Prüfung wird Euch ebenfalls erspart.

Was diese Karte auf Guthabenbasis nicht von „normalen“ Kreditkarten unterscheidet ist der Fakt, dass die Karte eine Hochprägung aufweist.

Nachteile

Wie ich schon angesprochen habe, fallen ab dem zweiten Jahr Grundgebühren in Höhe von 29 Euro an. Im Gegensatz zu den anderen Payback-Kreditkarten handelt es sich also hier um keine kostenlose Karte.

  • 29 € Jahresgebühr ab dem zweiten Jahr
  • 14,50 € für Zusatzkarte
  • Umsätze im EU-Ausland gebührenpflichtig
  • 1,75 % Bargeldabhebungsgebühr außerhalb der Euro-Zone
  • 1,75 % Gebühr für Karteneinsatz außerhalb der Euro-Zone

Innerhalb der Euro-Zone sind Bargeldabhebungen zwar gebührenfrei möglich, außerhalb fällt aber eine Gebühr von 1,75 Prozent an. Die Höhe der Gebühr ist aber noch erschwinglich.

Es fallen generell Auslandseinsatzgebühren an, also auch beim Bezahlen mit der Karte im Ausland. Diese befinden sich ebenfalls bei 1,75 Prozent.

Falls Ihr eine Partnerkarte verlangt, müsst Ihr mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 14,50 Euro rechnen.

Nun habt Ihr die drei verschiedenen Payback-Kreditkarten kennengelernt und wisst, worauf es bei jeder einzelnen Karte ankommt. Falls Ihr nicht nur gerne Punkte, sondern auch Prämien-Meilen sammelt, solltet Ihr unbedingt mal bei den Miles & More und den Eurowings Kreditkarten vorbeischauen.

Wenn Ihr dagegen mehr zu Kreditkarten ohne Jahresgebühren erfahren wollt, dann sind kostenlose Kreditkarten genau das richtige für Euch. Wagt einen Blick in unseren kostenlosen Kreditkarten-Vergleich!

Wie beantrage ich eine Payback Kreditkarte?

Nachdem Ihr die perfekte Kreditkarte gefunden habt, seid Ihr nur noch wenige Klicks davon entfernt, diese in Euren Händen zu halten. Für die Beantragung müsst Ihr folgende Schritte ausführen:

  1. Online-Antrag ausfüllen
  2. Antrag prüfen und unterschreiben
  3. Legitimierung durchführen
  4. Antrag übersenden
  5. Kreditkarte und Geheimzahl erhalten

Zuerst müsst Ihr das Online-Antragsformular mit Euren persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Tätigkeit ausfüllen. Direkt danach erhaltet Ihr alle wichtigen Antragsunterlagen zum Download als PDF oder per Post nach Hause, dies ist je nach Kreditinstitut unterschiedlich.

Prüft danach die Daten auf Vollständigkeit und unterschreibt den Antrag, wenn alle Daten stimmen. Im Anschluss ist eine Legitimation erforderlich, die je nach Bank per Video-Ident oder Postident möglich ist.

Nach der erfolgreichen Durchführung des Legitimierungsverfahrens müsst Ihr den vollständigen Antrag nur noch an die Bank übersenden. Ein paar Tage später erhaltet Ihr Eure Karte per Post nach Hause geschickt. Die Geheimzahl wird in einem separaten Brief an Euch übersendet.

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Es gibt einige Kreditkarten-Alternativen.

Welche Alternativen gibt es?

Haben Euch die Leistungen der verschiedenen Payback-Kreditkarten nicht komplett überzeugen können? In diesem Fall solltet Ihr Euch unbedingt die folgenden Alternativen anschauen:

  • Hanseatic Bank GenialCard: Null Euro Jahresgebühr – und das dauerhaft! Mit der GenialCard der Hanseatic Bank erhaltet Ihr ein kostenfreies Produkt, welches auf Fremdwährungsgebühren sowie Gebühren für Bargeldabhebungen verzichtet und mit dem Ihr an kein Girokonto gebunden seid.
  • Diners Club Kreditkarte: Lust auf eine recht unbekannte Karte, die zudem Exklusivität in Form von umfangreichen Versicherungsleistungen und kostenlosem Zutritt von Lounges versprüht? Beachtet hier allerdings die geringe Akzeptanz.
  • Barclaycard Platinum Double: Die top bewertete Premium-Kreditkarte lässt keine Wünsche offen. Das besondere Kreditkartendoppel aus Visa und Mastercard verzichtet auf Gebühren für Fremdwährungen sowie Abhebungen und Entgelte für den Auslandseinsatz. Zusammen mit den umfangreichen Versicherungsleistungen haltet Ihr die perfekte Reisekreditkarte in Euren Händen!
  • N26 Kreditkarte: Ihr sucht nach einer modernen Karte ohne Jahresgebühren? Mit der digitalen Kreditkarte der Direktbank N26 könnt Ihr Eure Transaktionen ganz bequem über Euer Smartphone durchführen, ohne dass Ihr ein neues Girokonto eröffnen müsst.
  • awa7 Kreditkarte: Nachhaltigkeit mal anders: Ihr nutzt die Kreditkarte und die Bank pflanzt dafür Bäume. Mit der awa7 Kreditkarte könnt Ihr Eure Finanzgeschäfte erledigen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Die Karte ist außerdem kostenlos.

Wie wäre es mit ausschließlich kostenfreien Alternativen, die genauso viele Zusatzleistungen bieten? Hierfür ist unser Vergleich von zahlreichen kostenlosen Kreditkarten definitiv einen Blick wert.

Falls Ihr Interesse an klassischen Filialbanken habt oder dort Kunde seid, dann lohnt es sich auch einen Blick in die Kreditkarten der Postbank, Sparkasse, Volksbank, Commerzbank oder Sparda Bank zu werfen.

Fazit

Es ist es schwer, ein generelles Fazit zu ziehen, da sich die Konditionen der Karten unterscheiden. Trotzdem kann gesagt werden, dass sich Payback-Kreditkarten speziell für diejenigen unter Euch anbieten, die gerne beim Einkauf Bonuspunkte sammeln.

Vor allem die Payback American Express kann mit ihrem Bonusprogramm (ein Punkt pro zwei Euro Umsatz) besonders überzeugen und ist deshalb die beste Karte, wenn es um das Sammeln von Punkten geht.

Wer dagegen eine gute Karte sucht, die sich sowohl zum Sammeln von Punkten als auch zur Benutzung im Ausland eignet, lege ich Euch die Payback Visa Flex+ Kreditkarte nahe. Als Karteninhaber dieser kostenlosen Karte bleibt Ihr weltweit von Bargeldabhebungsgebühren und Fremdwährungsgebühren verschont und habt zudem die Möglichkeit einer bequemen Teilzahlung.

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Dadurch, dass Ihr Punkte sammelt, könnt Ihr bares Geld sparen.

Die Payback Visa Kreditkarte auf Guthabenbasis hat zwar auch seine Vorzüge, kann aber nicht mit den Leistungen und Konditionen der beiden anderen Kreditkarten mithalten. Für diejenigen unter Euch, die nach Prepaid-Kreditkarten suchen, ist die Karte aber allemal eine Überlegung wert.

Ein Manko aller Payback-Kreditkarten sind die mangelnden Zusatzleistungen und die fehlenden Versicherungen. Zwar genießt Ihr beispielweise mit der Payback Amex die Vorzüge eines 90-tägigen Rückgaberechts für alle Online- und Offline Einkäufe und könnt ebenfalls von den American Express Experiences profitieren, aber mehr spezielle Leistungen gibt es nicht.

Fehlende Versicherungen wie eine Auslandsreise-, Mietwagenvollkasko- oder Reiserücktrittsversicherung machen die Karten nicht gerade zu einem guten Begleiter auf Auslandsreisen. Hier ist unter anderem die Barclaycard Platinum Double eine Empfehlung wert.

Lukas
(3.9 von 5)
Die Payback-Kreditkarten schneiden gut ab, bieten aber wenig bis gar keine Zusatzservices.

Häufig gestellte Fragen

Wie beantrage ich eine Payback-Kreditkarte?

Wie ich bereits etwas weiter oben beschrieben habe, müsst Ihr verschiedene Schritte ausführen, um Eure gewünschte Karte zu erhalten. Füllt zuerst den Online-Antrag aus, prüft die Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und unterschreibt den Antrag im Anschluss. Danach müsst Ihr eine Legitimation in Form von Video- oder Post-Ident durchführen. Schlussendlich übersendet Ihr den Antrag an die Bank und erhaltet ein paar Tage später Eure Kreditkarte.

Wie lange dauert es, bis ich meine Kreditkarte erhalte?

Das hängt von der jeweiligen Bank ab. Wenn der Identitätsnachweis per Postident erfolgt, kann die Prüfung des Kreditkartenantrags bis zu fünf Werktage dauern. Eine Legitimation per Video-Ident beschleunigt die Antragsprüfung. Der ganze Beantragungsprozess kann sieben bis zehn Werktage in Anspruch nehmen. Eure Geheimzahl erhaltet Ihr in der Regel drei Tage später in einem separaten Schreiben.

Ab welchem Betrag werden Punkte gesammelt?

Es ist von Karte zu Karte unterschiedlich, ab welchem Umsatz Ihr Payback-Punkte gutgeschrieben bekommt. Als Karteninhaber der Payback Visa Flex+ und der Payback Visa auf Guthabenbasis sammelt Ihr einen Punkt je fünf Euro Einkaufswert, Besitzer der Payback Amex sammeln sogar einen Punkt je zwei Euro Umsatz.